Ruf um Mitternacht aber entstand ein Geschrei Matthaeus 25.6

Das Gleichnis von den 10 Jungfrauen (Matthäus 25 siehe unten).
Bei der Auslegung gibt es verschiedene Ansätze und keiner schöpft alles aus. Ich möchte hier nur einige mir für unsere jetzige Zeit wichtig gewordenen Teilereignisse betrachten:

  1. Die auf den Bräutigam warten.
  2. Es gibt zwei Gruppen von Wartenden.
  3. Der Zeitpunkt seines Kommens ist nur ungenau bekannt.
  4. Finsternis: Es wird dunkel.
  5. Müdigkeit: Alle (oder nur viele ?) schlafen ein.
  6. Es ist Mitternacht, der Bräutigam kommt: Es gibt doch welche die wach sind und es erkennen.
  7. Der Ruf sich zu schmücken und ihm entgegen zu gehen.
  8. Der Schmuck.
  9. Nicht alle sind vorbereitet dem Ruf würdig zu folgen.
  10. Die Tür wurde verschlossen, wer ist bei der Hochzeit dabei?
  11. Kommt der Bräutigam mit seiner Braut wieder?
  12. Nur ein Gleichnis.

Das was im Gleichnis beschrieben wird, ist sehr aktuell. Es kann unsere Hoffnung und unseren Glauben festigen. Und wir können als Gemeinden und jeder für sich unseren Ort erkennen. Dabei können meine Gedanken keine feste Karte sein um den eigenen Standort zu finden, sondern nur ein Anreiz oder Aufruf,  mir von Jesus durch den heiligen Geist zeigen zu lassen, ob ich mich geistlich da bewege, wo ich sein sollte.

1.) Die auf den Bräutigam warten.

Es geht um die Wiederkunft Jesu, er ist der Bräutigam. Die auf ihn warten, das ist die Gemeinde aus an ihn gläubigen Juden und aus den Gläubigen der Nationen. Sie alle – hier mit den Brautjungfrauen verglichen –  sind die Braut. Man muß durch seine Entscheidung für Jesus und mit seinem ganzen Herzen dabei sein.
Es genügt nicht in eine Gemeinde  auch durch die Baby Taufe hineingeboren zu sein, oder auch nach dem Vorbild Jesu leben zu wollen. Man muss, mit biblischen Worten durch Vergebung und Wiedergeburt zu seinem Nachfolger geworden sein.

2.) Es gibt zwei Gruppen von Wartenden.

Das Warten auf den Bräutigam, das macht schon einen großen Unterschied zu denen, die nichts von dem Bräutigam und der Hochzeit wissen oder die einfach nicht dabei sein wollen.
Alle, die auf den Bräutigam warten brauchen und haben Lampen. Aber sie brauchen auch Öl. Die eine Hälfte der Jungfrauen hat bei der Ankunft des Bräutigams kein oder nicht genug Öl mehr. Das macht den Unterschied.
An anderer Stelle sagt Jesus zu seinen Jüngern, „ihr seid das Licht“ der Welt“. Licht braucht die Lampe als Träger des Lichts und eben das Leuchtmittel, hier das Öl.
Jeder kann selbst Träger des Lichts sein, das Licht ist die Liebe Jesu in uns, die seine Liebe durch uns leuchten läßt. Um zu den klugen Jungfrauen zu gehören, muss die  Liebe Jesu uns permanent erfüllen.
Das ist kein Licht, das man einfach anknipsen kann, es entsteht in einer bleibenden, festen Liebesbeziehung zu Jesus. Ob dieses Licht in uns brennt, kann man jetzt von außen nicht immer erkennen. Aber wenn der Bräutigam kommt, wird es für jeden klar, wer dieses Licht in sich trägt.

3.) Der Zeitpunkt seines Kommens ist nur ungenau bekannt.

Bei der traditionellen Hochzeit zur Zeit Jesu war der Bräutigam vor der Hochzeit bei seinem Vater um das gemeinsame Heim vorzubereiten. Wann er zur Braut kommt, war nicht genau bekannt. Sie wartete mit ihren Freundinnen.

Johannes 14.2 Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten?

