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bei deinem Namen gerufen Jes 43,1

Jesaja war Prophet in einer Zeit, in der Israel untreu gegen seinen Gott war und ihn erzürnte. Das kommt im vorigen Vers, dem letzten in Kapitel 42 deutlich zum Ausdruck. 
42.25 „Da hat er die Glut seines Zornes und die Gewalt des Krieges über es ausgegossen.“
Aber im nächsten Kapitel zeigt Gott, dass die Zeit seines Zornes aufhören wird. Gott hat keine Freude am Zorn, sondern sein Wesen ist beständige unveränderliche Liebe, die an seinem Plan festhält, mit seiner Schöpfung und uns in eine unvorstellbare herrliche Gemeinschaft zu kommen

Die Worte aus Jesaja 43.1
                    „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein
sind ein deutlicher Hinweis auf Gottes Plan mit uns. Ein Plan zuerst mit dem Volk Israel, aber nachdem wir – die Nationen – durch Jesus in den edlen Ölbaum eingepfropft sind, auch für uns und für jeden Einzelnen, der nach seiner persönlichen Entscheidung für die Nachfolge Jesu dazu gehört.

Da im Urtext manche Wörter einen Bedeutungsumfang haben, der durch ein deutsches Wort nur eingeschränkt wiedergegeben werden kann, wird mit Hilfe der Internetseite bibelkommentare.de geprüft, mit welchen unterschiedlichen deutschen Worten Worte aus dem Urtext übersetzt werden. Die wichtigen Wörter des Urtexts haben eine sogenannte Strong Nummer. Man kann damit sehen, an welchen Bibelstellen die zugehörigen Worte verwendet und wie sie übersetzt werden. Die Statistik zeigt darüber hinaus, wie oft ein Wort des Urtextes mit den verschiedenen deutschen Worten übersetzt wird. Als deutsche Übersetzung wir die Elberfelder genommen.

Vers Jesaja 43.1 mit Strongnummern

Im Folgenden werden einige Worte dieses Verses betrachtet:

Wer spricht? „So spricht der Herr“ Das im Urtext verwendete Wort
„yehovah“ ist der Name Gottes
und nicht nur die Bezeichnung Gott „elohiym
oder sein Wesen „ich bin“ „hayah“.

Gott stellt sich mit seinem Namen, mit allem was ihn ausmacht, seiner Liebe, seinem Wort, seiner Gerechtigkeit aber auch mit seiner Eifersucht und seinem Zorn hinter dieser Zusage.

Das sollte jedem klar sein, der sich auf dieses Wort stellt oder es auch übersieht. Gott sucht die Begegnung mit uns, aber nicht nur in seiner Liebe, sondern mit seinem ganzen Wesen, auch mit seinem Zorn. Das sehen wir in den Berichten des alten Testaments, aber es gilt auch für uns im Neuen Bund.

Was sagt er über Jakob und auch über mich.  Drei Dinge
1.) Er hat mich geschaffen „bara“. Das ist was mich ausmacht, mein Leben mit meinen Veranlagungen, meine Bedürfnisse und mein Verlangen, mit meinem Schöpfer in Liebe verbunden zu sein. Diese Wesensmerkmale gehören zu mir unabhängig von meinem irdischen Körper, ich sage hierzu meine göttliche DNA.

2.) Er hat mich gebildet „yatsar“. Nach dem Gott diese Welt und das Umfeld geschaffen hatte, indem ich mich entfalten und bewähren soll, hat er meinen Körper geschaffen als Wohnung für meine göttliche DNA

3.) Er hat mich bei meinem Namen „shem“
gerufen „qara“:  Gott nimmt Kontakt mit mir auf, nachdem er vollendet hat, was mein Wesen, meine Bestimmung und alles, was dazu gehört, ausmacht. Mit dem Namen ist eine Aussage verbunden, es geht also in erster Linie nicht um einen angenehmen Klang. Ich denke, wir haben einen   Doppelnamen: Einen Namen den unsere Eltern uns geben und einen Namen den Gott uns gibt.
Als Gott uns mit diesem Namen gerufen hast, hat er uns auf dieser Welt ins Leben gerufen.
Das Wort für rufen ist ähnlich dem Wort für erschaffen. Beide Worte bestehen aus 3 Buchstaben, wobei sie sich nur im ersten Buchstaben unterscheiden:
erschaffen „bara“ – „qara“ rufen.

