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bei deinem Namen gerufen Jes 43,1

Jesaja war Prophet in einer Zeit, in der Israel untreu gegen seinen Gott war und ihn erzürnte. Das kommt im vorigen Vers, dem letzten in Kapitel 42 deutlich zum Ausdruck. 
42.25 „Da hat er die Glut seines Zornes und die Gewalt des Krieges über es ausgegossen.“
Aber im nächsten Kapitel zeigt Gott, dass die Zeit seines Zornes aufhören wird. Gott hat keine Freude am Zorn, sondern sein Wesen ist beständige unveränderliche Liebe, die an seinem Plan festhält, mit seiner Schöpfung und uns in eine unvorstellbare herrliche Gemeinschaft zu kommen

Die Worte aus Jesaja 43.1
                    „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein
sind ein deutlicher Hinweis auf Gottes Plan mit uns. Ein Plan zuerst mit dem Volk Israel, aber nachdem wir – die Nationen – durch Jesus in den edlen Ölbaum eingepfropft sind, auch für uns und für jeden Einzelnen, der nach seiner persönlichen Entscheidung für die Nachfolge Jesu dazu gehört.

Da im Urtext manche Wörter einen Bedeutungsumfang haben, der durch ein deutsches Wort nur eingeschränkt wiedergegeben werden kann, wird mit Hilfe der Internetseite bibelkommentare.de geprüft, mit welchen unterschiedlichen deutschen Worten Worte aus dem Urtext übersetzt werden. Die wichtigen Wörter des Urtexts haben eine sogenannte Strong Nummer. Man kann damit sehen, an welchen Bibelstellen die zugehörigen Worte verwendet und wie sie übersetzt werden. Die Statistik zeigt darüber hinaus, wie oft ein Wort des Urtextes mit den verschiedenen deutschen Worten übersetzt wird. Als deutsche Übersetzung wir die Elberfelder genommen.

Vers Jesaja 43.1 mit Strongnummern

Im Folgenden werden einige Worte dieses Verses betrachtet:

Wer spricht? „So spricht der Herr“ Das im Urtext verwendete Wort
„yehovah“ ist der Name Gottes
und nicht nur die Bezeichnung Gott „elohiym
oder sein Wesen „ich bin“ „hayah“.

Gott stellt sich mit seinem Namen, mit allem was ihn ausmacht, seiner Liebe, seinem Wort, seiner Gerechtigkeit aber auch mit seiner Eifersucht und seinem Zorn hinter dieser Zusage.

Das sollte jedem klar sein, der sich auf dieses Wort stellt oder es auch übersieht. Gott sucht die Begegnung mit uns, aber nicht nur in seiner Liebe, sondern mit seinem ganzen Wesen, auch mit seinem Zorn. Das sehen wir in den Berichten des alten Testaments, aber es gilt auch für uns im Neuen Bund.

Was sagt er über Jakob und auch über mich.  Drei Dinge
1.) Er hat mich geschaffen „bara“. Das ist was mich ausmacht, mein Leben mit meinen Veranlagungen, meine Bedürfnisse und mein Verlangen, mit meinem Schöpfer in Liebe verbunden zu sein. Diese Wesensmerkmale gehören zu mir unabhängig von meinem irdischen Körper, ich sage hierzu meine göttliche DNA.

2.) Er hat mich gebildet „yatsar“. Nach dem Gott diese Welt und das Umfeld geschaffen hatte, indem ich mich entfalten und bewähren soll, hat er meinen Körper geschaffen als Wohnung für meine göttliche DNA

3.) Er hat mich bei meinem Namen „shem“
gerufen „qara“:  Gott nimmt Kontakt mit mir auf, nachdem er vollendet hat, was mein Wesen, meine Bestimmung und alles, was dazu gehört, ausmacht. Mit dem Namen ist eine Aussage verbunden, es geht also in erster Linie nicht um einen angenehmen Klang. Ich denke, wir haben einen   Doppelnamen: Einen Namen den unsere Eltern uns geben und einen Namen den Gott uns gibt.
Als Gott uns mit diesem Namen gerufen hast, hat er uns auf dieser Welt ins Leben gerufen.
Das Wort für rufen ist ähnlich dem Wort für erschaffen. Beide Worte bestehen aus 3 Buchstaben, wobei sie sich nur im ersten Buchstaben unterscheiden:
erschaffen „bara“ – „qara“ rufen.

