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Ich bin kein Sammler und ich bin kein
Künstler. Aber es hat mich immer wieder gereizt, Dingen die
mich bewegen, insbesondere biblischen Berichten mit meinen
Mitteln Gestalt zu geben.
Die Bilder haben eine biblische Bedeutung, die
mich immer wieder bewegt und auf die ich hier eingehe. Wenn ich
dabei versuche den Weg Gottes mit uns Menschen einzubeziehen,
wird vieles für mich klarer.
Inhaltsverzeichnis
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Den Weinstock mit roten Trauben habe ich nicht
gezüchtet sondern nur gepflanzt.
Den Bogen für Rosen und Wein habe ich immerhin entworfen.
Gefertigt hat ihn Josef Hart, Metall-Form-Gestaltung, 97505
Geldersheim. Durch eine
einfache Fachwerkkonstruktion wirkt er leicht. Symbolisch weist
er mich auf den Regenbogen hin (4 Regenbogenfarben wurden
verwendet)).
1. Mose 9.11 Ich richte meinen Bund mit euch
auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch
die Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die
Erde zu vernichten.
9.12 Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich
stifte zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen, das bei
euch ist, auf ewige Generationen hin:
9.13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen
des Bundes zwischen mir und der Erde.
Gott schließt einen Bund mit den Menschen.
Dem war vorausgegangen, was in 1. Mose 6.13 beschrieben wird.
Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches ist vor mich
gekommen; denn die Erde ist durch sie erfüllt von Gewalttat;
und siehe, ich will sie verderben mit der Erde.
Gott hat uns Menschen geschaffen, damit wir in
Frieden untereinander und mit ihm leben. Dieser Friede ist die
Voraussetzung dafür, dass wir in die Aufgaben und
Bestimmungen hineinwachsen können, die er festgelegt hat.
Etwas Wahres aber noch Unvorstellbares, ein Leben in Fülle
und Gemeinschaft mit ihm.
Aber damals wie heute herrrscht weitgehend Gewalt
unter den Menschen, mit dieser Menschheit kann Gott keine
Gemeinschaft haben, damit hat sie ihren Tod verdient. Dieses
Todesurteil wird im Bericht von der Sintflut ausgeführt, nur
Noah mit seiner Familie wird für wert gehalten, durch diese
Katastrophe hindurch gerettet zu werden.
Aber Gott sieht, dass Gewalttaten nicht
endgültig ausgelöscht sind. Gott startet einen
Rettungsplan. Das Gericht wird vertagt, es beginnt eine
Gnadenzeit. Diese Gnadenzeit beginnt mit dem Bund mit Noah und
dem Regenbogen als Zeichen, dass Gott seinem Bund treu bleiben
wird.
Aber der Regenbogen ist ein irdisches Zeichen und
so gilt der Bund nur für die Dauer dieser Welt, nicht
für die Ewigkeit. Das kann er auch nicht, da das
Verhältnis zu Gott noch nicht geheilt wurde.
Die Heilung des Verhältnisses zu Gott begann
mit dem nächsten Bund, den Gott mit Abraham schloss. 1. Mose
12.2
Und ich will dich zu einer großen Nation
machen und will dich segnen, und ich will deinen Namen groß
machen, und du sollst ein Segen sein! 12.3 Und ich will segnen,
die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen;
und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der
Erde!
Mit Abraham hat Gott begonnen den Menschen zu
zeigen, wie sie den verlorenen Kontakt zu ihm wieder aufbauen
können. Er hat sich selbst ein Stück offenbart, seine
Grösse und Macht und er hat die Regeln bzw. Gebote gezeigt,
wie ein Leben unter seiner Gnade in Beziehung mit ihm
geführt werden kann. Dieser Bund gilt zunächst dem Volk
Israel. Nur dieser Bund ist für Menschen nicht
erfüllbar. Aber Gott bleibt bei seinem Ziel, eine
ungestörte Beziehung zu uns seinen Geschöpfen wieder
herzustellen. Um dies Ziel zu erreichen erfüllt er selbst
den Bund mit uns, indem er Jesus seinen Sohn, unsere Schuld am
Kreuz tragen ließ.