Vielsagend wichtig ist unser Name und er wird durch Sünde beschmutzt. Diese Beschmutzung wird durch die Vergebung mit dem Blut Jesu reingewaschen. Aber es bleiben Naben, die uns an die Gnade Jesu erinnern und die ein Zeugnis in der Welt sein können. Darum wird unser Name sogar einmal geändert wie geschrieben steht in
Offenbarung 2.17 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und, auf den Stein geschrieben, einen neuen Namen, den niemand kennt, als wer ihn empfängt.
Wann wird das geschehen? Ich denke am Ende unserer Weltzeit, wenn wir bewährt und bereit sind für die neue Erde und den neuen Himmel, wenn Satan und das Böse nicht mehr sind.
Wenn es das Böse nicht mehr gibt, brauchen wir die Naben, die der Kampf gegen das Böse hinterlassen hat, nicht mehr als Erinnerung an den Sieg, den wir durch Jesus errungen haben. Wir können uns dann ohne die Schatten des vergangenen Lebens dem Sein in der Gegenwart Jesu hingeben. So verstehe ich den weißen Stein, der mit nichts beschrieben wird als mit dem von Gott gegebenen neuen Namen, der für unser Sein in der Gegenwart und Herrlichkeit Gottes steht.

Der Name des Stammvaters Jakob steht für das Volk Israel, für jeden Einzelnen,
aber auch für uns gläubige Christen.
Und die Zusage Gottes geschieht nicht aus einer momentanen guten Laune, sie gilt seit Beginn der Schöpfung Gottes, wie es klar gesagt wird in
Epheser 1.4 „wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe

Auserwählt vor Grundlegung der Welt:  Das zeigt die Schöpfungsordnung Gottes: Zunächst will er Menschen schaffen, die vor ihm heilig und die in einer Liebesbeziehung zu ihm leben sollen. Wir bekommen die Eigenschaften, heilig zu sein und nur von Liebe bewegt zu werden. Diese Ureigenschaften sind unsere göttliche DNA, aber sie sind noch nicht ausgereift und brauchen einen Lebensraum, in dem sie sich entfalten und bewähren können. Um Bewährung generieren zu können, muss der Lebensraum vollkommene Freiheit bieten, auch die Freiheit, vom Ziel abzuweichen.

Passend für den Menschen, der einen Lebensraum brauchen wird, entsteht die Schöpfung.
1.Mose .1.1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Die Schöpfung hat einen Anfang, für sie gilt die uns bekannte  Zeitrechnung und sie wird ein Ende haben. Diese Zeit wird Ewigkeit oder Äon genannt. Ihr Ende setzt Gott fest mit einer neuen Erde und einem neuen Himmel.

Offenbarung 21.1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
Auf diese neue Erde kommt das neue Jerusalem (mit der Braut des Lammes). Wer hineinkommt und wer nicht lesen wir in
Offenbarung 21.27 Und alles Gemeine wird nicht in sie hineinkommen, noch [derjenige], der Gräuel und Lüge tut, sondern nur die, welche geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes.

Gott hat also eine Auswahl vor Grundlegung der Welt getroffen. Ich verstehe das so:
Gott nennt sich bei Mose „Ich bin“. Das bedeutet er ist immer, er hat keinen Anfang und kein Ende. Anfang und Ende unserer Weltzeit gelten für ihn nicht, er hat immer beides im Blick und so sieht er auch das Leben jedes Menschen und sieht sein Leben von Anfang bis Ende schon vor Grundlegung der Welt. Er sieht also sofort, ob ein Mensch so leben wird, dass er ihn ins Buch des Lebens schreiben kann.