Vielsagend wichtig ist unser Name und er wird durch Sünde beschmutzt. Diese Beschmutzung wird durch die Vergebung mit dem Blut Jesu reingewaschen. Aber es bleiben Naben, die uns an die Gnade Jesu erinnern und die ein Zeugnis in der Welt sein können. Darum wird unser Name sogar einmal geändert wie geschrieben steht in
Offenbarung 2.17 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und, auf den Stein geschrieben, einen neuen Namen, den niemand kennt, als wer ihn empfängt.
Wann wird das geschehen? Ich denke am Ende unserer Weltzeit, wenn wir bewährt und bereit sind für die neue Erde und den neuen Himmel, wenn Satan und das Böse nicht mehr sind.
Wenn es das Böse nicht mehr gibt, brauchen wir die Naben, die der Kampf gegen das Böse hinterlassen hat, nicht mehr als Erinnerung an den Sieg, den wir durch Jesus errungen haben. Wir können uns dann ohne die Schatten des vergangenen Lebens dem Sein in der Gegenwart Jesu hingeben. So verstehe ich den weißen Stein, der mit nichts beschrieben wird als mit dem von Gott gegebenen neuen Namen, der für unser Sein in der Gegenwart und Herrlichkeit Gottes steht.

Der Name des Stammvaters Jakob steht für das Volk Israel, für jeden Einzelnen,
aber auch für uns gläubige Christen.
Und die Zusage Gottes geschieht nicht aus einer momentanen guten Laune, sie gilt seit Beginn der Schöpfung Gottes, wie es klar gesagt wird in
Epheser 1.4 „wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe

Auserwählt vor Grundlegung der Welt:  Das zeigt die Schöpfungsordnung Gottes: Zunächst will er Menschen schaffen, die vor ihm heilig und die in einer Liebesbeziehung zu ihm leben sollen. Wir bekommen die Eigenschaften, heilig zu sein und nur von Liebe bewegt zu werden. Diese Ureigenschaften sind unsere göttliche DNA, aber sie sind noch nicht ausgereift und brauchen einen Lebensraum, in dem sie sich entfalten und bewähren können. Um Bewährung generieren zu können, muss der Lebensraum vollkommene Freiheit bieten, auch die Freiheit, vom Ziel abzuweichen.

Passend für den Menschen, der einen Lebensraum brauchen wird, entsteht die Schöpfung.
1.Mose .1.1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Die Schöpfung hat einen Anfang, für sie gilt die uns bekannte  Zeitrechnung und sie wird ein Ende haben. Diese Zeit wird Ewigkeit oder Äon genannt. Ihr Ende setzt Gott fest mit einer neuen Erde und einem neuen Himmel.

Offenbarung 21.1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
Auf diese neue Erde kommt das neue Jerusalem (mit der Braut des Lammes). Wer hineinkommt und wer nicht lesen wir in
Offenbarung 21.27 Und alles Gemeine wird nicht in sie hineinkommen, noch [derjenige], der Gräuel und Lüge tut, sondern nur die, welche geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes.

Gott hat also eine Auswahl vor Grundlegung der Welt getroffen. Ich verstehe das so:
Gott nennt sich bei Mose „Ich bin“. Das bedeutet er ist immer, er hat keinen Anfang und kein Ende. Anfang und Ende unserer Weltzeit gelten für ihn nicht, er hat immer beides im Blick und so sieht er auch das Leben jedes Menschen und sieht sein Leben von Anfang bis Ende schon vor Grundlegung der Welt. Er sieht also sofort, ob ein Mensch so leben wird, dass er ihn ins Buch des Lebens schreiben kann.

Die Anderen kommen in das Endgericht. Und auf der neuen Erde wird auch von Nationen berichtet und einem Strom des Lebens vom Thron Gottes.
Offenbarung 22.1 Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes.
Offenbarung 22.2 In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, [war der] Baum des Lebens, der zwölf Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes [sind] zur Heilung der Nationen.

Wer diese Menschen der Nationen sind sind ist mir unklar und ich möchte nicht spekulieren.
Aber wir wollen unser Leben mit Jesus so gestalten, dass wir ins Buch des Lebens eingetragen werden und im neuen Jerusalem sind am Thron Gottes und des Lammes .


