Tag-Archiv | Gott

der HERR ließ wachsen den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis – 1 Mose 2.9 – Gottes ewiger Plan

Der Schöpfungsbericht in Genesis 1 zeigt schwerpunktmäßig Gott als Schöpfer der Welt und ihrer Ordnungen.
Der Schöpfungsbericht in Genesis 2 beschreibt die Schaffung des Menschen und seine von Gott gegebene Bestimmung. Vers 9 zeigt den Garten Eden als Lebnsraum des Menschen.

  • 1.Mose 2.9 Und Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und gut zur Nahrung, und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens, und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Alles war optimal auf die Eigenschaften des Menschen abgestimmt.   Es wird nicht sehr viel vom Leben im Garten Eden erzählt. Sie haten den Auftrag sich um die Tiere zu kümmern und alles zu pflegen. Und Gott begegnete ihnen und wo noch etwas mangelte, schuf er Abhilfe. Nach dieser Kurzbeschreibung könnte einem das Leben dort auf die Dauer langweilig vorkommen. Aber die Aussage, dass die Bäume begehrenswert anzusehen waren, zeigt eine wesentliche Eigenschaft, die Gott ihnen mitgegeben hatte. Weiterlesen

Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Galater 6,7 – wird Religionsfreiheit respektiert?

Gedanken zum Zitat des Tages. – Schweinfurter Tagblatt vom 19.01.2015

„Jedes Mal wenn wir eine Karikatur Gottes zeichnen, verteidigen wir die Religionsfreiheit“, so am 19.01.2015 das Zitat des Tages von Gérard Biard, Chefredakteur von Charlie Hebdo

Es ist bekannt, dass Gérard Biard Atheist ist. Er weiß nicht wer Gott ist und er hat ein eigenartiges Verständnis von Religionsfreiheit, nur deshalb kann er so eine Aussage machen. Weiterlesen

Grundsätzliches: Suchet der Stadt Bestes. Jer 29,7

  • Jeremia 29,7 Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s auch euch wohl.

Die Situation des Volkes Israel wird im 1. Vers des gleichen Kapitels beschrieben:

  • 29.1 Dies sind die Worte des Briefes, den der Prophet Jeremia von Jerusalem sandte an den Rest der Ältesten, die weggeführt waren, an die Priester und Propheten und an das ganze Volk, das Nebukadnezar von Jerusalem nach Babel weggeführt hatte.

Das Volk Israel war – wegen seines Ungehorsams gegen Gott aus dem verheißenen Land weggeführt worden. Es war eine Zeit des Exils, aber ihr Gott hatte sie nicht verlassen, sondern ihnen den Auftrag gegeben, auch in der Fremde ihre Gaben einzusetzen. Dazu gehört das Gebet für die Stadt (,das Land) in dem sie jetzt lebten. Ihr Leben sollte ein Segen sein für das Land, ein Segen, der auf sie mit Wohlergehen zurückfiel.

Wer sein Leben Jesus neu übergibt, erlebt oft auch ein Stück verheißenes Land, in dem er die Liebe und die Gaben Jesu in besonderer Fülle erlebt.
Aber dann gibt es auch das Leben in dieser Welt, das beschwerlich und bedrohlich sein kann. Auch wenn es nicht immer erfahrbar ist, Jesus bleibt uns nahe. Auch wenn wir – wie das Volk Israel –  ein Stück im Exil leben, bleiben wir unter seiner Obhut und haben hier nicht nur den Auftrag, seine Zeugen zu sein, sondern uns auch für das Wohl unserer Nächsten in der Nachbarschaft,  in unserer Stadt und in unserem Land einzusetzen. Weiterlesen

Anfänge in der Einheit – 1.Johannes 4.19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.

Eins In Christus
Anfänge in der Einheit der Christen.

Zunächst soll umrissen werden worum es nach biblischem Verständnis geht, wenn über die Gemeinschaft mit Geschwistern aus anderen Gemeinden oder Denominationen gesprochen wird. Es gibt zwei Begriffe, die in diesem Zusammenhang genannt werden.

  1. Einheit der Christen: Da gibt es mehrere lang andauernde Baustellen.
    Die Ökumene ist eine solche Baustelle. Man spricht über die verschiedenen Tradtionen und das unterschiedliche Verständnis biblischer Aussagen. Es wird ein besseres gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Veranstaltungen angestrebt oder vereinbart.

  2. Eins sein in Christus:

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damit sie alle eins seien – Johannes 17.20

Eins In Christus
Bitte Jesu für Christen verschiedener Gemeinden und Konfessionen

Jesus hat ein reiches Gebetsleben geführt. Man kann seine Gebete nach ihrer unterschiedliche Art einteilen.