Um im Bild zu bleiben, Jesus spricht hier von seiner Braut, zu der auch seine Jünger (außer dem Verräter) gehörten.
Wer zur Braut gehört ist auch bereit zu warten, denn es geht um eine Liebesbeziehung zwischen Jesus und allen Wartenden – auch mir und dir. Wie sieht das Warten aus?
– Freue ich mich sehnsuchtsvoll auf sein Kommen und trage sein Bild in meinem Herzen?
– oder beschäftige ich mich mit anderen Gedanken und tröste mich auf andere Weise?
Mit Warten haben wir ein Problem! Wir haben uns daran gewöhnt, in einer Konsumgesellschaft zu leben, alles ist jeder Zeit verfügbar und wenn das flüssige Geld nicht reicht, gibt es Kredite. Die Industrie ist darauf spezialisiert, uns das Warten abzunehmen. Damit sind wir in großer Gefahr, es zu verlernen, dankbar zu sein, wenn wir sehen, wie Früchte reif werden.  Besonders in menschlichen Beziehungen ist das Warten oft ein Problem.
Wenn wir es auch in menschlichen Beziehungen verlernt haben, zu warten, bis gutes gegenseitiges Kennelernen sich entwickelt hat, dann ernten wir unreife Früchte und berauben uns selbst einer tragfähigen guten Beziehung. Misserfolge und Scheidungen stellen sich vermehrt ein.
Jesus unser Bräutigam hat seiner Braut auch diese Wartezeit verordnet. Auch wenn es uns nicht immer leicht fällt, freuen wir uns über diese Wartezeit, es ist eine Zeit des Reifens, um ihm mehr zu gefallen!

4.) Finsternis: Es wird dunkel.

 Ich stelle mir da kein heimeliges Zusammensitzen am Kaminfeuer vor.
Jesus sieht eine geistlich dunkle Zeit voraus wie sie in Matthäus 24 beschrieben ist. Hier der Anfang: 24.6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht ; … Diese Zeit hat begonnen und es betrifft jeden persönlich: Vers 9 und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden. Hass spürt sicher noch nicht jeder. Aber jeder spürt dass wir in einer „aufgeklärten nachchristlichen Zeit“ leben, in der das Wort Gottes von einer Überzahl nicht wirklich ernst genommen wird. Gute Ratschläge kann man ja prüfen, aber sonst? In anderen Ländern bekommen unsere Geschwister diesen Hass deutlich und schmerzhaft zu spüren. Und viele, all zu viele zahlen ihr Warten auf den Bräutigam mit ihrem Leben.
Aber sie werden auch dabei sein bei der Hochzeit.
Offenbarung 6.9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes.

5.) Müdigkeit: Alle (oder nur viele ?) schlafen ein.

Müdigkeit hat etwas damit zu tun, was uns im Alltag begegnet und wie wir damit umgehen. Immer dieselben Probleme und Anschuldigungen machen uns zunächst zornig, dann überhören wir sie, sie ermüden uns. Das ist in der alltäglichen Welt so aber auch im geistlichen Leben.
Woran erkennt man Ermüdung?? Wenn wir Dinge erkennen und sehen, die gegen Gottes Willen geschehen in einem Bereich für den wir Verantwortung oder Mitverantwortung haben und aufhören uns hier für Änderung, Verbesserung, mehr Liebe oder Heilung einzusetzen, dann sind wir müde oder gar eingeschlafen.
Und manches, das gegen Gottes Willen, gegen seine Liebe geschieht, das schreit laut. Aber wer ist wach und nicht ermüdet oder bereits im Schlaf. Hier nur wenige Liebesprojekte Gottes, bei denen zu viele ermüdet sind oder bereits schlafen:

  • Die Liebe zum Volk Israel und zu dem Land, das er ihm verhießen hat. Gott sagt, es ist mein Land und ich gebe es dem Volk Israel zum ewigen Erbe. Aber der größte Teil der Völkergemeinschaft und auch vieler Christen sagen: Nein gebt es her, wir wollen es teilen. Und sie sehen nicht, dass Satan der Urheber dieses Teilungsplanes ist, der will, dass des Namens Israel nicht mehr gedacht wird. (Psalm 83.5) Denn wenn Israel nicht existiert, kann Jesus nicht in sein Land auf den Ölberg zurückkommen, was den Zeitraum beendet, in dem Satan noch Macht hat, zu täuschen, zu lügen, zu verführen und … .
    Auch viele Christen – oder sagen wir hier mit dem Gleichnis „Jungfrauen“ wissen es oder sollten es wissen, und lassen es einfach geschehen, ohne ihre Stimme zu erheben.
    Was ist mit Meiner, was ist mit Deiner Stimme ??
  • Die Liebe zum Leben. Das Leben beginnt mit der Zeugung. Aber es gibt unerwünschte Kinder – wie schrecklich – und jeder, der will, kann einen Grund finden und sein Kind abtreiben lassen. Dabei will ich nicht behaupten, dass dies auch von gläubigen Christen gesagt werden kann. Aber jeder auch jeder Christ ist Teil dieses Volkes und vor Gott mitschuldig, wenn er seine Möglichkeiten, dagegen anzugehen zu schreien, nicht wahrnimmt.
    Papst Franziskus hat diesen Monat das was in Abtreibungskliniken geschieht „Auftragsmord“ genannt.
    Wo kann Ich, wo kannst Du deine Stimme erheben?  Wollen wir das überhaupt?
  • Die Liebe zwischen Mann und Frau nach der Ordnung Gottes. Schon im Schöpfungsbericht beschreibt die Bibel, die enge Beziehung zwischen Adam und Eva. Um es einfach zu sagen, sie haben etwas verbockt, das tragische Folgen hatte. Damit nicht genug, keiner wollte schuldig sein, obwohl beide schuldig waren, aber das wollte keiner wahr haben. Übertragen gesehen, geschieht das heute auch in vielen Beziehungen. Aber im Ergebnis gibt es einen Unterschied.
    – Damals: Adam und Eva blieben zusammen, sie versöhnten sich und wurden Eltern.
    – Heute:  Man trennt sich oder wählt einen anderen beliebigen „Lebensentwurf“, einen verbindlichen Namen gibt es nicht mehr.
    Man darf alles „Ehe“ nennen. Wenn man das wohlwollend betrachten wollte, könnte man sagen, das ist einfallslos. Nein im Gegenteil es ist eine satanische Taktik dahinter, auch wenn sich die Meisten und auch die meisten Politiker dessen nicht bewußt sind.
    Das erste taktische Ziel oben beschrieben ist:
    dass des „Namens Israel“ nicht mehr gedacht wird.
    Dass hier beschriebene taktische Ziel ist:
    dass der „Ordnungen Gottes“ nicht mehr gedacht wird.
    Zur Verdeutlichung ein fiktives Besispiel: Es wird ein neuer Power Drink mit Drogenzusatz entwickelt. Die öffentliche Zulassung und natürlich Interessenten hat man schon. Nun sucht man  etwas für die Abfüllung. Billige Plastik oder beschichteter Karton ist nicht gut genug, eine Glasflasche sollte es schon sein. Nun eine Flasche ist gut, aber einen guten Namen sollte sie schon haben, nur nicht den eigenen, also nehmen wir die fränkische Boxbeutel Flasche. Perfekt!
    Perfekt! Würden das auch die Weinliebhaber mit ihrem Schatz an Boxbeuteln sagen, oder die Weinhändler? Nein sie würden sich wehren und dagegen klagen.
    Aber zurück im Gleichnis, was machen wir, die Jungfrauen heute? Wir jammern ein wenig, aber wir lassen es  einfach zu!
    Das ist Tiefschlaf kurz vor Mitternacht oder habe ich da etwas übersehen? Wenn ja, dann schreibt es in einem Kommentar, es kann wichtig sein!
  • Einheit der Jünger und Nachfolger Jesu. Johannes 17.21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir. Dieser Text zeigt deutlich, wie herzzereißend wichtig unsere Einheit Jesus ist. Die Geschichte zeigt, wie tiefe Gräben zwischen Juden und Gläubigen aus den Nationen aufgerissen wurden, zwischen verschiedenen Denominationen oder auch in persönlichen Beziehungen und Vielem mehr. Neben unterschiedliche Auslegungen der Bibel gibt es auch mißbräuchlische Begründungen für politische, wirtschftliche und andere egoistische Zielsetzungen.
    Die bisherigen Versuche dies z.B in der Ökumene einStück zu überwinden, erscheinen mir im wahrsten Sinn des Wortes absolut hilflos. Hilflos deshalb, weil die Hilfe dessen, der wirklich helfen kann und will, nicht ehrlich gesucht wird. Kurz gesagt, alles was der Einheit entgegensteht müssen wir sterben lassen. Aber dazu sind vielleicht nur wenige – zu wenige – geistliche Leiter bereit. An der Basis beim normalen Kirchenvolk sieht das oft besser aus. Gebetshäuser und viele christliche Kongresse laden die Gläubigen unabhängig von der Konfession ein. Und es werden immer mehr, die sich einladen lassen und kommen. Aber das bleibt punktuel. Das Bewusstsein ist zu schwach, dass wir für Jesus bleibend zusammen gehören, um ihm für all das die Ehre zu geben, was er jedem auf die für ihn ausgewählte Weise schenkt.
    Wir bedauern das sicher, aber tut es uns weh, so weh, dass wir uns täglich danach ausstrecken, diesem Herzensgebet Jesu näher zu kommen.
    Wenn nicht, ist auch dies ein Zeichen des Schlafs um Mitternacht.
  • Christenverfolgung in vielen Ländern. Es ist bekannt, dass viele Christen wegen ihres Glaubens verfolgt oder getötet werden. Open Doors und andere Organisationen, prangern das immer wieder an und helfen nach ihren Möglichkeiten. Aber das Problem ist so groß, dass eine deutliche Reduzierung der Verfolgung nocht nicht sichtbar ist. Das ist ein Gebetsanliegen der gesamten Brautgemeinde! Aber wir haben uns weitgehend noch nicht zusammen gefunden, um gemeinsam am Thron Gottes für die Verfolgten einzutreten und Gott für Befreiung der Verfolger aus ihren satanischen Bindungen zu bestürmen.
    Schlafen wir hier schon oder sind wir noch wach?

