WO BEFINDET SICH DAS TOR ZUR UNTERWELT? – Doron Schneider

Eine Prophetie oder eine Hypothese?

Ein Gewimmel von Bestien „schmückte“ das Eingangstor von Babylon. Wer Babylon betreten wollte, musste durch das Ischtar-Tor, vorbei an einem „Gewimmel von Bestien“, wie der Archäologe Andre Parrot die Figuren an der hineinführenden Prozessionsstraße bezeichnete. „Bab-Elon“, wie Babylon auf den Keilschrifttafeln aus dem 6. Jh. vor Chr. genannt wird, heißt übersetzt „Einzug der Götter“. Die 16 Meter breite und 156 Meter lange Straße war gepflastert mit 66 mal 66 cm großen blutroten Brecciaplatten, die alle die Inschrift trugen: „Ich bin − Nebukadnezar, König von Babylon“.  „Auf Geheiß der Götter Nabu und Marduk, die mir befahlen, Bab-Elons Fundament auf der Brust der Unterwelt zu befestigen, damit ihr Haupt mit dem Himmel wetteifern kann, beugte ich meinen Nacken und tat, wie mir befohlen.“ So lautet die Weiheinschrift, die König Nabupolassar (625-605) an Babylons Ischtar-Tor anbringen ließ. Sein Sohn Nebukadnezar (605-562) vollendete Babylon.

Originale Ischtar-Tor in Berlin

Robert Kolderwey, der Ausgräber von Babylon, zählte an den blauen Glasurwänden der Prozessionsstraße, die zum Ischtar-Tor führt, verteilt auf 13 Reihen, 337 Drachen und 238 Stiere und Löwen. So wie der Löwe das Tier der Kampfesgöttin Ischtar war und der Stier den Gewittergott Adad symbolisierte, so verkörperte der „Drache von Babylon“ als gehende Schlange „Sirrusch“ die oberste Gottheit Babylons. Er hat einen geschuppten Leib mit einem Schlangenkopf und gespaltener Zunge, seine Vorderfüße sind Löwenbeine und seine Hinterläufe starke Adlerfüße. Sein Schwanz trägt einen Skorpionsstachel und sein Haupt dolchähnliche Hörner. „Die ganze Unterwelt spiegelt sich in Babylons Sirrusch wider“, erschauderte Walter Andrae, der 1899 die Ausgrabungen in Babylon begann. Einmalig an der Prozessionsstraße ist auch, dass die Mauern, die sich 13 Meter über der bepflasterten Straße erheben, unter der Straßendecke noch einmal 13 Meter herunterreichen und dort bis zum Fundament hinunter mit einem „Gewimmel von Bestien“ versehen sind.

Die gehende Schlange „Sirrusch“

Nach jüdischer Auslegung enthüllt sich der Sinn des Wortes in seinen Zahlen. So beträgt der Zahlenwert von Babel (בבל = 34), was Trennung bedeutet, denn das Unheilige hat keine Gemeinschaft mit dem Heiligen. Die Anzahl der Drachen im Ishtar-Tor − 337 − bedeutet im Hebräischen Scheol (שאול = 337), das hebräische Wort für Unterwelt.  Die Länge der Prozessionsstraße betrug 156 Maß. Eifersucht heißt im Hebräischen Kinah קנאה und hat den Zahlenwert 156 − der Weg zur Unterwelt heißt Eifersucht. Daher verwundert es nicht, dass sich Babylon eifersüchtig „die heilige Stadt“ nannte, obwohl oder gerade weil − Jerusalem bereits 400 Jahre zuvor von Gott zur „heiligen Stadt“ bestimmt wurde. Weil Gott „inmitten Jerusalems wohnte“ (Sacharja 8,2-3) und nicht in Babylon, erklärte Babylons Unterwelt dem Gott des Himmels und seiner heiligen Stadt Jerusalem sowie seinem auserwählten Volk Israel den Krieg. Ein Kampf, der noch heute andauert und der der geistliche Hintergrund für die uralte Judenfeindschaft, sprich Antisemitismus ist.

 Der Unterweltgott reist nach Griechenland und Rom

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Ruf um Mitternacht aber entstand ein Geschrei Matthaeus 25.6

Das Gleichnis von den 10 Jungfrauen (Matthäus 25 siehe unten).
Bei der Auslegung gibt es verschiedene Ansätze und keiner schöpft alles aus. Ich möchte hier nur einige mir für unsere jetzige Zeit wichtig gewordenen Teilereignisse betrachten:

  1. Die auf den Bräutigam warten.
  2. Es gibt zwei Gruppen von Wartenden.
  3. Der Zeitpunkt seines Kommens ist nur ungenau bekannt.
  4. Finsternis: Es wird dunkel.
  5. Müdigkeit: Alle (oder nur viele ?) schlafen ein.
  6. Es ist Mitternacht, der Bräutigam kommt: Es gibt doch welche die wach sind und es erkennen.
  7. Der Ruf sich zu schmücken und ihm entgegen zu gehen.
  8. Der Schmuck.
  9. Nicht alle sind vorbereitet dem Ruf würdig zu folgen.
  10. Die Tür wurde verschlossen, wer ist bei der Hochzeit dabei?
  11. Kommt der Bräutigam mit seiner Braut wieder?
  12. Nur ein Gleichnis.