Die Anderen kommen in das Endgericht. Und auf der neuen Erde wird auch von Nationen berichtet und einem Strom des Lebens vom Thron Gottes.
Offenbarung 22.1 Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes.
Offenbarung 22.2 In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, [war der] Baum des Lebens, der zwölf Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes [sind] zur Heilung der Nationen.

Wer diese Menschen der Nationen sind sind ist mir unklar und ich möchte nicht spekulieren.
Aber wir wollen unser Leben mit Jesus so gestalten, dass wir ins Buch des Lebens eingetragen werden und im neuen Jerusalem sind am Thron Gottes und des Lammes .


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Ist Glaube noch aktuell?

Das Wort „Glaube“ oder die Aussage „ich glaube“ wird sehr unterschiedlich verstanden. Ich deute drei Verständnisweisen an, die unser Leben kaum, etwas mehr oder aber entscheidend beeinflussen können. Ich möchte dazu animieren, zu checken, wie Glaube Dein Leben beeinflusst.

  1. Glaube eine Annahme im alltäglichen Bereich
    Ich bin nicht sicher, dass das, was ich sage, auch stimmt..
    Wenn ich ein bestimmtes Ziel erreichen will und den Weg noch nicht kenne, lass ich mir den Weg beschreiben. Ich nehme dann an der nächsten Abzweigung eine bestimmte Richtung, weil ich glaube, dass die Wegbeschreibung stimmt.
    Wenn ich ein zweites Mal, den selben Weg gehe, dann glaube ich nicht mehr, wie es an der Abzweigung weitergeht, dann weiß ich es.
  2. Glaube eine unbestimmte Vorstellung bei „unsichtbaren Dingen“:
    Ich bin überzeugt, dass es einen unsichtbaren Bereich und eine höheres Wesen gibt. Es gibt aber keinen wissenschaftlichen Beweis, darum hat es nur eine begrenzte Bedeutung für mich.
    Religion, das sind Rituale, die einen guten Einfluss haben können, aber die immer wieder zu unheilvollen Auseinandersetzungen geführt haben.
  3. Glaube eine innere Gewissheit  bei „unsichtbaren Dingen“ .
    Ich zweifle nicht; dass es Gott gibt, dass er mein Schöpfer ist und ich ihn meinen Vater nennen darf, weil er eine Liebesbeziehung zu mir hat. Ich muss mir das nicht einreden, es ist eine innere Gewissheit. Diese Gewissheit ist niemandem angeboren. Aufbauend auf einem Anfangsvertrauen muss sie durch Vertrauensschritte geschult werden. Und jeder Vertrauensschritt wird belohnt durch mehr Glauben.

Glaube gehört zu unserem Alltag.
Alle Dinge, die wir täglich tun, können wir nur beginnen, weil wir sicher sind, dass die Dinge so funktionieren wie wir es kennen. Wir gehen, davon aus, dass die Naturgesetze unveränderlich sind. Aber das was wir als Naturgesetze bezeichnen, ist nur das Ergebnis von Beobachtungen, wie sich die Dinge verhalten. Wenn jemand beobachtet, dass sich etwas anders verhält, als es einem definierten Naturgesetzen entspricht, dann wäre dies Naturgesetz ungültig und müsste neu definiert werden. Die Relativitätstheorie ist ein Beispiel, wo alte Vorstellungen neu definiert werden mussten.

Aber die Naturgesetze, mit denen wir täglich zu tun haben, sind seit Menschengedenken unveränderlich wirksam.
Darum ist es ein für uns unumstößlicher Glaube, dass die Naturgesetze immer verlässlich sind.
Es ist uns meist nicht bewusst, dass unser irdisches Leben nur funktioniert, weil wir diesen Glauben an die Verlässlichkeit der Naturgesetze haben. Es ist z.B. unvorstellbar, wenn sich die Schwerkraft immer wieder ändern würde.

Wir kennen die Naturgesetze, damit hat niemand ein Problem, wir nützen sie täglich. Aber die schon bei Kindern beliebteste Frage: „Warum ist das so“, können wir nicht beantworten.

  • Es ist so, es war so und es bleibt so. Eine Antwort ist das nicht, es ist Glaube aus Erfahrung und Beobachtung der Naturgesetze.