Das ist ein göttliches Geheimnis: Schuld vor
Gott kann nur abgetragen werden, indem sie ein Anderer (Jesus)
trägt. Das ist wahre göttliche Liebe, die Last des
Anderen tragen, damit er befreit wird.
Gottes Bund mit uns Menschen hat etwas Gutes zum
Ziel: Errettung und neues Leben. Wie dieses Leben geführt
wird, zeigt das Bild vom Weinstock und den Reben.
Joh 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die
Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht;
denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Im Glauben und der Hingabe an Jesus werden wir
befähigt, ein Leben in der Liebe zu ihm und den Menschen zu
führen. Unser Wollen und unser Einsatz sind gefordert, aber
sie reichen nicht aus und kommen an ihre Grenzen. Hier
dürfen wir (als Reben) Jesus um seine Hilfe und Kraft
bitten.
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Es gibt auch ältere Teller mit dem
gleichen Motiv, die größer sind mit mehr Details und
die zum Essen verwendet wurden
(unteres Bild kleiner dargestellt).
Der Teller zeigt:
- In der Mitte Mose mit den
10 Geboten und seinem Stab, daneben Aaron in der Kleidung
seines Priesteramtes.
- Im mittleren Ring sind die Symbole der
12 Stämme Israels
dargestellt. Darstellung beginnend von unten rechts
mit den Bäumen gegen den Uhrzeigersinn
1 Ruben
2 Simeon
3 Jehuda (Löwe)
4 Sebulon (Seefahrer)
5 Isachar (Esel)
6 Dan (Schlange)
7 Gad
8 Asser (Ackermann)
9 Naftali (Hirsch)
10 Josef (Baum)
11 Levi
12 Benjamin (unten Mitte)
- Die äussere Schrift bedeutet:
Dies ist die Torah, die gegeben ist dem Mose vor den
Kindern Israel, den Weg der Gebote zu gehen
- In den Sternen steht jeweils "Zion"
- Hier ein Auszug der 10 Gebote.
2. Mose 20,1 Und Gott redete alle diese Worte:
2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus
der Knechtschaft, geführt habe.
3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen,
...
12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange
lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.
Der Bund, den Gott mit Abraham geschlossen hat
wird in mehreren Phasen verwirklicht:
1) Israel wird in Ägypten zu einem Volk.
2) Das Volk Israel wird in Ägypten zu einem
Volk von Sklaven, aber Gott befreit sie mit Zeichen und Wundern
aus der Sklaverei. Und sie machen sich durch die Wüste auf den
Weg in das verheißene Land.
3) In der Wüste werden sie geprüft und Gott
offenbart sich ihnen durch die 10 Gebote, mit denen er ihnen zeigt,
wer er ist und wie sie ihm dienen sollen, damit er sie segnen kann.
Dies wird auch in der Apostelgeschichte bestätigt.
Apg 3,25 Ihr seid die Söhne der Propheten und
des Bundes, den Gott
geschlossen hat mit euren Vätern, als er zu Abraham sprach
(1.Mose 22,18):
»Durch dein Geschlecht sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden.«
Mose hatte direkten Kontakt zu Gott, aber das Volk
war auf die Hilfe von Vermittlern angewiesen. Diese Aufgabe hatten
neben Mose die Priester. Weil Gott heilig und allein Gott ist, war dies
ein würdevolles Amt, das durch eine symbolhaft gestaltete
Priesterkleidung sichtbar wurde.
2. Mose 28,36 Du sollst auch ein Stirnblatt
machen aus feinem Golde und darauf eingraben, wie man Siegel eingräbt:
»Heilig dem HERRN«.