Es ist kurz vor Mitternacht,  wer kann überzeugen sagen, dass er nicht schon schläft
Aber auch die schon schlafenden Jungfrauen werden wach und können sich für den Bräutigam bereit machen.

6.) Es ist Mitternacht, der Bräutigam kommt: Es gibt doch welche, die wach sind und es erkennen.

Es wird im Text des Gleichnisses nicht beschrieben, wer da geschrien hat: „Siehe, der Bräutigam! Geht aus, ihm entgegen!“  Das einzige, was wir wissen ist, sie waren wach.
Sie waren wach und haben den Bräutigam erkannt. Was hat sie wach gehalten? Sie waren in der gleichen Situation wie die schon schlafenden Jungfrauen. Ihre Sehnsucht nach dem Bräutigam war intensiver.  Das drückt Jesus im Johannes Evangelium 14.21 aus mit den Worten:
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.
Das Entscheidende um geistlich hörend und wach zu bleiben ist diese tiefe Liebe zu Jesus. Lieben wie Jesus, das bedeutet seine Gebote ins Herz zu lassen und sie zum Antrieb des eigenen Tuns zu machen. Lieben wie Jesus, dazu gehört auch, viel Zeit im Gebet, in Gemeinschaft mit ihm und dem Vater zu verbringen.

7.) Der Ruf sich zu schmücken und ihm entgegen zu gehen.

Wie ist es, dem Bräutigam entgegenzugehen und sich für ihn zu schmücken? Wenn der Bräutigam jetzt in den nächsten Minuten kommt, dann gibt es nur ihn. Alles andere hört auf. Denn es gibt nichts anderes mehr, keine normalen Alltagsaktivitäten, nur Dinge, die mit der Liebe zu ihm zusammenhängen. Aber man kann diesen Augenblick nicht planen, es gibt keine Liturgie dafür. Es zählt nur die Liebe in unserem Herzen und sie zeigt sich äußerlich in unserer Erwartungshaltung, in unserem liebevollen Blicken auf das, was auch er liebt, auf unser Sehen der Werke Gottes und unser Hören auf das, was er uns sagt und was das Herz derer sagt, denen wir begegnen. Vielleicht bringt diese intensive Liebe zum Bräutigam noch mal viele Menschen dazu, ihn auch von Herzen anzunehmen, solange ihnen noch die Zeit dazu geschenkt ist.

8.) Der Schmuck.

