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1.Mose 12,1
Und der
HERR sprach zu Abram ..
Ich will segnen

die dich segnen,
und verfluchen, die dich verfluchen;
und in dir sollen
gesegnet werden
alle Geschlechter
auf Erden.

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Biblische Bilder bei mir zu Hause (entstanden 1970 bis 2012)

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Ich bin kein Sammler und ich bin kein Künstler. Aber es hat mich immer wieder gereizt, Dingen die mich bewegen, insbesondere biblischen Berichten mit meinen Mitteln Gestalt zu geben.

Die Bilder haben eine biblische Bedeutung, die mich immer wieder bewegt und auf die ich hier eingehe. Wenn ich dabei versuche den Weg Gottes mit uns Menschen einzubeziehen, wird vieles für mich klarer.

 
Inhaltsverzeichnis

1) Der Bogen (Regenbogen) und der Weinstock (2012)

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Gerüst mit Weinstock

Den Weinstock mit roten Trauben habe ich nicht gezüchtet sondern nur gepflanzt.
Den Bogen für Rosen und Wein habe ich immerhin entworfen. Gefertigt hat ihn Josef Hart, Metall-Form-Gestaltung, 97505 Geldersheim. Durch eine einfache Fachwerkkonstruktion wirkt er leicht. Symbolisch weist er mich auf den Regenbogen hin (4 Regenbogenfarben wurden verwendet)).

1. Mose 9.11 Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch die Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten.
9.12 Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jedem lebenden Wesen, das bei euch ist, auf ewige Generationen hin:
9.13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde.

Gott schließt einen Bund mit den Menschen. Dem war vorausgegangen, was in 1. Mose 6.13 beschrieben wird. Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches ist vor mich gekommen; denn die Erde ist durch sie erfüllt von Gewalttat; und siehe, ich will sie verderben mit der Erde.

Gott hat uns Menschen geschaffen, damit wir in Frieden untereinander und mit ihm leben. Dieser Friede ist die Voraussetzung dafür, dass wir in die Aufgaben und Bestimmungen hineinwachsen können, die er festgelegt hat. Etwas Wahres aber noch Unvorstellbares, ein Leben in Fülle und Gemeinschaft mit ihm.

Aber damals wie heute herrrscht weitgehend Gewalt unter den Menschen, mit dieser Menschheit kann Gott keine Gemeinschaft haben, damit hat sie ihren Tod verdient. Dieses Todesurteil wird im Bericht von der Sintflut ausgeführt, nur Noah mit seiner Familie wird für wert gehalten, durch diese Katastrophe hindurch gerettet zu werden.

Aber Gott sieht, dass Gewalttaten nicht endgültig ausgelöscht sind. Gott startet einen Rettungsplan. Das Gericht wird vertagt, es beginnt eine Gnadenzeit. Diese Gnadenzeit beginnt mit dem Bund mit Noah und dem Regenbogen als Zeichen, dass Gott seinem Bund treu bleiben wird.

Aber der Regenbogen ist ein irdisches Zeichen und so gilt der Bund nur für die Dauer dieser Welt, nicht für die Ewigkeit. Das kann er auch nicht, da das Verhältnis zu Gott noch nicht geheilt wurde.

Die Heilung des Verhältnisses zu Gott begann mit dem nächsten Bund, den Gott mit Abraham schloss. 1. Mose 12.2

Und ich will dich zu einer großen Nation machen und will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein! 12.3 Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!

Mit Abraham hat Gott begonnen den Menschen zu zeigen, wie sie den verlorenen Kontakt zu ihm wieder aufbauen können. Er hat sich selbst ein Stück offenbart, seine Grösse und Macht und er hat die Regeln bzw. Gebote gezeigt, wie ein Leben unter seiner Gnade in Beziehung mit ihm geführt werden kann. Dieser Bund gilt zunächst dem Volk Israel. Nur dieser Bund ist für Menschen nicht erfüllbar. Aber Gott bleibt bei seinem Ziel, eine ungestörte Beziehung zu uns seinen Geschöpfen wieder herzustellen. Um dies Ziel zu erreichen erfüllt er selbst den Bund mit uns, indem er Jesus seinen Sohn, unsere Schuld am Kreuz tragen ließ.

Das ist ein göttliches Geheimnis: Schuld vor Gott kann nur abgetragen werden, indem sie ein Anderer (Jesus) trägt. Das ist wahre göttliche Liebe, die Last des Anderen tragen, damit er befreit wird.

Gottes Bund mit uns Menschen hat etwas Gutes zum Ziel: Errettung und neues Leben. Wie dieses Leben geführt wird, zeigt das Bild vom Weinstock und den Reben.