37 Und du sollst es heften an eine Schnur von blauem Purpur vorn an
den Kopfbund.
38 Und es soll sein auf der Stirn Aarons, damit Aaron bei allen ihren
Opfern alle Sünde trage, die an den heiligen Gaben der Israeliten haftet.
Und es soll allezeit an seiner Stirn sein, dass sie wohlgefällig seien
vor dem HERRN.
39 Du sollst auch das Untergewand kunstreich wirken aus feiner Leinwand
und einen Kopfbund aus feiner Leinwand machen und einen bunt
gewirkten Gürtel.
40 Und den Söhnen Aarons sollst du Untergewänder, Gürtel
und hohe Mützen machen, die herrlich und schön seien,
41 und sollst sie deinem Bruder Aaron samt seinen Söhnen anlegen und
sollst sie salben und ihre Hände füllen und sie weihen, dass sie
meine Priester seien
Die Priester hatten eine wichtige
Aufgabe zunächst in der Stiftshütte und später im Tempel.
Das wichtigste
war der Opferdienst zur Sühnung ihrer eigenen Schuld und der Schuld
des Volkes. Als Opfer diente das Blut von Tieren.
Aber die Tieropfer
waren nur ein Zeichen für den Opfertot Jesu am Kreuz für alle
Schuld und
alle Sünde, derer die Vergebung und ein geheiltes Verhältnis zu
Gott ersehnen. Im alten Testament war der Zugang zum Allerheiligsten durch
einen Vorhang verwehrt. Beim Sterben Jesu ist dieser Vorhabg zerissen!
Da Jesus die Schuld getragen hat, wartet der Vater auf jeden, dass er
zu ihm zurück kommt. Das wird durch das Gleichnis vom verlorenen Sohn
(im nächsten Bild) berichtet.
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Als der Vater ihn sah, lief er ihm entgegen
(nach Lukas 15,20).
Die alte Version dieses Denkmals habe ich etwa
1982 aus Beton und Kunststoff (Schmelzgranulat) hergestellt. Die
Aussparung hat die Form eines Fisches.
Oktober 2012 wurde verwitterungsbedingt eine Version aus Stein
bei Klaus Schneider Bidhauermeister 97440 Werneck/Schleerieth
in Auftrag gegeben.
Der Vater kommt dem Sohn mit offenen Armen entgegen. Der Sohn ist
niedergedrückt, seine Hoffnung angenommen zu werden ist noch
klein, aber er geht weiter. Er hat ja das Vaterhaus verlassen,
sein Erbe verprasst und ist gescheitert, da denkt er wieder an
seinen Vater.
Andere Väter verwerfen ihren Sohn nach solch einer
Enttäuschung. Schuld einfach vergessen, das geht nicht, denn
es ist etwas passiert, das bereinigt werden muss.
Zwischen dem Verlorenen Sohn und Gott (dem Vater) steht Jesus (in
der Form des Fisches), der die Schuld abträgt. Das
Verhältnis ist tiefgründig geheilt. Dieser
Heilungsvorgang wird auch in dem um den Fisch angeordneten
Bibeltext treffend wiedergegeben.
Wer des Herrn Namen anrufen wird, soll
erhöht werden (Apostelgeschichte 2,21).
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Da wurde er zornig und wollte nicht hinein.
(Lukas 15,28).
Versöhnung bringt Erleichterung, weil eine Last weggenommen,
eine zerrüttete Beziehung geheilt ist. Vater und Sohn sind
sich nahe gekommen, sie haben eine Zeit der Freude, es wird
gefeiert. Dies erleben Menschen, die sich nach einer Zeit der
vergeblichen Suche nach wahrem Leben, auf die Suche nach Gott
gemacht haben und den Zugang zu ihm durch Jesus gefunden
haben.