Die Jungfrauen, bzw. die Braut geht ihm entgegen, das ist die Liebe zu Jesus, die sie haben und Sehnsucht nach ihm erweckt hat.
Aber die Braut geht dem Bräutigam nicht nur entgegen, sondern sie schmückt sich vorher.
Die Braut erwirbt sich etwas Kostbares, das ihr selbst aber vor allem dem Bräutigam gefallen soll. Um das herauszufinden, informiert sie sich, was ihm besonders gefällt und da sie auch Einblick in sein Tagebuch hat schaut sie in seinem Tagebuch nach. Wenn man sich liebt, hat man keine Geheimnisse, Datenschutz gibt es in diesem besonderen Fall nicht. Wir Christen nennen dieses Tagebuch die Bibel und nehmen für diese Aufgabe das Neue Testament. Dieser innigste Wunsch Jesu wird im Johannes Evangelium herzzerreißend eindrücklich verewigt, wie ein Herz mit Namen in einer Baumrinde.
Johannes 17.20 Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben,
17.21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
17.22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind.
Wenn wir das richtig gelesen haben, es gibt einen vererbbaren Familienschmuck, der vom Vater auf den Sohn übergegangen ist  und mit dem sich jetzt die Braut schmücken darf. Es ist die Herrlichkeit, die sich in dem Eins Sein aller, die zur Braut gehören, manifestiert.
Wenn wir zur Braut gehören, ist uns die Herrlichkeit gegeben, die vom Vater weitergegeben wurde.  Diese Herrlichkeit, manifestiert sich in dem Eins Sein, derer die zur Braut gehören.
Begonnen hat die Manifestation dieser Herrlichkeit Gottes mit dem stellvertretenden Opfer Jesu am Kreuz und mit seiner Auferstehung. Weitergegeben wurde die Herrlichkeit zunächst an seine Jünger. Dazu sehen wir die erste Evangelisation, berichtet in der Apostelgeschichte:
2.41 Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan.
2.42 Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.
2.43 Es kam aber über jede Seele Furcht, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.
Die Manifestation der Herrlichkeit hat sich im Hinzutun von 3000 Seelen ereignet.
Die Herrlichkeit blieb bewahrt durch das Festhalten an der Lehre und der Einheit.
–  Zur Herrlichkeit gehört noch ein Sahnehäubchen oder eine Frucht, die allem folgt:  Wunder und Zeichen.

Habe ich, haben wir erfasst, dass uns die Herrlichkeit Gottes gegeben ist?
Und wo manifestiert sie sich?
Das ist der Familienschmuck für die Braut!!

9.) Nicht alle sind vorbereitet dem Ruf würdig zu folgen.

–  Die Liebe zum Bräutigam entscheidet, ob ich dabei bin.
– Wenn meine Liebe nicht ausreicht, ist es zu spät, um noch in der Liebe genügend zu wachsen. Ich bin beim Hochzeitsfest nicht dabei.
Es wird nicht beschrieben, welche Gestalt dieses Fest hat.
Ich schließe mich denen an, die in dieser Hochzeit die Entrückung der Brautgemeinde zu ihrem Bräutigam sehen und erwarten.

10.) Die Tür wurde verschlossen, wer ist bei der Hochzeit dabei?

Es wird gasagt, dass nach der traditionellen Hochzeit, sich Braut und Bräutigam 7 Tage zurückziehen. Sie lassen ihre Aufgaben im normalen täglichen Leben ruhen.

  • Diese 7 Tage werden als die 7 Jahre Trübsalszeit verstanden. Die Menschheit ist sich selbst und den Angriffen Satans ausgeliefert, ohne den Schutz den es in der Gnadenzeit auch durch das Gebet vieler Gläubigen noch gibt.
    Es ist eine Zeit des Leidens, aber man kann sich besinnen und durchstehen.
  • Für die Braut ist es die Zeit in dem sie den Bräutigam noch mehr kennen und lieben lernt und in der sie mit dem Schmuck neuer Gaben vorbereitet wird auf ihre zukünftigen Aufgaben.

11.) Kommt der Bräutigam mit seiner Braut wieder?

Es kommt das Tausendjährige Reich, in dem die Braut mitherrscht.
Aber das ist nicht das Thema des Gleichnisses und kein Thema in dem ich tiefere Einsichten habe.

