Tag-Archiv | Schöpfung

weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt math. 24.12

Am 27.06.2017 hat unsere Bundeskanzlerin bekannt gegeben, dass sie bei der Abstimmung zur Ehe für Alle es keinen Fraktionszwang für die Partei gegen die Ehe für Alle geben soll, sondern es jedem Abgeordneten überlassen ist, sich nach seinem Gewissen zu entscheiden.
Der entscheidende Punkt ist das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Wenn man die Aussagen Gottes in der Bibel nicht verdreht, sieht man, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und ihnen den Auftrag gab sich zu vermehren. Ich möchte die biblischen Aussagen, so wie ich sie verstehe unter zwei menschlichen Verhaltensweisen zusammenfassen. Weiterlesen

Gute Schoepfung mit Einschraenkung: 1 Mose 2.18 Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.

Gedanken zum Schöpfungsbericht.

1.  Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

Was zeichnet Gott unseren Schöpfer aus? Alles, was gut ist, ist in ihm vereint. Er ist vollkommen.  Das zeigt sich besonders in zwei Wesensmerkmalen: Liebe und Gerechtigkeit.

 o  Liebe bedeutet, sich selbst und das Gute, das einen umgibt, zu verschenken. Verschenke, nicht als Belohnung oder in Erwartung einer Gegenleistung, sondern allein aus der selbstlosen Hingabe an das Gegenüber. Aber die Liebe, hofft auch dass das Geschenk etwas Gutes Wertvolles bewirkt, so dass die Liebe eine Bereicherung oder Verwandlung hervorruft, die eine gleiche Liebe im Gegenüber bewirkt. So wird eine wechselseitige Beziehung in gegenseitiger Hingabe erhofft. Diese Hoffnung wird von gegenseitigem Vertrauen und ohne Freiheitsbeschneidung getragen. Die  Liebe wirkt im Augenblick, aber sie hat jede Zukunft im Blick und hört nicht auf.

 o  Gerechtigkeit ist die Grenze, in der sich Liebe bewegen kann, ohne sich selbst oder die Liebe zu Anderen nachhaltig zu stören. Die Gerechtigkeit gilt zeitunabhängig. Weiterlesen

der HERR ließ wachsen den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis – 1 Mose 2.9 – Gottes ewiger Plan

Der Schöpfungsbericht in Genesis 1 zeigt schwerpunktmäßig Gott als Schöpfer der Welt und ihrer Ordnungen.
Der Schöpfungsbericht in Genesis 2 beschreibt die Schaffung des Menschen und seine von Gott gegebene Bestimmung. Vers 9 zeigt den Garten Eden als Lebnsraum des Menschen.

  • 1.Mose 2.9 Und Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und gut zur Nahrung, und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens, und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Alles war optimal auf die Eigenschaften des Menschen abgestimmt.   Es wird nicht sehr viel vom Leben im Garten Eden erzählt. Sie haten den Auftrag sich um die Tiere zu kümmern und alles zu pflegen. Und Gott begegnete ihnen und wo noch etwas mangelte, schuf er Abhilfe. Nach dieser Kurzbeschreibung könnte einem das Leben dort auf die Dauer langweilig vorkommen. Aber die Aussage, dass die Bäume begehrenswert anzusehen waren, zeigt eine wesentliche Eigenschaft, die Gott ihnen mitgegeben hatte. Weiterlesen

Spaltung 1.Mose 3,1 Ja, sollte Gott gesagt haben:

Eins In Christus
Blick auf Spaltungen in der Christenheit.

Gottes Plan ist es, mit uns Menschen, seinen Geschöpfen eine tiefe Gemeinschaft in gegenseitiger bedingungsloser Liebe zu haben.

Wie Gott begonnen hat, diesen Plan umzusetzen, wird im Schöpfungsbericht gezeigt.

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Glaube ?? Was sonst ! – seine ewige Kraft und Gottheit, wird … ersehen aus seinen Werken, … sodass sie keine Entschuldigung haben Römer 1,20

Röm 1,20

    Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

Paulus schreibt hier, dass vieles in der Schöpfung auf dieKraft Gottes hinweist.

Und weil die Mehrheit fer Menschen nicht an Gott glauben will, wurde die Schöpfung abgeschaft und durch die Evolutionstheorie ersetzt. Da herrscht der Zufall und wenn der Zufall herrscht, braucht man keinen Gott.
Aber dahinter steht keine echte Logik, sondern die Entscheidung: Wir wollen keinen Gott über uns.

Und weil dies kein Gedankenfehler sondern eine Entscheidung ist, gibt es vor Gott auch keine Entschuldigung dafür.