Der andere Sohn, der sich nie vom Vater entfernt
hat, hat andere Probleme. Probleme, die er nicht erkannte, bevor
sein Bruder zurück kam. Er hat treu seine Arbeit getan und
war der Meinung, das ist alles, das ist der Sinn des Lebens. Er
hat keine Wünsche an seinen Vater gestellt. Nach der Arbeit,
wollte er seine Ruhe haben und auf seine Weise das Leben
geniessen. Den Vater kannte er nur als Respektperson, die etwas
verlangt. So hat er ein Leben in Distanz zu seinem Vater gelebt.
In dieser Distanz hat er sich um sich selbst gekümmert und
ist nicht auf den Vater zugegangen, um ihm seine Probleme und
geheimen Wünsche mitzuteilen. Aber darauf hat der Vater
gewartet. Als erwachsener Sohn werde ich nicht rundum versorgt
ohne meine Bedürfnisse zu äußern. Der erwachsene
Sohn wird als selbständig geachtet. Diese Würde gibt ihm
der Vater, damit er aus dem Reichtum des Vaters, das erbitten
kann, was ihm weiterhilft und Freude macht.
Das ändert sich, wie er erlebt, dass sein
verlorener und zurückgekehrter Bruder, mit Freude empfangen
wird und neu ausstaffiert wird. Er wird zornig, weil er sich
ungerecht behandelt fühlt. Aber der Vater geht auch auf ihn
zu: Mein Reichtum ist auch dein Erbe, das dir schon vorher und
auch künftig zusteht. Er steht jetzt vor der Entscheidung:
Beharre ich in meinem Zorn oder nehme ich jetzt die Liebe des
Vaters und seinen Reichtum an.
Wenn ich gläubig erzogen bin und mir immer
Mühe gegeben habe Gott wohlgefällig zu leben, kann ich
leicht in diese Situation kommen, wenn ich sehe, wie neu zum
Glauben gekommene Menschen, Erfahrungen der Liebe und der Gaben
Gottes machen, die ich so nicht kennen gelernt habe. Vielleicht
erscheinen sie mir schwärmerisch oder sonst wie
verdächtig. Schade, wenn es so ist, denn Gott hat mehr, auch
für die, die ihn schon länger kennen.
Im Bild steht wieder Jesus im Symbol des Fisches
zwischen dem zornigen Sohn und Gott (dem Vater) mit dem
zurückgekommenen Sohn. Jesus ist der Mittler, er will auch
solche Beziehungen heilen.
Die Freude, an der beide Söhne teilhaben
sollen, wird auch hier in dem um den Fisch angeordneten Bibeltext
treffend wiedergegeben.
Fröhlich lass sein in dir, die deinen
Namen lieben (Psalm 5,12).
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Das Bild wurde aus kleinen Mosaiksteinen in
verschiedenen Farben gestaltet. Mehrere Gestaltungsebenen sind
überlagert:
-
Der Fisch, zusammengesetzt aus 5 Einzelelementen,
die jeweils ein Szene aus der biblischen Erzählung in
Matthäus 14, 13 -31 darstellen.
I. Jesus predigt dem Volk und heilt die Kranken.
IIa. Jesus geht auf den Berg um zum Vater um zu beten.
IIb. Die Jünger fahren über den See Genezareth
III. Jesus geht über das Wasser zu den Jüngern.
Petrus geht ihm entgegen.
IV. Petrus bekommt Angst und ruft um Hilfe. Jesus rettet
ihn.
-
Großflächige Aufteilung des Bildes in
Wasser, Land mit Hügel und Himmel.
-
Die kleinen Flächenelemente setzen sich zu
Strahlen zusammen mit Jesus, der betet, als Zentrum.
Jesus ist gekommen, um das Verhältnis
zwischen Menschen und Gott umfassend zu heilen, diese
Erzählung zeigt, wie er sich dabei um die Menschen
bemüht.
Matthäus 14,14 Und Jesus stieg aus und
sah die große Menge; und sie jammerten ihn und er heilte
ihre Kranken.