Der Glaube an die Naturgesetze zeigt, dass der sichtbare alltägliche Bereich bewusst oder unbewusst mit dem unsichtbaren Bereich verbunden ist. Trotzdem wissen viele nicht oder bezweifeln, dass es Gott und den unsichtbaren Bereich geben muss.

  • Es gibt Gott, Gott war und Gott bleibt in Ewigkeit. Anders lässt sich die Welt und das Leben nicht erklären

Das Sichtbare ist aus dem Unsichtbaren hervorgegangen. Trotzdem, weil wir im Sichtbaren leben, können wir mit unseren wissenschaftlichen Möglichkeiten das Unsichtbare nicht erfassen, um es zu beweisen. Das Warum können wir hier nicht selbst beantworten, wir können nur glauben. Aber mit der Bibel hat Gott uns ein Hilfsmittel gegeben. Es ist ein Zeugnis über die Schöpfung, das Leben und über Gottes unverbrüchliche Liebe zu uns Menschen.

Kein Mensch lebt so, dass er einfach nur alles auf sich zukommen lässt und wenn er ein Bedürfnis hat, eine Möglichkeit sucht, sein Bedürfnis irgendwie zu erfüllen. Wir wissen, wie die Dinge funktionieren, aber dies Wissen um die Funktion der Dinge ist letztlich nur ein Glaube, dass die bekannten Funktionen unveränderlich wirksam bleiben.

  1. Glaube ist so die Überzeugung, dass das was wir tun wollen auch funktioniert oder zumindest funktionieren kann,  das kann eine praktische handwerkliche Tätigkeit sein, oder aber auch etwas Intellektuelles, wie ein Menschen von einer Idee überzeugt ist.
  2. Glaube ist auch die Überzeugung, dass wir äußeren Einflüssen unterliegen, manche können wir selbst beeinflussen
    Zu diesen Einflüssen gehört beispielsweise, das Wetter oder die Gefahr von Krankheitserregern infiziert zu werden.
  3. Glaube ist letztlich auch eine Überzeugung ob und wie es eine Beziehung zu der unsichtbaren Welt gibt.
    Die Verneinung dieser Beziehung ist oft wenig überzeugend, wenn man Horoskope liest, oder Aussprüche wie „teu teu teu“ benutzt oder auf Holz klopft und vieles mehr. Es wird auch von einem schlechte Omen gesprochen usw.

Glaube beruht also auf Beobachtungen, Erfahrungen und inneren Überzeugungen. Das ist bei allen Menschen gleich. Unterschiedlich ist allerdings, wie weit dieser Glaube reicht und ob wir uns bemühen, die Grenzen auszudehnen. Zum Ausdehnen der Glaubensgrenzen gehört immer ein Vertrauensschritt, etwas Neues zu wagen, das Andere schon ausprobiert haben, oder von dem man überzeugt ist, das es funktioniert. Ein Hinderungsgrund ist Angst, Angst, dass es bei mir anders abläuft und nicht funktioniert.

Ein Beispiel: Manche Menschen haben Flugangst, obwohl sie wissen, das Fliegen sicherer als Autofahren ist. Ein erster Flug kann diese Angst dauerhaft überwinden.

Ähnlich ist es mit dem Glauben an den unsichtbaren Gott. Abermillionen Menschen sind Zeugen, dass ein lebendiger Glaube an Gott, ihr Leben verändert hat und bereichert.
Und doch erweitern sehr viele Menschen nicht ihren Glauben durch ein Ausprobieren dieser Erfahrungen Anderer und der Aussagen der Bibel.
Warum?        Sie haben keinen glaubhaften Zeugen gefunden.
                        Oder sie haben Angst vor Änderungen, z.B ihre Freiheit
            zu verlieren.

Ich kann da nur Mut machen, wenn sie noch keinen glaubhaften Zeugen gefunden haben, suchen sie weiter. Oder wenn sie noch Angst haben, wie oft haben sie nicht schon ihre Angst überwunden, machen sie es in ihrem Suchen nach dem unsichtbaren Gott genauso, bitten sie ihn in einem einfachen Gebet, dass er sich ihnen offenbart.

