habt ihr es mir getan. Matth 25,40 – gebt ihr ihnen zu essen. Math.14.16

Estaufnahme für Asylanten

Erstaufnahme für Asylanten

Auszug aus:

Migranten in Schweinfurt

-O- Der biblische Auftrag.

Aus der Endzeitrede: „Das Endgericht“.

Matthäus 25.31 Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen;
25.32 und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.
25.33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.

Matthäus 25.37 Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und gaben dir zu trinken?
25.38 Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich?
25.39 Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?
25.40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch,
wenn ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.

Jesus spricht hier von dem Endgericht vor dem jeder stehen muss. Jeder wird in eine von zwei Gruppen zur Rechten oder zur Linken gestellt. Für die Zuordnung wird hier nur ein Unterscheidungskriterium genannt.
Wie war meine Liebe zu anderen Menschen, die hier als Brüder Jesu bezeichnet werden. Das Urteil und das Selbstzeugnis der Beurteilten sind überraschend:

  • Die zur Rechten haben geliebt, aber nicht mit Worten sondern mit Taten. Und diese Taten wurden nicht aus Überlegungen angestoßen wie, was bringt mir mein Einsatz an Belohnung oder an Anerkennung, sondern nur aus der Liebe in ihrem Herzen. Und weil es nur etwas mit ihrem Herzen zu tun hatte, hat es der Verstand nicht registriert und sie fragen, wann haben wir das getan?
  • Die zur Linken haben eine lange Liste, was sie für Jesus und was sie in seinem Namen getan haben. Sie sind stolz darauf und wurden sicher von den Menschen gelobt und anerkannt. Aber das Wichtigste fehlte, die aus dem Herzen kommende Liebe zu den Brüdern.
    An anderer Stelle sagt Jesus zu denen, die das Ansehen anderer Menschen suchen und bekommen: „Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin“ (Matthäus 6,16).

Und ich bin überzeugt, dass der Einsatz der vielen freiwilligen Helfer aus dem Herzen kommt, weil ihnen die Dankbarkeit in den Gesichtern der Asylanten genügt.
Sicher ist dies die Frucht aus der Saat des Wortes Gottes, das über Jarhunderte ausgesät und gelehrt wurde. Aber diese Saat wird bei Vielen mehr und mehr von dem zunehmenden Werteverfall bedroht.
Aber die Gefahr ist erkannt und es gibt eine zunehmende Gegenbewegung hin zu dem, von dem alle Liebe kommt, zu Jesus.


Eigentlich wollte Jesus sich an eine einsame Stelle am See Genezareth zurückziehen. Doch das Volk fand heraus, wo er hingegangen war und folgte ihm. Davon war Jesus bewegt, er heilte Kranke und lehrte sie. Darüber wurde es Abend, die Jünger sahen auch was geschah und sie machten sich Gedanken, wie sollen die Menschen versorgt werden? Was geschah?

Matthäus 14.15 Als es aber Abend geworden war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Der Ort ist öde, und die Zeit ist schon vergangen; entlass die Volksmengen, dass sie hingehen in die Dörfer und sich Speise kaufen.
14.16 Jesus aber sprach zu ihnen: Sie haben nicht nötig wegzugehen;
gebt ihr ihnen zu essen.
14.17 Sie aber sagen zu ihm: Wir haben nichts hier als nur fünf Brote und zwei Fische.
14.18 Er aber sprach: Bringt sie mir her!
14.19 Und er befahl den Volksmengen, sich auf das Gras zu lagern, nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf zum Himmel und dankte;
und er brach die Brote und gab sie den Jüngern,
die Jünger aber [gaben sie] den Volksmengen.

Die Jünger haben einen eigentlich sinnvollen Vorschlag, um das „Lehr- und Heilungs- Seminar“ zu beenden und kommen damit zu Jesus. Aber Jesus, gibt ihnen zu verstehen, dass sie sich umsonst Sorgen machen. Ich bin doch bei dem Volk und bei Euch, wenn ihr bei mir seid, könnt ihr das Problem mit meiner Hilfe selbst lösen.

Es gab nur wenig Brot und Fisch. Was geschah, ist eigentlich unvorstellbar! Jesus nahm das Wenige, dankte dem Vater und brach es. Dann gab er es den Jüngern. Obwohl die Jünger oft ihren Zweifeln Ausdruck gaben, zeigten sie hier in zweifacher Weise Glauben:

  • Sie nahmen das Brot: Das Brot war sicher noch nicht viel mehr geworden und sie hätten sagen können. Was soll das, das Volk wird murren und uns auslachen. Aber die Jünger vertrauten Jesus und waren bereit, auch den nächsten Schritt zu gehen.
  • Sie gaben das Brot weiter: Sie gaben im Vertrauen weiter, was sie hatten. Und im Weitergeben vermehrt sich das, was sie von Jesus zurück empfangen hatten, das Brot.

Dieser Bericht über die Brotvermehrung zeigt ein göttliches Prinzip, wie Gott Nöten begegnen will.
Am Anfang steht unser Scheitern, wir können das nicht oder das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

  • Wir können uns mutig und demütig zu unserem Scheitern bekennen und es mit dem Tropfen auf den heißen Stein belassen. Viele Menschen werden uns trotzdem Anerkennung zollen. Ihr habt getan, was möglich ist.
  • Oder wir können unsere Unmöglichkeit Gott hinhalten und ihm dafür danken und für das, was er daraus machen kann. Dann dürfen wir empfangen und das Empfangene weitergeben und sicher sein, dass Segen und Vermehrung daraus wachsen wird,

Die vielen Asylanten, die dieses Jahr in Deutschland sein werden, bringen uns und besonders die, die sie mit der Liebe Jesu bekannt machen möchten, auch in Situationen, wo wir unsere Unmöglichkeiten erkennen müssen. Wenn wir aus der Brot Vermehrung lernen, können wir ihnen das Brot des Lebens, das sie brauchen, geben.
Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten. Matthäus 6.35

Gott lasse uns unsere Unmöglichkeiten und seine Möglichkeiten erkennen.

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