Dieser Vers zeigt, wie Jesus die Menschen
praktisch liebt. Sein Jammer geht sicher über das
Mitgfühl mit den Kranken hinaus, er sieht auch ihre
seelischen Nöte und ihre Schuld. Aber hier handelt er aus
seiner Liebe heraus. Gottes Liebe steht am Anfang, wenn wir dies
erkannt haben, können wir auch seine Vergebung empfangen,
aber dazu musste Jesus sterben und auferstehen,das ist hier noch
nicht geschehen.
Matthäus 14,22 Und alsbald trieb Jesus
seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm
hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe. 23 Und
als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen
Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.
Der Dienst am Volk kostet Jesus viel Kraft, darum
braucht er Zeiten der Ruhe, in denen er die Verbindung und
Einheit mit dem Vater neu stärkt.
Matthäus 14,25 Aber in der vierten
Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See. 26 Und als
ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und
riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht. 27 Aber
sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich
bin's; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm
und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen
auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus
dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er
aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und
schrie: Herr, hilf mir! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand
aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger,
warum hast du gezweifelt? 32 Und sie traten in das Boot und der
Wind legte sich.
Diese Verse zeigen, wir dürfen im Vertrauen
auf Jesus auch neue ungewohnte Schritte gehen. Wenn wir dabei ins
Zweifeln kommen, dürfen wir auf ihn schauen und er hilft
weiter. Aber es ist entscheident, dass wir nicht bei unseren
Zweifeln bleiben.
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Ein Grafikprogramm bietet bessere Gestaltungs-
möglichkeiten wie die Mosaiktechnik. Das Bild wird in einer
Briefkopfvorlage verwendet. Die Abgrenzung von Himmel, Land und
Wasser ist klarer. Insbesondere sind die Lichtstrahlen, die von
Jesus ausgehen, der den Vater mit erhobenen Händen anbetet,
bildbestimmend zu erkennen. Dementsprechend ist als Botschaft des
Bildes auch das Wort gewählt:
"Ich bin das Licht der Welt" und
"Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr im Dunkeln
wandeln".
"Ich bin das Licht der Welt" (Johannes
8,12), das ist eine Grundwahrheit, sichtbar in der unsichtbaren
Welt und erfahrbar in dieser Welt als innere Gewissheit. Und
für den, der es im Glauben annimmt, wird es erlebte
Realität entsprechend dem Wort, "Wer mir nachfolgt, wird
nicht mehr im Dunkeln wandeln, sondern wird das Licht des Lebens
haben" (Johannes 8,12).
Licht der Welt, das bedeutet, Jesus offenbart
sich den Seinen als Sohn Gottes, der gekommen ist, uns die
Dunkelheit unseres sündigen Wesens erkennen zu lassen und
uns daraus zu befreien. Dann erkennen wir, dass bei ihm Licht und
Wahrheit ist und er führt uns auf den Weg in dies Licht. Wir
erahnen es jetzt, aber wir werden es erst in der Ewigkeit
erreichen.
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Das Bild wurde aus Kupfer ausgeschnitten,
gehämmert und auf Holzleisten befestigt. Es hängt an
einer Wohnzimmerwand.
Der vordere Teil eines Schiffes ist durch Kupferstreifen
angedeutet. Wellen schlagen teilweise in das Schiff. Zwei
Jünger schöpfen Wasser aus dem Schiff. Ein Jünger
hält sich verzweifelt, die Hände vor das Gesicht. Jesus
liegt schlafend vorne im Boot.
Matthäus 8,23 Und er stieg in das Boot
und seine Jünger folgten ihm. 24 Und siehe, da erhob sich
ein gewaltiger Sturm auf dem See, sodass auch das Boot von Wellen
zugedeckt wurde. Er aber schlief. 25 Und sie traten zu ihm,
weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir kommen um! 26 Da
sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so
furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da
wurde es ganz stille.