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weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt math. 24.12

Am 27.06.2017 hat unsere Bundeskanzlerin bekannt gegeben, dass sie bei der Abstimmung zur Ehe für Alle es keinen Fraktionszwang für die Partei gegen die Ehe für Alle geben soll, sondern es jedem Abgeordneten überlassen ist, sich nach seinem Gewissen zu entscheiden.
Der entscheidende Punkt ist das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Wenn man die Aussagen Gottes in der Bibel nicht verdreht, sieht man, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und ihnen den Auftrag gab sich zu vermehren. Ich möchte die biblischen Aussagen, so wie ich sie verstehe unter zwei menschlichen Verhaltensweisen zusammenfassen. Weiterlesen

Gute Schoepfung mit Einschraenkung: 1 Mose 2.18 Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.

Gedanken zum Schöpfungsbericht.

1.  Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

Was zeichnet Gott unseren Schöpfer aus? Alles, was gut ist, ist in ihm vereint. Er ist vollkommen.  Das zeigt sich besonders in zwei Wesensmerkmalen: Liebe und Gerechtigkeit.

 o  Liebe bedeutet, sich selbst und das Gute, das einen umgibt, zu verschenken. Verschenke, nicht als Belohnung oder in Erwartung einer Gegenleistung, sondern allein aus der selbstlosen Hingabe an das Gegenüber. Aber die Liebe, hofft auch dass das Geschenk etwas Gutes Wertvolles bewirkt, so dass die Liebe eine Bereicherung oder Verwandlung hervorruft, die eine gleiche Liebe im Gegenüber bewirkt. So wird eine wechselseitige Beziehung in gegenseitiger Hingabe erhofft. Diese Hoffnung wird von gegenseitigem Vertrauen und ohne Freiheitsbeschneidung getragen. Die  Liebe wirkt im Augenblick, aber sie hat jede Zukunft im Blick und hört nicht auf.

 o  Gerechtigkeit ist die Grenze, in der sich Liebe bewegen kann, ohne sich selbst oder die Liebe zu Anderen nachhaltig zu stören. Die Gerechtigkeit gilt zeitunabhängig. Weiterlesen

der HERR ließ wachsen den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis – 1 Mose 2.9 – Gottes ewiger Plan

Der Schöpfungsbericht in Genesis 1 zeigt schwerpunktmäßig Gott als Schöpfer der Welt und ihrer Ordnungen.
Der Schöpfungsbericht in Genesis 2 beschreibt die Schaffung des Menschen und seine von Gott gegebene Bestimmung. Vers 9 zeigt den Garten Eden als Lebnsraum des Menschen.

  • 1.Mose 2.9 Und Gott, der HERR, ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, begehrenswert anzusehen und gut zur Nahrung, und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens, und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Alles war optimal auf die Eigenschaften des Menschen abgestimmt.   Es wird nicht sehr viel vom Leben im Garten Eden erzählt. Sie haten den Auftrag sich um die Tiere zu kümmern und alles zu pflegen. Und Gott begegnete ihnen und wo noch etwas mangelte, schuf er Abhilfe. Nach dieser Kurzbeschreibung könnte einem das Leben dort auf die Dauer langweilig vorkommen. Aber die Aussage, dass die Bäume begehrenswert anzusehen waren, zeigt eine wesentliche Eigenschaft, die Gott ihnen mitgegeben hatte. Weiterlesen

Spaltung 1.Mose 3,1 Ja, sollte Gott gesagt haben:

Eins In Christus
Blick auf Spaltungen in der Christenheit.

Gottes Plan ist es, mit uns Menschen, seinen Geschöpfen eine tiefe Gemeinschaft in gegenseitiger bedingungsloser Liebe zu haben.

Wie Gott begonnen hat, diesen Plan umzusetzen, wird im Schöpfungsbericht gezeigt.

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Glaube ?? Was sonst ! – seine ewige Kraft und Gottheit, wird … ersehen aus seinen Werken, … sodass sie keine Entschuldigung haben Römer 1,20

Röm 1,20

    Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

Paulus schreibt hier, dass vieles in der Schöpfung auf dieKraft Gottes hinweist.

Und weil die Mehrheit fer Menschen nicht an Gott glauben will, wurde die Schöpfung abgeschaft und durch die Evolutionstheorie ersetzt. Da herrscht der Zufall und wenn der Zufall herrscht, braucht man keinen Gott.
Aber dahinter steht keine echte Logik, sondern die Entscheidung: Wir wollen keinen Gott über uns.

Und weil dies kein Gedankenfehler sondern eine Entscheidung ist, gibt es vor Gott auch keine Entschuldigung dafür.