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Quelle und Auswirkung des Unglaubens – Markus 6.5 Und er konnte dort kein Wunderwerk tun

Das Wort Unglaube findet sich in meiner Elberfelder Bibelübersetztung nur 11 mal. Die Bibel ist eine Lehre des Glaubens und nicht des Unglaubens. Begonnen bei Abraham bis hin zu den Neutestamentlichen Gemeinden offenbart sich Gott auf vielfältige Weise, um den Glauben an ihn und Jesus zu erwecken und zu stärken.
Wenn Gott Menschen zu sich ruft, geht es nicht um die Vergangenheit mit ihren Sünden, sondern um das, was er in Zukunft mit uns vor hat. Wir müssen das annehmen, was er aus seiner Liebe zu uns und seiner Barmherzigkeit bereit hat. Das Annehmen dieser Gaben erfordert unseren Glauben. Am Anfang ist dieser unser Glaube noch sehr schwach, aber dieser schwache Glaube genügt Gott, wenn wir aus unserem Herzen uns entscheiden, Ja zu sagen zu dem Angebot Gottes, das uns begegnet ist. Die Angebote Gottes finden wir in der Bibel, wir können sie auch in Predigten, Büchern oder Seminaren an unser Herz anklopfen hören.
Die Angebote Gottes begegnen uns an vielen Stellen. Aber was hindert so viele Menschen sie anzunehmen? Es ist Blindheit oder aber Unglaube. Weiterlesen

Foerderung eines neuen Holocausts. Psalm 83.5 Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation vertilgen

Der Psalm 83 ist kein besinnliches Wort nur zur Auferbauung.

  1. Er beginnt mit einem dramatischen Hilferuf.
  2. Die Bedrohung wird benannt und sie ist gerade heute aktuell.
  3. Die Feinde werden aufgezählt.
  4. Die erhoffte Hilfe Gottes wird beschrieben.
  5. Am Ende steht der überwältigende Heilsplan Gottes

1. Der dramatisch Hilferuf.  Psalm 83.2- 3

Gott schweige nicht, das zeigt eine eigentlich ausweglose Situation in der nur Gott helfen kann. Der oder die das sagen, sind mit der Situation, in der sie sich befinden überfordert und sehen keinen Ausweg. Meist versuchen die Menschen und besonders die Politiker auch herausfordernde Situationen selbst zu bewältigen. Man steht bildlich gesehen am Abgrund. Es gibt keinen Weg zurück, entweder abstürzen oder eine fremde Hilfe. Wenn es z.B. politische Hilfen gibt, haben sie einen teuren Preis. Aber in der im Psalm beschriebenen Situation gibt es diese Hilfe zunächst nicht. Warum nicht, das wird in den Versen 5 bis 9 beschrieben, dazu später etwas mehr. Weiterlesen

Jerusalem_habe_ich_erwaehlt-2chron6-6

Gott hat Jerusalem erwählt. Das ist eine einzigartige, einmalige und bleibende Bestimmung.
Jerusalem soll eine heilige Stadt sein, in der man Gott besonders begegnen kann und in der Gott sich seinem Volk besonders zuwendet. Die größte Zuwendung Gottes war, als der Sohn Gottes sein Leben für die Erlösung der Menschen am Kreuz hingab.
Das Zentrum der Gegenwart Gottes war der Tempel und im Tempel das Allerheiligste mit der Bundeslade. Weiterlesen

Jeder Geist der nicht Jesus bekennt ist der des Antichrists 1Joh 4,3

Seit 2015 ist die Zahl der Flüchtlinge bedeutende angestiegen. Viele Flüchtlinge bringen eine andere Kultur mit sich und haben ein anderes Verständnis über das Verhältnis von Staat und Religion. Und sie sind ein anderes Zusammenleben in der Familie und der Gesellschaft gewohnt.