Der Sturm war eine Gefahr, die Jesus nicht
beunruhigte, der Vater beschützte ihn, darum durfte er
weiter schlafen. Die Jünger wussten sich nicht so
beschützt, darum bekamen sie Angst und als sie sich nicht
mehr zu helfen wussten, weckten sie Jesus vorwurfsvoll auf. Er
hatte vom Vater die Macht, dem Sturm zu gebieten.
Diese Erzählung zeigt:
- Es gibt Gefahren, in denen wir bewahrt werden, ohne uns sorgen
zu müssen. Sorgen ist hier Unglaube.
- Es gibt aber auch viele andere Gefahren, in denen wir
herausgefordert werden. Prüfungen in denen der Glaube
gefordert wird und durch Bewährung gestärkt wird und
wachsen kann.
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Zwei Teile aus Kupferblech ausgeschnitten,
gehämmert und zusammengesetzt.
Mann und Frau bilden eine Einheit, sie sind aber offen (oben
weiterer freier Durchmesser) für gemeinsame Aufgaben. Der
Bildfuss besteht aus zwei Elementen:
- Alpha und Omega - für getragen von Gott.
- gewölbte Scheibe - für die Welt in der sie leben.
Das Bild von Mann und Frau hat sich in der Bibel
von der Schöpfung bis zum neuen Testament gewandelt. Es ist
auch ein Symbol für den Heilsplan Gottes mit uns
Menschen.
Die Bibel bezeugt, dass der Mensch nach Gottes Abbild geschaffen
ist. Das bedeutet, das Verhältnis von Mann und Frau soll ein
Gleichnis oder eine göttliche Ordnung darstellen, die in der
Ewigkeit ihre Verwirklichung findet. Dies wird in der Offenbarung
wunderbar dargestellt. Die Gemeinde, das sind die Menschen, die
ihr Leben Jesus wirklich hingegeben haben, wird als Braut
bezeichnet, die Jesus als Bräutigam zum Hochzeitsmahl
begleitet. Dies ist ein wunderbares Bild, aber eben nur ein Bild
für das, was nach unserem diesseitigen Leben Gott für
die Ewigkeit vorbereitet. Aus diesem Bild bekommt das
Verhältnis von Mann und Frau eine tiefe geistliche
Bedeutung, die Segen bringt, wenn wir diese Absicht Gottes nicht
mißachten.
Im folgenden einige Bibelstellen, die dies Thema
umreißen.
1.Mose 1.27 Und Gott schuf den Menschen zu
seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als
Mann und Frau.
1.Mose 2.7 Da machte Gott der HERR den
Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in
seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
1.Mose 2.18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der
Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn
sei.[A]
( A) Wörtlich: ich will ihm eine Hilfe schaffen als
sein Gegenüber (d.h. die zu ihm passt).
19 Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem
Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu
dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der
Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen.
20 Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel
und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen
ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre. 21 Da
ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den
Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und
schloss die Stelle mit Fleisch. 22 Und Gott der HERR baute eine
Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie
zu ihm.
Offenbarung 19,7Lasst uns freuen und
fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des
Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. 8 Und es
wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen.
Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. 9 Und er
sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des
Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige
Worte Gottes.
Im Schöpfungsbericht werden bei der
Erschaffung des Menschen zwei Punkte hervorgehoben.
-
Der Mensch wird als Ebenbild Gottes
geschaffen.
-
Die Frau wird als Hilfe, Gegenüber des
Mannes geschaffen.
Mancher mag dies im Zeitalter der
Gleichberechtigung als ungerecht, nicht mehr zeitgemäß
betrachten. Aber Gott geht es nicht um Menschen mit
unterschiedlichen Werten, sondern um Menschen die berufen sind,
sich zu ergänzen und eine Einheit zu bilden. Wenn jemand
aber versucht, nicht in seine Berufung hineinzuwachsen, sondern
Gaben die er hat zum Nachteil der anderen einzusetzt und
mißbraucht, ensteht ein Ungleichgewicht und eine
Störung der von Gott gewollten Beziehung. Wenn man versucht
die gestörte Beziehung dadurch auszugleichen, dass man sich
selbst stark macht und kämpft, mag man Erfolg haben, aber
die Beziehung ist nicht geheilt. Um die Beziehung zu heilen, muss
Umkehr geschehen, wo ein Missbrauch von Gaben sich eingeschlichen
hat.