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Foerderung eines neuen Holocausts. Psalm 83.5 Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation vertilgen

Der Psalm 83 ist kein besinnliches Wort nur zur Auferbauung.

  1. Er beginnt mit einem dramatischen Hilferuf.
  2. Die Bedrohung wird benannt und sie ist gerade heute aktuell.
  3. Die Feinde werden aufgezählt.
  4. Die erhoffte Hilfe Gottes wird beschrieben.
  5. Am Ende steht der überwältigende Heilsplan Gottes

1. Der dramatisch Hilferuf.  Psalm 83.2- 3

Gott schweige nicht, das zeigt eine eigentlich ausweglose Situation in der nur Gott helfen kann. Der oder die das sagen, sind mit der Situation, in der sie sich befinden überfordert und sehen keinen Ausweg. Meist versuchen die Menschen und besonders die Politiker auch herausfordernde Situationen selbst zu bewältigen. Man steht bildlich gesehen am Abgrund. Es gibt keinen Weg zurück, entweder abstürzen oder eine fremde Hilfe. Wenn es z.B. politische Hilfen gibt, haben sie einen teuren Preis. Aber in der im Psalm beschriebenen Situation gibt es diese Hilfe zunächst nicht. Warum nicht, das wird in den Versen 5 bis 9 beschrieben, dazu später etwas mehr. Weiterlesen

Herrschen mit dem Vater Unser

Die Jünger baten Jesus lehre uns beten (Lukas 11) Das Vater Unser ist das einzige Gebet, das uns Jesus gegeben hat. Es ist nicht für eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Anliegen gegeben und doch ist es eine Vorlage, die wir für jede Situation nehmen können. Wir können es so beten, wie es bei Matthäus steht, aber wir können es auch mit unseren Erfahrungen, Umständen und unseren Anliegen ausmalen. Weiterlesen

geistlich herrschen mit dem Vater Unser Matthäus 6,9

Ein Freund berichtete von einem Treffen von Gebtets- und Missions- Leitern aus über 20 Nationen von Amerika bis Asien auch aus vielen islamischen Staaten. Zwei Dinge die uns in Europa noch weitgehend fehlen, haben mich berührt.

  1. Gebetsintensität und Vollmacht. Ich muss es zulassen, dass der Geist mich von dem Geschehen, das mein Anliegen ist, innerlich ergreift, dass Schmerz mich bewegt und ich mit Tränen lange vor Gott flehend auf dem Boden liege. Sogar eine Gruppe asiatischer Kinder haben sich so unter Tränen vor Gott für Deutschland eingesetzt.
  2. Nicht nur auf das Geschehen im Land reagieren, sondern in vollmächtigem Gebet über das Geschehen herrschen. Wie Notdienste der Handwerker bei Schäden helfen, wenn sie gerufen werden, so reagieren wir mit unserem Gebet wenn Nöte entstanden und groß geworden sind.
    Aber wir sind gerufen, den Schutz unseres Gottes durch unser Gebet zu aktivieren, damit uns Nöte nicht überwältigen können oder wir davon verschont bleiben.
    Wir sind berufen in Vollmacht zu herrschen.

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Heiligkeit Gottes – 3 Mose11 44 So heiligt euch , denn ich bin heilig

Die Bibel zeigt uns an vielen Stellen wie Gott uns Menschen begegnet. Und Jesus der Sohn Gottes demonstriert uns in seinem Leben, wie Gott uns begegnet .
Wir können von Gottes Wirken und Handeln Zeugnis ablegen aus unserem eigenen Leben und aus dem was er von Beginn der Schöpfung getan hat. Aber wer ist der, der hinter all dem bezeugten Handeln steht ?

  1. Was für Bilder gibt es in unseren Vorstellungen?
  2. Was für Bilder verwendet die Bibel?
  3. Was sagt Gott selbst in seinem Wort über sich?
  4. Alle Geschöpfe sind Gottes Geschöpfe, wie begegnet Gott seinen Geschöpfen?