  • Viele betrachten dies Neue als eine Bereicherung. Das kann in manchen Bereichen stimmen, z.B. Gastfreundschaft, Einblick in das Leben anderer Länder oder auch neue  Essensgerichte.
  • Angestrebt wird eine volle Integration der Flüchtlinge. Das bedeutet sie lernen und reden deutsch, sie nehmen Teil am beruflichen, gesellschaftlichen und kulturellem Alltag.
  • oft gelingt nur  eine unvollständige Integration der Flüchtlinge. Daraus entstehen oft Spannungen mit bei uns nicht erlaubten Verhaltensweisen. Das Ergebnis ist dann eine Parallelgeselschaft in eigenen Wohnbereichen bis hin zu abweichendem Rechtsverhalten.
  • Aufgabe unserer eigenen Identität durch Gleichsetzung gegensätzlicher Werte Vorstellungen. Dies btrifft die Rolle die dem Islam in Deutschland und Europa zugebilligt wird. Hier gibt es eine verhängnisvolle Fehlentwicklung, weil übersehen wird, dass es im Islam weniger um den persönlichen Glauben und Traditionen geht, sondern das Ziel den Islam weltweit zu verbreiten, weniger durch Überzeugung, sondern mit der Situation angepassten Methoden des Dschihad. Dieser Punkt soll im Folgenden näher betrachtet werden.

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weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt math. 24.12

Am 27.06.2017 hat unsere Bundeskanzlerin bekannt gegeben, dass sie bei der Abstimmung zur Ehe für Alle es keinen Fraktionszwang für die Partei gegen die Ehe für Alle geben soll, sondern es jedem Abgeordneten überlassen ist, sich nach seinem Gewissen zu entscheiden.
Der entscheidende Punkt ist das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Wenn man die Aussagen Gottes in der Bibel nicht verdreht, sieht man, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und ihnen den Auftrag gab sich zu vermehren. Ich möchte die biblischen Aussagen, so wie ich sie verstehe unter zwei menschlichen Verhaltensweisen zusammenfassen. Weiterlesen

Herrschen mit dem Vater Unser

Die Jünger baten Jesus lehre uns beten (Lukas 11) Das Vater Unser ist das einzige Gebet, das uns Jesus gegeben hat. Es ist nicht für eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Anliegen gegeben und doch ist es eine Vorlage, die wir für jede Situation nehmen können. Wir können es so beten, wie es bei Matthäus steht, aber wir können es auch mit unseren Erfahrungen, Umständen und unseren Anliegen ausmalen. Weiterlesen

geistlich herrschen mit dem Vater Unser Matthäus 6,9

Ein Freund berichtete von einem Treffen von Gebtets- und Missions- Leitern aus über 20 Nationen von Amerika bis Asien auch aus vielen islamischen Staaten. Zwei Dinge die uns in Europa noch weitgehend fehlen, haben mich berührt.

  1. Gebetsintensität und Vollmacht. Ich muss es zulassen, dass der Geist mich von dem Geschehen, das mein Anliegen ist, innerlich ergreift, dass Schmerz mich bewegt und ich mit Tränen lange vor Gott flehend auf dem Boden liege. Sogar eine Gruppe asiatischer Kinder haben sich so unter Tränen vor Gott für Deutschland eingesetzt.
  2. Nicht nur auf das Geschehen im Land reagieren, sondern in vollmächtigem Gebet über das Geschehen herrschen. Wie Notdienste der Handwerker bei Schäden helfen, wenn sie gerufen werden, so reagieren wir mit unserem Gebet wenn Nöte entstanden und groß geworden sind.
    Aber wir sind gerufen, den Schutz unseres Gottes durch unser Gebet zu aktivieren, damit uns Nöte nicht überwältigen können oder wir davon verschont bleiben.
    Wir sind berufen in Vollmacht zu herrschen.

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Freiheit in der Beziehung zu Jesus – Lukas 10 42 Maria aber hat das gute Teil erwählt

Bei seinen Wanderungen zu den verschiedenen Orten besuchte Jesus auch immer wieder Menschen., die ihm gegenüber offen waren, in ihren Häusern. Über diese vielen Besuche berichten die Evangelisten nur wenig. Wir würden gerne mehr von diesen alltäglichen Dingen lesen, die das Leben Jesu ausmachten. Aber die Bibel soll kein Reiseführer und keine Dokumentation des alltäglichen Lebens zur Zeit Jesu sein.
Der Zweck der Evangelien ist es, den Lesern die Lehre Jesu zu übermitteln. Wenn wir die Bibel nur wie andere Berichte aus der Zeit Jesu lesen und nicht seine Lehre aufnehmen, haben wir nichts davon.

Ein Haus, das Jesus mehrfach besuchte.ist das Haus der Martha in Betanien, sie wohnte dort mit ihrer Schwester Maria und ihrem Bruder Lazarus. Jesus liebte diese drei Geschwister besonders und sie liebten ihn.  Doch sie zeigten das auf unterschiedliche Weise,  das macht diesen Bericht besonders interessant. Liebe muss sich immer einen Ausdruck suchen. Und die beiden Schwestern und auch wohl ihr Bruder haben jeweils eine ihnen gemäße Wahl getroffen, ihre Liebe und Beziehung zu Jesus auszudrücken. Weiterlesen