  1. Gebet im eins sein mit dem Vater:
    Jesus hat sich immer wieder zurückgezogen, um im Gebet die Verbindung mit seinem Vater nicht abreißen zu lassen und Kraft für seinen Auftrag zu haben.

  2. Gebet in Vollmacht:
    Wenn Jesus Menschen in einer Not traf, wusste er, was der Vater durch ihn tun wollte. Er gebot dann der Not, so dass sie weichen mußte.

  3. Gebet als Modell für die Jünger:
    Wenn wir nicht wissen, wie wir unsere Not und Sorgen für uns und die Welt in Worte fassen sollen, ist das „Vater unser“ eine Anleitung unser Leben und das, was im Reich gottes wichtig ist, vor Gott zu tragen und so Anteil daran zu haben.

  4. Fürbitte:
    Weil Jesus immer wußte, was der Vater tun will und von ihm Vollmacht hatte, brauchte er kein Fürbittegebet, sondern konnte gebieten, dass der Wille des Vaters umgesetzt wurde, wie Krankenheilung und anderes.
    Gebet um Frieden und andere Belange der Menschheit konnte er dem Willen des Vaters überlassen.
    Aber Jesus weinte auch über die Folgen des menschlichen Ungehorsams, wie über die bevorstehende Zerstörung Jerusalems. Darin zeigt sich seine Liebe, auch wenn bestimmte katastrophale Dinge geschehen mussten und müssen.

  5. Gebet zum Vater für sein wichtigstes Anliegen:
    Jesu Gebete zum Vater geschahen in der Zurückgezogenheit und sind daher mit wenigen Ausnahmen nicht bekannt.
    Das Gebet in Johannes 17 gehört zu den Ausnahmen.

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Glaube ?? Was sonst ! – seine ewige Kraft und Gottheit, wird … ersehen aus seinen Werken, … sodass sie keine Entschuldigung haben Römer 1,20

Röm 1,20

    Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

Paulus schreibt hier, dass vieles in der Schöpfung auf dieKraft Gottes hinweist.

Und weil die Mehrheit fer Menschen nicht an Gott glauben will, wurde die Schöpfung abgeschaft und durch die Evolutionstheorie ersetzt. Da herrscht der Zufall und wenn der Zufall herrscht, braucht man keinen Gott.
Aber dahinter steht keine echte Logik, sondern die Entscheidung: Wir wollen keinen Gott über uns.

Und weil dies kein Gedankenfehler sondern eine Entscheidung ist, gibt es vor Gott auch keine Entschuldigung dafür.

Es folgen einige Gedanken zu diesem Thema Weiterlesen

Ich will segnen, die dich segnen, … und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. 1.Mose 12.3

Ein Bekenntnis zu den jüdischen Wurzeln meines Glaubens

Die tiefsten Wurzeln meines Glaubens werden im ersten Buch der Bibel (BERESCHIT (Genesis) – das erste Buch Mose) gelegt.
Nach dem Schöpfungsbericht und der Geschichte des Abfalls und der Trennung des Menschen von G-tt, seinem Schöpfer, beginnt G-tt mit seinem Heilsplan, der über Jahrtausende hinweg das Verhältnis zwischen G-tt und Mensch wiederherstellt.
Das erste, was uns hierzu aus G-ttes ewigem Ratschluss bezeugt wird, ist die Berufung Abrams (später Abraham).
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Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen (Römer 8,28)

Manchmal wird dieser Vers missbraucht um Trost auszusprechen, wenn wir selbst keinen Trost oder eine Lösung sehen. So kann es nur ein Ausdruck unserer Ratlosigkeit sein.

Aber Paulus kennt selbst menschlich gesehen ausweglose Situationen, in denen nur ein Wort, das Kraft vermittelt, weiterhelfen kann. In solchen Situationen soll dies Wort Kraft und tragende Hoffnung in unser Herz einpflanzen.

Wir wissen aber, dass … , alle Dinge zum Besten dienen“,  Diese Aussage ist eigentlich einfach, aber doch schwer im Glauben anzunehmen. Und das ist Grund für einen Versuch, sie besser zu verstehen. Dazu sollen einige Fragestellungen helfen. Weiterlesen

Segen und Glaube Abrahams 1.Mose 12.3

Mit Abraham beginnt ein neuer Abschnitt in der Weltgeschichte. Es sind nicht die Menschen, die eine Zeitenwende starten. Gott beginnt damit, seinen Heilsplan für die Menschheit umzusetzen. Es ist keine Katastrophe, keine Demonstration seiner Macht und Herrlichkeit mit denen er die Menschen überzeugen und für sich einnehmen will.
Die Herrlichkeit der Nähe Gottes haben Adam und Eva nicht mit dauerhaftem Vertrauen an Gott gebunden.
Seine Machterweisung bei der Sintflut hat die Menschheit nicht in eine bleibende Gottesfurcht geführt.
Auch das Scheitern der menschlichen Anstrengungen beim Turmbau zu Babel, etwas wirklich Großes zu schaffen und damit über sich selbst hinaus zuwachsen, hat keine Erfüllung ihrer Sehnsüchte gebracht, geschweige denn einen Ersatz für das, was sie verloren hatten, ein vertrauensvollen Verhältnis zu Gott in unanfechtbarer Ehrfurcht.