Die enge Beziehung von Mann und Frau wird noch
durch die Aussage unterstrichen, dass die Frau aus einer Rippe,
des Mannes geschaffen wurde. Ich sehe die Bedeutung dieser
Aussage mehr im übertragenen geistlichen Sinn.
In Offenbarung 19,7 ist von der Hochzeit des
Lammes und der Braut die Rede. Wenn man versteht, dass Jesus das
Lamm ist und dass seine Braut die Gemeinschaft aller gerechten
und damit Gott wohlgefälligen Menschen ist, kann man die Ehe
als prophetisches Bild für das sehen, was mit der Hochzeit
des Lammes beginnt, das ewige Leben in der Gemeinschaft mit Jesus
dem Messias.
Wie die Frau nach der biblischen Erzählung,
durch die Rippe ihr Leben vom Mann hat, so haben die Menschen,
die durch ihre Hingabe an Jesus zur Braut gehören, ihr Leben
und ihren Geist von Gott. Denn Gott hat uns nicht nur physisch
geschaffen, sondern uns durch das Einhauchen des Lebens auch
seinen Geist gegeben.
- Also: Frau und Mann sind von gleichem Fleisch.
- Und: Braut (Gemeinde) und Bräutigam (Jesus) sind vom
gleichen Geist.
Durch diese gleichnishafte, prophetische Bedeutung liegt auch ein
besonderer Segen auf einer Ehe, die in der von Gott gegebenen
Berufung geführt wird.
Im alten Testament war dies Bild von der Hochzeit
des Lammes noch nicht von Gott offenbart worden. Zeichen
dafür ist, dass Glaubensväter wie Jakob oder die
Könige Saul und David mehrere bis viele Frauen hatten.
Nachdem Jesus auf der Erde war, konnte Gott das
Bild von der Hochzeit des Lammes offenbaren. Und auch die Ehe als
prophetisches Bild bekam eine gehobene Bedeutung, was sich in der
Einehe zeigt. Dass die Würde der Ehe in unserer Zeit wieder
zerfällt ist ein Zeichen der Endzeit, in der Gutes zum
Schlechten und Schlechtes zum Guten verdreht wird.
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Das Abendmahl aus Grauguss gegossen.
geerbt von meinem Vater, der als
Gießereiingenieur tätig war.
Das Bild ist dem Original Wandgemälde "Das
Abendmahl" von Leonardo da Vinci nachgebildet.
Das Original misst 422 mal 904 cm und zeigt Jesus mit den
zwölf Aposteln in dem Augenblick unmittelbar nachdem dieser
ihnen erklärt hat: „Einer von euch wird mich
verraten“ (aus Wikipedia)
Das große Abendmahl ist in einer
Zusammenstellung der Sammlung Horn aus der Eisenhütte im
Harz aufgeführt. Diese große Reliefbildtafel 54,3 x 84
cm war für den Eisenguss von Leonhard Posch für die
Berliner und Gleiwitzer Eisenhütte 1822-23 modelliert
worden.
Lukas 26 20 Und am Abend setzte er sich zu
Tisch mit den Zwölfen. 21 Und als sie aßen, sprach er:
Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. 22
Und sie wurden sehr betrübt und fingen an, jeder einzeln,
ihn zu fragen: Herr, bin ich's? 23 Er antwortete und sprach: Der
die Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich
verraten. 24 Der Menschensohn geht zwar dahin, wie von ihm
geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch den der
Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen
besser, wenn er nie geboren wäre. Da antwortete Judas, der
ihn verriet, und sprach: Bin ich's, Rabbi? Er sprach zu ihm: Du
sagst es.
