Gemeinsamkeiten – 1. Korinther 12.20 Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer.

Eins In Christus
Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten.

Johannes 17.20 Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die,
welche durch ihr Wort an mich glauben,
(21) damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir,
dass auch sie in uns eins seien,
damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

Weil Jesus den Vater gebeten hat, wird es Einheit geben. Aber wir alle, die Jesus kennen und ihn lieben, müssen uns dahin führen lassen.

Der folgende Text im 1. Korintherbrief 12,20 zeigt in einem Bild die wesentlichen Merkmale der Vielfältigkeit und Einheit.

1. Korinther 12.20 Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer.
21 Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht;
oder auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht.
22 Vielmehr sind die Glieder des Leibes,
die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten;
23 und die uns am wenigsten ehrbar zu sein scheinen,
die umkleiden wir mit besonderer Ehre;
und bei den unanständigen achten wir besonders auf Anstand;
24 denn die anständigen brauchen’s nicht.
Aber Gott hat den Leib zusammengefügt
und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben,
25 damit im Leib keine Spaltung sei,
sondern die Glieder in gleicher Weise füreinander sorgen.
26 Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit,
und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.
27 Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied.


Epheser 4,15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus,
16 von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.

Die beiden Bibelstellen zeigen das Wesen des Leibes, die Unterschiede der einzelnen Glieder und ihr Zusammenwirken. Und schließlich wie wir zusammenwachsen können. Als Bild für den Leib Christi verwendet Paulus den aus verschiedenen Gliedern gebildeten menschlichen Körper. Wie die Art des menschlichen Körpers etwas von Gott geschaffenes ist, so ist auch der Leib Christi etwas von Gott verherbestimmtes, das er begonnen hat, ins Leben zu rufen, wo aber viele Glieder ihre Position noch nicht erkannt und / oder eingenommen haben. Und ich denke, es ist höchste Zeit, dass die, die dazu berufen sind, ihre Berufung erkennen und ihre Position einnehmen. Dies kann nur dadurch geschehen, dass sich die Berufenen danach ausstrecken, sich vom Geist Erkenntnis schenken lassen und sich führen lassen. Hier nur wenige Gedanken, die mir dazu eingefallen sind.

  1. Die Unterschiede:Der Leib hat unterschiedliche Glieder mit unterschiedlichen Aufgaben.
    a) Die Aufgaben müssen alle erfüllt werden.
    b) Die Aufgaben sind nicht austauschbar.
    c) Die Aufgaben werden von den Gliedern nicht selbst gewählt, sondern sie werden ihnen (von Gott) zugeteilt.
    d) Die Aufgaben bestimmen auch die Größe eines Gliedes (Übergröße ist ungesund, kann Krebs sein).

    Für einen gesunden Leib, sind diese Regeln selbstverständlich und niemand kommt auf die Idee, daran etwas zu ändern (außer vielleicht im Film).
    Weil Gott bei allem, was er geschaffen hat, sagte, dass es gut ist, darum ist auch der menschliche Körper in sich harmonisch, gut und vollendet.
    Der Leib Christi ist noch nicht vollendet und befindet sich noch im Aufbau. Wir sehen noch nicht, wie er wirklich sein wird, aber wir haben unseren Leib (Körper) als göttliches Modell.

    Wir müssen also erkennen und bejahen, dass es unterschiedliche Glieder mit eigenen auf sie abgestimmten Aufgaben gibt.

    • Ich denke, dies ist ein grundlegender Punkt, an dem wir noch sehr viel lernen müssen. Auch wenn die Vielzahl der Kirchen und Denominationen durch Spaltungen entstanden ist, so haben sie, soweit wie sie sich auf das Wort Gottes berufen, doch eine spezielle ihnen von Gott zugedachte Aufgabe. Wenn man die Uneinigkeiten unter den Denominationen sieht, kann man leicht an ihrer Berufung zweifeln. Aber am Anfang, vor der Trennung einer Denomination von anderen Christen gab es eine besondere Berufung einzelner Christen, um einen vernachlässigten Teil der göttlichen Wahrheit mehr hervorzuheben.

    • Es wird Zeit für alle Denominationen, sich nicht durch das Festhalten und Hervorheben von Unterschieden zu den anderen zu profilieren, sondern sich auf ihre eigene Berufung zu besinnen und zu prüfen, wie sie ihr immer besser nachkommen können.

    • Eine Berufung kann nicht zu einem Gegensatz bzw. Streit zu anderen Gliedern führen, wenn dies doch der Fall ist, ist die Berufung durch menschliche Einflüsse verfälscht.

  2. Das Zusammenwirken: Kennzeichen des Leibes ist, dass die Glieder für einander sorgen. Ein Glied, das sich nur um sich selbst kümmert, ist krank und belastet den ganzen Leib (26). Trotzdem ist es Aufgabe der Glieder sich um ein krankes Glied, das zum Leib gehört, zu kümmern. Jedes Glied hat daher diese 3 Aufgaben:
    o Die eigene Gesundheit durch die Verbindung zum Haupt, Jesus.
    o Unterstützung der anderen Glieder.
    o Als Teil des Leibes, teilnehmen an den Aufgaben des Leibes, damit die Welt die Herrlichkeit des Leibes und seines Hauptes Jesus sieht.

  3. Das Zusammenwachsen:
    o Das kann durch intensivieren Kontakt zu einander geschehen z.B. gegenseitige Besuche der Gottesdienste, gemeinsame Lehrveranstaltungen usw. .
    o Viele Dienste des Leibes werden durch eine gemeinsamen Einsatz wesentlich fruchtbarer und es wird Jesus hervorgehoben und nicht eine einzelne Gruppe.

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