Es folgen einige Gedanken zu diesem Thema Weiterlesen

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde 1.Mose1 – Ewigkeit und Zeit

Leben, woher kommt es, was ist es, wohin geht es? Wir leben, darum beschäftigen uns diese Fragen unablässig. Wir fragen danach, das zeigt, wir wissen zu wenig, um mit unserem Wissen zufrieden zu sein. Es gibt mindestens 3 Ansätze um dem Leben auf die Spur zu kommen, es zu verstehen.

  1. Wissenschaftlich: Es werden die Lebensfunktionen immer tiefer untersucht. Und es werden die Spuren des Lebens in der Erdgeschichte gesucht und gedeutet. Man kann viel beobachten, aber den Ursprung und das Wesen des Lebens findet man so nicht. Wenn man einen Schöpfer verneint, muss man Theorien aufstellen, die gängigste ist die Evolutionstheorie ( Das Leben hat sich zufällig, durch Auslese entwickelt). Für mich ist diese Theorie unvorstellbar und in letzter Konsequenz unlogisch
  2. Philosophisch: Hier fällt mir nicht viel ein. Nur zwei Aussagen sind mir gut in Erinnerung.
    –  griechischer Philosoph Socrates: scio quod nescio. (ich weiß, dass ich nichts weiß)
    –  französischer Philosoph René Descartes: Cogito ergo sum (ich denke, also bin ich).
    So demütig gegenüber dem Sein sind die Menschen und Philosophen nicht geblieben.
  3. Biblisch: Die Bibel hat den Anspruch Gottes Wort, von Gott inspiriertes Wort zu sein. Dieser Anspruch macht vielen , eigentlich den meisten Menschen Probleme, weil sie Gott nicht so verstehen wollen, wie er sich in der Bibel zeigt. Die absolute Autorität Gottes wird mit der eng begrenzten Autorität des Menschen vertauscht. So lässt man die Autorität menschlicher Wissenschaften entscheiden, ob man biblische Aussagen für richtig halten kann.
    Die Bibel will uns nicht in erster Linie Fakten berichten sondern die Wahrheit Gottes. Wahrheit ist alles, was das Wesen Gottes beschreibt und Wahrheit ist alles, was das Wirken Gottes im Himmel und auf Erden beschreibt. Da Gott mehr ist als wir Menschen, er hat mehr Fähigkeiten etwas zu gestalten und er hat mehr Sinne etwas zu verstehen oder mitzuteilen, darum muss er sich uns so mitteilen, wie wir es mit unseren Sinnen erfassen können. In der Bibel werden dazu oft Bilder und Gleichnisse verwendet. Beim Lesen kann das der Geist in uns als Erkenntnis und innere Gewissheit offenbaren.   Weiterlesen

Vorgeschichte zur Berufung Abrahams: Geh aus deinem Land 1.Mose 12,1

„Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft“ hiermit beginnt der Plan Gottes, die Menschheit zu erlösen und sie wieder in die Gemeinschaft mit ihm zu führen, wie er es bei der Schöpfung vorgesehen hatte und wie es im Bericht vom Paradies beschrieben wird. Aber was ist geschehen, bis Gott diesen Rettungsplan starten konnte?

I Der Anfang.

Gott ist der Schöpfer, er ist in sich vollkommen. Und doch wollte er ein Gegenüber mit dem er in vollkommener Liebe verbunden ist. Darum erschuf er „den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn;“ (1.Mose 1.26). Sicher die Menschen liebten Gott, aber die Liebe war noch nicht belastbar und gefestigt. Die Liebe war auf das Empfangen der Gaben Gottes und seiner Gemeinschaft ausgerichtet. Sie war noch nicht fähig aus Ehrfurcht gegenüber dem, Schöpfer auf eigenes Verlangen zu verzichten. Und so kam es zum Sündenfall, wie er bei Mose berichtet wird.

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Denn Gottes unsichtbares Wesen, …wird…ersehen aus seinen Werken (Römer 1,20)

Der Text stellt klar, Gott kann von jedem Menschen aus seinen Werken erkannt werden:

  • Gottes Werke, das ist das Universum oder die Schöpfung, das ist das Leben auf der Erde mit all den Möglichkeiten, die wir gebrauchen oder  missbrauchen.  Für viele Menschen ist dieser Glaube an die Werke und die Schöpfung Gottes ersetzt durch die Evolutionstheorie, die das Leben ohne Gott erklärt.  Die Wissenschaft hat erstaunliche Erkenntnisse hervorgebracht.  Aber Anfang und Ende der Dinge und was Leben wirklich ist, kann sie letztlich nicht beantworten. Die Wissenschaft muss zwar akzeptieren, dass sie Grenzen hat.  Das Gott jenseits dieser Grenzen existiert und wirkt klammert sie aber aus. Der Text sagt dazu: “ ihr unverständiges Herz ist verfinstert“. Das Warum ist klar, sie wollen unabhängig, frei und autark ohne einen Gott sein.  Aber diese Freiheit  ist ein Selbstbetrug, da der Mensch Geschöpf Gottes und auf ihn hin angelegt ist.
  • Gottes unsichtbares Wesen ist für viele Anlass,  seine Existenz zu bezweifeln. Aber wenn wir Gott sehen könnten, wie er ist, wenn wir ihn in allen Geheimnissen  verstehen könnten, wäre er vielleicht ein Übermensch aber nicht Gott. Vielen wäre ein Übermensch oder ein Superstar lieber. Warum. weil sie Gott nicht kennen und die Ängste aus unserem Leben auf ihr Bild von einem Gott übertragen. Aber Gott ist ganz anders, er ist vollkommen und darum sind in seinem Wesen nicht die Reaktionen und Emotionen unseres von Gott abgefallenen Wesens. In Gott ist Liebe und kein Hass. In Gott ist Gnade und keine Verdammnis. In Gott ist Gerechtigkeit und keine Ungerechtigkeit. In Gott ist Wahrheit und keine Unwahrheit. Und alles was nicht in Gott ist, muss sterben und durch die Erlösung in Jesus gereinigt werden. Denn nur so können wir in der Ewigkeit vor Gott leben.

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lass dir an meiner Gnade genügen (2.Kor 12,9)

Gnade ist ein wunderbares Wort.

  1. In der Umgangssprache:
    Eine Schuld, ein Vergehen wird milde oder nicht bestraft.
    Aber, die Schuld und das schlechte Gewissen bleiben.
  2. Gottes Umgang mit Schuld:
    Schuld bedeutet, vor Gott haben wir den Tod verdient.
    Aber, Gott hat seinen Sohn für uns am Kreuz sterben lassen, damit wir gerecht und gerettet werden. Wen Gott rettet, den plagt kein schlechtes Gewissen mehr.
  3. Gottes Gnade in der Welt.
    Obwohl die Welt in Sünde gefallen ist, schenkt Gott eine Zeit der Gnade, in der sich alle Menschen entscheiden können, die Vergebung durch die Hingabe an Jesus anzunehmen.
  4. Gottes Gnade im Leben aller Menschen:
    Wir vergessen es allzu leicht, alles was wir haben und zum Leben brauchen ist Teil der Schöpfung Gottes. Wir sind nur als Verwalter eingesetzt und können damit arbeiten. Aber wir können nichts erschaffen. Nur wenn Gott uns für eine Zeit seine Gnade entzieht, klagen wir: Wie kann Gott das zulassen!
  5. Leben aus der Gnade: lass dir an meiner Gnade genügen.
    Aus eigener Kraft erreichen wir nichts, was vor Gott Bestand hat. Darum sind wir darauf angewiesen, nur das zu tun, was in seinem Willen für jeden persönlich ist. Wenn wir den Willen Gottes in einem Punkt nicht kennen, hilft es nichts ungeduldig mit eigener Kraft zu beginnen. Aber wenn wir seinen Willen kennen und anfangen ihn umzusetzen, wird er uns das geben, was uns fehlt über unser Verstehen hinaus.
    Wenn wir das tun, was in seinem Willen ist, haben wir genügend, alles was wir brauchen um dies Ziel zu erreichen.
  6. Voraussetzung für Gnade: Gottes Gnade steht für jeden bereit. Aber ich muss in der Position sein, Gnade empfangen zu können. Wenn ich meine, alles selbst meistern zu können, brauche ich keine Gnade. Denn Gnade ist kein Extra um noch besser in der Welt dazustehen. In der Position Gnade empfangen zu können bin ich dann, wenn ich erkenne, wie sehr ich darauf angewiesen bin, weil ich selbst zu schwach bin, ein vor Gott würdiges Leben führen zu können.

Weil Gott uns von Anfang an unverbrüchlich liebt, verwandelt er uns durch seine Gnade so, dass wir immer mehr in die Gemeinschaft mit ihm hineinwachsen, indem wir immer mehr in sein Wesen verwandelt werden.

2. Korinther 12,7)  Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.
8)  Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, dass er von mir weiche.
9) Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne.
10) Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.

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