26 Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und
brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das
ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den
und sprach: Trinket alle daraus; 28 das ist mein Blut des Bundes,
das vergossen wird für viele zur Vergebung der
Sünden.
Nach den Ordnungen des alten Testamentes mussten
zur Sühnung von Schuld Tieropfer gebracht werden. Tiere sind
zwar unschuldig, aber Tierblut kann nicht die Schuld von Menschen
auslöschen. Jesus war der einzige unschuldige Mensch (wahrer
Mensch und wahrer Gott), dessen Opfer Gott zur Tilgung aller
Schuld annehmen konnte. Damit wurde Jesus durch seinen Tod am
Kreuz das wahre Passalamm.
Bei diesem Passamahl wurden die Jünger in diese Wahrheit
eingeführt. Bei der Ankündigung, dass es einen
Verräter gibt, sind alle betroffen. Es ist sich niemand
absolut sicher, dass er nicht zum Verräter werden kann. Dies
ändert sich mit Pfingsten durch die Ausgießung des
heiligen Geistes, der als Helfer auftritt und die Gaben gibt, die
zur Treue und zum Dienst dem natürlichen Menschen fehlen.
Aber wer diese Hilfen nicht in Anspruch nimmt, kann verführt
werden und dann auch zum Verräter werden.
Wir feiern immer wieder das Abendmahl, das
geschieht zur Festigung der Gemeinschaft mit Jesus und seiner
weltweiten Gemeinde. Aber das Abendmahl ist zugleich Ausblick in
das ewige Leben nach der Hochzeit des Lammes, wenn Jesus seine
Braut zu sich geholt hat.
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Das Bild zeigt den Weg entlang der Stadtmauer Jerusalems
zum Jaffator. Der Vorhang verdeckt den Fernseher, wenn er nicht eingeschaltet
ist und nur eine unschöne schwarze Fläche zeigt. Wir werden
daran erinnert, dass wir Gläubigen aus den Nationen für den
Frieden Jerusalems beten sollen.
Jesaja 62.6 Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich
Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie
keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den HERRN erinnert,
gönnt euch keine Ruhe.
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Das Bild auf dem Vorhang ist auf einer Nil-Kreuzfahrt entstanden.
Der Vorhang ergänzt auf der Terasse den Sonnenschutz bei niedrigem
Sonnenstand.
2. Mose 2.5 Und die Tochter des Pharao ging hinab, um am Nil
zu baden, während ihre Dienerinnen am Ufer des Nil hin und her
gingen. Und sie sah das Kästchen mitten im Schilf und sandte ihre Magd
hin und ließ es holen.
Jakob ist mit seinen 12 Söhnen nicht in dem
verhießenen Land Kanaan geblieben sondern wegen einer Hungersnot nach
Ägypten umgesiedelt. Dort wurde aus dieser Familie dann ein Volk.
Aus der großzügigen Aufnahme zur Zeit Josephs wurde
eine Sklaverei zur Zeit Moses. Und Mose bekam von Gott den Auftrag,
das Volk Israel aus der Sklaverei in das verhießene Land zu
führen.
Ägypten wird in der Bibel über 500 mal genannt
und es hat auch in den letzten Tagen eine wichtige Bedeutung:
Jesaja 19.23 An jenem Tag wird es eine Straße
von Ägypten nach Assur geben. Assur wird nach Ägypten und die
Ägypter nach Assur kommen, und die Ägypter werden mit Assur
[dem HERRN] dienen.
19.24 An jenem Tag wird Israel der Dritte sein mit Ägypten
und mit Assur, ein Segen inmitten der Erde.
19.25 Denn der HERR der Heerscharen segnet es und spricht:
Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assur, meiner Hände Werk,
und Israel, mein Erbteil!
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