Es folgen einige Gedanken zu diesem Thema Weiterlesen

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde 1.Mose1 – Ewigkeit und Zeit

Leben, woher kommt es, was ist es, wohin geht es? Wir leben, darum beschäftigen uns diese Fragen unablässig. Wir fragen danach, das zeigt, wir wissen zu wenig, um mit unserem Wissen zufrieden zu sein. Es gibt mindestens 3 Ansätze um dem Leben auf die Spur zu kommen, es zu verstehen.

  1. Wissenschaftlich: Es werden die Lebensfunktionen immer tiefer untersucht. Und es werden die Spuren des Lebens in der Erdgeschichte gesucht und gedeutet. Man kann viel beobachten, aber den Ursprung und das Wesen des Lebens findet man so nicht. Wenn man einen Schöpfer verneint, muss man Theorien aufstellen, die gängigste ist die Evolutionstheorie ( Das Leben hat sich zufällig, durch Auslese entwickelt). Für mich ist diese Theorie unvorstellbar und in letzter Konsequenz unlogisch
  2. Philosophisch: Hier fällt mir nicht viel ein. Nur zwei Aussagen sind mir gut in Erinnerung.
    –  griechischer Philosoph Socrates: scio quod nescio. (ich weiß, dass ich nichts weiß)
    –  französischer Philosoph René Descartes: Cogito ergo sum (ich denke, also bin ich).
    So demütig gegenüber dem Sein sind die Menschen und Philosophen nicht geblieben.
  3. Biblisch: Die Bibel hat den Anspruch Gottes Wort, von Gott inspiriertes Wort zu sein. Dieser Anspruch macht vielen , eigentlich den meisten Menschen Probleme, weil sie Gott nicht so verstehen wollen, wie er sich in der Bibel zeigt. Die absolute Autorität Gottes wird mit der eng begrenzten Autorität des Menschen vertauscht. So lässt man die Autorität menschlicher Wissenschaften entscheiden, ob man biblische Aussagen für richtig halten kann.
    Die Bibel will uns nicht in erster Linie Fakten berichten sondern die Wahrheit Gottes. Wahrheit ist alles, was das Wesen Gottes beschreibt und Wahrheit ist alles, was das Wirken Gottes im Himmel und auf Erden beschreibt. Da Gott mehr ist als wir Menschen, er hat mehr Fähigkeiten etwas zu gestalten und er hat mehr Sinne etwas zu verstehen oder mitzuteilen, darum muss er sich uns so mitteilen, wie wir es mit unseren Sinnen erfassen können. In der Bibel werden dazu oft Bilder und Gleichnisse verwendet. Beim Lesen kann das der Geist in uns als Erkenntnis und innere Gewissheit offenbaren.   Weiterlesen

Vorgeschichte zur Berufung Abrahams: Geh aus deinem Land 1.Mose 12,1

„Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft“ hiermit beginnt der Plan Gottes, die Menschheit zu erlösen und sie wieder in die Gemeinschaft mit ihm zu führen, wie er es bei der Schöpfung vorgesehen hatte und wie es im Bericht vom Paradies beschrieben wird. Aber was ist geschehen, bis Gott diesen Rettungsplan starten konnte?

I Der Anfang.

Gott ist der Schöpfer, er ist in sich vollkommen. Und doch wollte er ein Gegenüber mit dem er in vollkommener Liebe verbunden ist. Darum erschuf er „den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn;“ (1.Mose 1.26). Sicher die Menschen liebten Gott, aber die Liebe war noch nicht belastbar und gefestigt. Die Liebe war auf das Empfangen der Gaben Gottes und seiner Gemeinschaft ausgerichtet. Sie war noch nicht fähig aus Ehrfurcht gegenüber dem, Schöpfer auf eigenes Verlangen zu verzichten. Und so kam es zum Sündenfall, wie er bei Mose berichtet wird.

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Denn Gottes unsichtbares Wesen, …wird…ersehen aus seinen Werken (Römer 1,20)

Der Text stellt klar, Gott kann von jedem Menschen aus seinen Werken erkannt werden:

  • Gottes Werke, das ist das Universum oder die Schöpfung, das ist das Leben auf der Erde mit all den Möglichkeiten, die wir gebrauchen oder  missbrauchen.  Für viele Menschen ist dieser Glaube an die Werke und die Schöpfung Gottes ersetzt durch die Evolutionstheorie, die das Leben ohne Gott erklärt.  Die Wissenschaft hat erstaunliche Erkenntnisse hervorgebracht.  Aber Anfang und Ende der Dinge und was Leben wirklich ist, kann sie letztlich nicht beantworten. Die Wissenschaft muss zwar akzeptieren, dass sie Grenzen hat.  Das Gott jenseits dieser Grenzen existiert und wirkt klammert sie aber aus. Der Text sagt dazu: “ ihr unverständiges Herz ist verfinstert“. Das Warum ist klar, sie wollen unabhängig, frei und autark ohne einen Gott sein.  Aber diese Freiheit  ist ein Selbstbetrug, da der Mensch Geschöpf Gottes und auf ihn hin angelegt ist.
  • Gottes unsichtbares Wesen ist für viele Anlass,  seine Existenz zu bezweifeln. Aber wenn wir Gott sehen könnten, wie er ist, wenn wir ihn in allen Geheimnissen  verstehen könnten, wäre er vielleicht ein Übermensch aber nicht Gott. Vielen wäre ein Übermensch oder ein Superstar lieber. Warum. weil sie Gott nicht kennen und die Ängste aus unserem Leben auf ihr Bild von einem Gott übertragen. Aber Gott ist ganz anders, er ist vollkommen und darum sind in seinem Wesen nicht die Reaktionen und Emotionen unseres von Gott abgefallenen Wesens. In Gott ist Liebe und kein Hass. In Gott ist Gnade und keine Verdammnis. In Gott ist Gerechtigkeit und keine Ungerechtigkeit. In Gott ist Wahrheit und keine Unwahrheit. Und alles was nicht in Gott ist, muss sterben und durch die Erlösung in Jesus gereinigt werden. Denn nur so können wir in der Ewigkeit vor Gott leben.

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lass dir an meiner Gnade genügen (2.Kor 12,9)

Gnade ist ein wunderbares Wort.

  1. In der Umgangssprache:
    Eine Schuld, ein Vergehen wird milde oder nicht bestraft.
    Aber, die Schuld und das schlechte Gewissen bleiben.
  2. Gottes Umgang mit Schuld:
    Schuld bedeutet, vor Gott haben wir den Tod verdient.
    Aber, Gott hat seinen Sohn für uns am Kreuz sterben lassen, damit wir gerecht und gerettet werden. Wen Gott rettet, den plagt kein schlechtes Gewissen mehr.
  3. Gottes Gnade in der Welt.
    Obwohl die Welt in Sünde gefallen ist, schenkt Gott eine Zeit der Gnade, in der sich alle Menschen entscheiden können, die Vergebung durch die Hingabe an Jesus anzunehmen.
  4. Gottes Gnade im Leben aller Menschen:
    Wir vergessen es allzu leicht, alles was wir haben und zum Leben brauchen ist Teil der Schöpfung Gottes. Wir sind nur als Verwalter eingesetzt und können damit arbeiten. Aber wir können nichts erschaffen. Nur wenn Gott uns für eine Zeit seine Gnade entzieht, klagen wir: Wie kann Gott das zulassen!
  5. Leben aus der Gnade: lass dir an meiner Gnade genügen.
    Aus eigener Kraft erreichen wir nichts, was vor Gott Bestand hat. Darum sind wir darauf angewiesen, nur das zu tun, was in seinem Willen für jeden persönlich ist. Wenn wir den Willen Gottes in einem Punkt nicht kennen, hilft es nichts ungeduldig mit eigener Kraft zu beginnen. Aber wenn wir seinen Willen kennen und anfangen ihn umzusetzen, wird er uns das geben, was uns fehlt über unser Verstehen hinaus.
    Wenn wir das tun, was in seinem Willen ist, haben wir genügend, alles was wir brauchen um dies Ziel zu erreichen.
  6. Voraussetzung für Gnade: Gottes Gnade steht für jeden bereit. Aber ich muss in der Position sein, Gnade empfangen zu können. Wenn ich meine, alles selbst meistern zu können, brauche ich keine Gnade. Denn Gnade ist kein Extra um noch besser in der Welt dazustehen. In der Position Gnade empfangen zu können bin ich dann, wenn ich erkenne, wie sehr ich darauf angewiesen bin, weil ich selbst zu schwach bin, ein vor Gott würdiges Leben führen zu können.

Weil Gott uns von Anfang an unverbrüchlich liebt, verwandelt er uns durch seine Gnade so, dass wir immer mehr in die Gemeinschaft mit ihm hineinwachsen, indem wir immer mehr in sein Wesen verwandelt werden.

2. Korinther 12,7)  Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.
8)  Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche.
9) Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.
10) Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.

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Ich bin der Herr dein Gott (2.Mose 20,2)

Dies Wort ist für mich  besonders wichtig.

  1. Ich bin der Herr! Das hat eine tiefe Bedeutung:
    Dies ist die Offenbarung des Herrn der Welt und mehr des Herrn des des gesamten Universums. Er ist der Schöpfer der Welt mit allen Pflanzen, Tieren und uns Menschen. Sein Wort hat schöpferische Kraft. Mit seinem Wort hat er alles Sein ins Leben gerufen. Weil er alles, auch den Menschen ins Sein gerufen hat, sind wir von Anfang an bis in Ewigkeit von seinem Wort abhängig. Das gilt unabhängig davon, ob wir das leugnen oder es als Grundlage unseres Lebens erkennen. Weiterlesen