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Gute Schoepfung mit Einschraenkung: 1 Mose 2.18 Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.

Gedanken zum Schöpfungsbericht.

1.  Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

Was zeichnet Gott unseren Schöpfer aus? Alles, was gut ist, ist in ihm vereint. Er ist vollkommen.  Das zeigt sich besonders in zwei Wesensmerkmalen: Liebe und Gerechtigkeit.

 o  Liebe bedeutet, sich selbst und das Gute, das einen umgibt, zu verschenken. Verschenke, nicht als Belohnung oder in Erwartung einer Gegenleistung, sondern allein aus der selbstlosen Hingabe an das Gegenüber. Aber die Liebe, hofft auch dass das Geschenk etwas Gutes Wertvolles bewirkt, so dass die Liebe eine Bereicherung oder Verwandlung hervorruft, die eine gleiche Liebe im Gegenüber bewirkt. So wird eine wechselseitige Beziehung in gegenseitiger Hingabe erhofft. Diese Hoffnung wird von gegenseitigem Vertrauen und ohne Freiheitsbeschneidung getragen. Die  Liebe wirkt im Augenblick, aber sie hat jede Zukunft im Blick und hört nicht auf.

 o  Gerechtigkeit ist die Grenze, in der sich Liebe bewegen kann, ohne sich selbst oder die Liebe zu Anderen nachhaltig zu stören. Die Gerechtigkeit gilt zeitunabhängig. Weiterlesen

Glauben entsprechend unserer Bestimmung – Lukas 17.6 – Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn,

Das Wort Glaube ( griechisch πίστίσ ) hat in der Umgangssprache und auch in der Bibel unterschiedliche Bedeutungen. Hier möchte ich Gedanken äußern zu dem Glauben, wie er aus den zitierten Bibelstellen unser Leben als Nachfolger Jesu bestimmen soll. Besonders bewegt mich die Aussage aus Lukas 17.6′.

Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr … .

 Das Senfkorn hat zwei triviale aber deshalb auch kennzeichnende Eigenschaften.
o Es ist erstens klein
o und es hat zweitens eine Bestimmung, nämlich ein Baum bzw. großer Strauch zu werden. Weiterlesen

Altar des Elia – ein Bild für das Gebetshaus – 1. Könige 18.36

Altar des Elia – ein Bild für das Gebetshaus

Altar des EliaGedanken in der Vorbereitungszeit
eines Gebetshauses in Schweinfurt

Drei Jahre lang hatte Juda unter einer Trockenheit gelitten. Gott hatte das Land wegen des Baal und Aschera Kults gestraft. Aber Gott erbarmte sich wieder und ließ dem König Ahab durch den Propheten Elia sagen, dass es wieder regnen sollte.

Aber vorher wollte Gott dem König, seiner Frau Isebel und dem Volk zeigen, dass ihre Götzen keine Macht hatten, sondern nur er der Gott Israels ihnen helfen konnte. Weiterlesen

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht 1.Korinther 13.4 – Wesen der Liebe

Um Liebe zu verstehen ist es gut sich zunächst mit Gottes Liebe zu beschäftigen. Am besten läßt man sich dazu Johannes 3.16 auf sich einwirken. Dieser Vers steht in einem ewigen Kontext, es ist keine Aussage, die nur in eine Situation gestellt wurde.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,

  • Gott: Gott wird im Alten Testament meist Jahwe (YHWH) genannt, das beseutet: Ich bin der ich bin, ich bin der ich sein werde. In Gott ist das Leben und er ist der Ursprung allen Lebens. Wir begegnen ihm überall, aber wir erkennen ihn nur da, wo uns die inneren Augen dafür geöffnet sind.
    – Das geschieht da, wo wir die erkennbaren Zeichen seines Wirkens wahrnehmen, dann sind wir überzeugt, das es ihn gibt.
    – Oder wir gehen weiter und suchen vorbehaltlos nach ihm. Dann gibt er sich dem Suchenden auf eine einmalige persönliche Weise zu erkennen.

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