12.) Es ist ein Gleichnis.

Jesus erzählt in vielen Gleichnissen über das Himmelreich. Es gibt viele Wahrheiten über das Himmelreich und sie alle gehören zu der einen Wahrheit über das Himmelreich, die wir nicht fassen können mit unserem Verstehen.
Es ist ähnlich wie der Blick auf Gegenstände oder der Blick in das Universum.
Nichts können wir wirklich fassen, sondern nur die wahrnehmbaren Strahlen, die als sehr kurze oder sehr lange Wellen erfasst werden können. Und oft sind es wie beim Mond nur reflektierte Strahlen oder es können auch  durchgedrungene Strahlen sein, wie beim Röntgen. Nur die Erfassung dieser Strahlen geben uns ein Bild von den Dingen, die es gibt.
Und je nach dem welche Wellenlänge wir herausfiltern, haben wir ein ganz anderes Bild von den gleichen Dingen, ohne vollkommen erfassen zu können, was eins im tiefsten ist. Und doch ist das, was wir erfassen können und erfasst haben gut und genüge für unser Leben und unseren Auftrag: Macht Euch die Erde untertan.
So ist es auch mit dem, was die Bibel Himmel nennt:
Es gibt viele Gleichnisse und Bilder, manches scheint nicht zusammen zu passen. Das ist eigentlich normal, denn der wirkliche Himmel ist für uns nicht erfassbar. Aber jedes Gleichnis ist wahr. Jeder muss nur herausfinden, welches Gleichnis ihm bei dieser Frage und welches ihm bei jener Frage  die nötige Erkenntnis zeigt.


Bibelstellen

Matthäus 25.1 Dann wird es mit dem Reich der Himmel sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und ausgingen, dem Bräutigam entgegen.
25.2 Fünf aber von ihnen waren klug und fünf töricht.
25.3 Die, welche töricht waren, nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich;
25.4 die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen.
25.5 Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
25.6 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Geht aus, ihm entgegen!
25.7 Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen.
25.8 Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen.
25.9 Die Klugen aber antworteten und sagten: Nein, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche; geht lieber hin zu den Verkäufern und kauft für euch selbst.
25.10 Als sie aber hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm ein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen.
25.11 Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tu uns auf!
25.12 Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.
25.13 So wacht nun, denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.

Matthäus 24.3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?
24.4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe!
24.5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.
24.6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht; denn [dies] alles muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.
24.7 Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Seuchen sein und Erdbeben da und dort.
24.8 Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.
24.9 Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen.
24.10 Und dann werden viele verleitet werden und werden einander überliefern und einander hassen;
24.11 und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen;
24.12 und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe der meisten erkalten;
24.13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden.

Offenbarung 6.9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.
6.10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?


Informationen

Dem Teil des Hochzeitsablaufs im Gleichnis geht voraus, dass Bräutigam und Braut sich gefunden haben. Der Bräutigam geht dann zurück in sein Vaterhaus um das Heim für die Braut vorzubereiten. Erst wenn diese Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte er seine Braut heimholen.

Das Gleichnis bezieht sich mit dem „Dann wird…“ auf die vorangestellte Endzeitrede Jesu und erläutert die Entrückung der Brautgemeinde mitsamt der vorangehenden Wartezeit. Jesus bediente sich in dem Gleichnis der damals üblichen Hochzeitsbräuche, welche man zum besseren Verständnis kennen sollte.
So war es üblich, dass der Bräutigam mit seinen Freunden und Verwandten zum Haus der Braut zog um diese „Heim zu holen“. Dies geschah wegen der Hitze generell spät abends.
Es gehörte auch zum Hochzeitsbrauch, dass der Bräutigam auf sich warten ließ und spät kam
während die Braut und ihre Brautjungfrauen im elterlichen Haus gespannt warteten.
Sobald gemeldet wurde, dass sich der Bräutigam mit seinem Gefolge dem Dorf oder Haus der Braut näherte, gingen ihm die Brautjungfrauen mitsamt der Braut entgegen um ihn ehrenvoll (mit brennenden Lampen) zu empfangen. Nach der Begegnung strebten alle zusammen dem Haus des Bräutigams zur Hochzeitsfeier entgegen.
Quelle. gottesbotschaft.de

   Sende Artikel als PDF   

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.