Gott macht keinen Zeitsprung in die Vergangenheit – wie in einem Sciencefiction Film – um ohne den Sündenfall die Menschheitsgeschichte perfekt ablaufen zu lassen.

Gott hat einen neuen Weg vorbereitet, der jetzt deutlich wird und zur Rettung der Menschen führen wird.
Die Beziehung zum Menschen könnte auf Befehl und Gehorsam aufgebaut werden.
Aber Gott geht einen gegensätzlichen Weg. Obwohl der Mensch aus der Gottesfurcht gefallen und ungehorsam geworden ist, will er ihn nicht erniedrigen, sondern er schafft eine neue Basis, auf der das Verhältnis zwischen Mensch und Gott wiederhergestellt wird. Und auf dieser neuen Basis wird es eine höhere Qualität haben, als direkt nach der Schöpfung. Weiterlesen

Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen (Philipper 2,13)

Wenn es heißt, Gott wirkt in uns das Wollen und das Vollbringen, bedeutet das nicht, dass wir ganz bequem einfach auf Gottes Wirken in uns warten können. Nein hier ist von 3 Aktivitäten, die ineinander eingreifen müssen, die Rede:

  1. Gott wirkt in uns: Gott wird uns nie zwingen, aber er wartet darauf, dass wir innerlich bereit sind, ihn wirken zu lassen. Dazu brauchen wir als durch Jesus Erlöste den freien Zugang zu ihm. Dann können wir durch unseren Dank und unseren Lobpreis ihn immer besser als unseren Schöpfer und Vater, der uns unendlich liebt kennen lernen. Wir erkennen ihn als den allmächtigen Gott, dem alle Ehre gebührt und vor dem wir trotzdem keine Angst haben müssen, weil er uns unendlich liebt. So wachsen in uns Vertrauen und Glaube an ihn, die uns offen machen, sein Wirken in uns geschehen zu lassen. Unser Wille wird von seinem Willen gespeist und stimmt damit überein. Diese triefe Übereinstimmung ist das Ziel, sie fällt uns nicht einfach zu, wir müssen beharrlich und ernsthaft danach streben unabhängig von unseren momentanen Gefühlen. Je nachdem wieweit wir in diese tiefe Übereinstimmung gewachsen sind, kann Gott in uns wirken.
  2. Er wirkt das Wollen: Es gibt unendlich viele Dinge, die nach Gottes Willen geschehen sollen. Aber er ist der Dirigent und entscheidet was der Auftrag an jedes seiner Kinder ist. Viele Dinge sind klar aus seinem Wort und den Umständen, in denen wir leben, aber andere Aufträge und Berufungen muss er uns durch seinen Geist offenbaren. Unsere Antwort soll praktischer Gehorsam sein, in dem wir seinen Willen umsetzen. Aber es ist äußerst wichtig, dass unser Gehorsam aus der richtigen Motivation und Kraft gespeist wird. Alles, was wir mit Blick auf unsere Ehre tun, kann nicht seiner Ehre dienen und die Frucht ist eingeschränkt oder unmöglich. Wenn er aber das Wollen in uns weckt, haben wir nur seine Ehre im Sinn und sehen unseren Auftrag mit seinem Blick der Liebe und des Erbarmens. Wenn unser Wollen noch nicht von ihm ausgelöst ist, wird es Zeit, unser Beziehung zu ihm als unseren Vater zu vertiefen.
  3. Er wirkt das Vollbringen: Wenn Gott in uns das Wollen bewirkt hat, können wir anfangen seinen Willen auch umzusetzen. Wenn wir die Gaben dazu haben, wird er ihren Einsatz segnen. Aber oft beruft Gott Menschen, die nicht die nötigen Gaben in ausreichendem Umfang haben. Aber diesen Mangel wird er ausgleichen, wenn wir darauf vertrauen, dass er auch das Vollbringen wirkt.

Es geht nicht in erster Linie darum, dass wir mit gutem Willen für Gott tätig werden. Unser Gehorsam gegenüber Gott soll uns einüben in die Gemeinschaft mit Gott und die himmlische Berufung, die Gott für jeden vorbereitet hat. Unser leben in der jetzigen Unvollkommenheit ist unser Träning für das Leben in der Ewigkeit. Wir können dies Ziel nur erahnen, aber es soll uns mit Hoffnung und Freude füllen.

Philipper 2,12)  Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.
13) Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
14) Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel,
15) damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt,

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