Joh 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Im Glauben und der Hingabe an Jesus werden wir befähigt, ein Leben in der Liebe zu ihm und den Menschen zu führen. Unser Wollen und unser Einsatz sind gefordert, aber sie reichen nicht aus und kommen an ihre Grenzen. Hier dürfen wir (als Reben) Jesus um seine Hilfe und Kraft bitten.

2) Aron und Mose mit den 10 Geboten
Teller 1978 erworben in Jerusalem

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Teller Mose und Aaron mit den 10 Geboten
Teller Mose und Aaron mit den 10 Geboten antik

Es gibt auch ältere Teller mit dem gleichen Motiv, die größer sind mit mehr Details und die zum Essen verwendet wurden (unteres Bild kleiner dargestellt).

Der Teller zeigt:
- In der Mitte Mose mit den 10 Geboten und seinem Stab, daneben Aaron in der Kleidung seines Priesteramtes.


- Im mittleren Ring sind die Symbole der 12 Stämme Israels dargestellt.
  Darstellung beginnend von unten rechts mit den Bäumen gegen den Uhrzeigersinn

1 Ruben
2 Simeon
3 Jehuda (Löwe)
4 Sebulon (Seefahrer)
5 Isachar (Esel)
6 Dan (Schlange)
7 Gad
8 Asser (Ackermann)
9 Naftali (Hirsch)
10 Josef (Baum)
11 Levi
12 Benjamin (unten Mitte)


- Die äussere Schrift bedeutet:
Dies ist die Torah, die gegeben ist dem Mose vor den Kindern Israel, den Weg der Gebote zu gehen

- In den Sternen steht jeweils "Zion"

- Hier ein Auszug der 10 Gebote.

    2. Mose 20,1 Und Gott redete alle diese Worte:
    2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.
    3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
    4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen,
    ...
    12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.

Der Bund, den Gott mit Abraham geschlossen hat wird in mehreren Phasen verwirklicht:

1) Israel wird in Ägypten zu einem Volk.

2) Das Volk Israel wird in Ägypten zu einem Volk von Sklaven, aber Gott befreit sie mit Zeichen und Wundern aus der Sklaverei. Und sie machen sich durch die Wüste auf den Weg in das verheißene Land.

3) In der Wüste werden sie geprüft und Gott offenbart sich ihnen durch die 10 Gebote, mit denen er ihnen zeigt, wer er ist und wie sie ihm dienen sollen, damit er sie segnen kann. Dies wird auch in der Apostelgeschichte bestätigt.

    Apg 3,25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott geschlossen hat mit euren Vätern, als er zu Abraham sprach (1.Mose 22,18): »Durch dein Geschlecht sollen gesegnet werden alle Völker auf Erden.«

Mose hatte direkten Kontakt zu Gott, aber das Volk war auf die Hilfe von Vermittlern angewiesen. Diese Aufgabe hatten neben Mose die Priester. Weil Gott heilig und allein Gott ist, war dies ein würdevolles Amt, das durch eine symbolhaft gestaltete Priesterkleidung sichtbar wurde.

    2. Mose 28,36 Du sollst auch ein Stirnblatt machen aus feinem Golde und darauf eingraben, wie man Siegel eingräbt: »Heilig dem HERRN«.
    37 Und du sollst es heften an eine Schnur von blauem Purpur vorn an den Kopfbund.
    38 Und es soll sein auf der Stirn Aarons, damit Aaron bei allen ihren Opfern alle Sünde trage, die an den heiligen Gaben der Israeliten haftet. Und es soll allezeit an seiner Stirn sein, dass sie wohlgefällig seien vor dem HERRN.
    39 Du sollst auch das Untergewand kunstreich wirken aus feiner Leinwand und einen Kopfbund aus feiner Leinwand machen und einen bunt gewirkten Gürtel.
    40 Und den Söhnen Aarons sollst du Untergewänder, Gürtel und hohe Mützen machen, die herrlich und schön seien,
    41 und sollst sie deinem Bruder Aaron samt seinen Söhnen anlegen und sollst sie salben und ihre Hände füllen und sie weihen, dass sie meine Priester seien

Die Priester hatten eine wichtige Aufgabe zunächst in der Stiftshütte und später im Tempel. Das wichtigste war der Opferdienst zur Sühnung ihrer eigenen Schuld und der Schuld des Volkes. Als Opfer diente das Blut von Tieren.
Aber die Tieropfer waren nur ein Zeichen für den Opfertot Jesu am Kreuz für alle Schuld und alle Sünde, derer die Vergebung und ein geheiltes Verhältnis zu Gott ersehnen. Im alten Testament war der Zugang zum Allerheiligsten durch einen Vorhang verwehrt. Beim Sterben Jesu ist dieser Vorhabg zerissen!
Da Jesus die Schuld getragen hat, wartet der Vater auf jeden, dass er zu ihm zurück kommt. Das wird durch das Gleichnis vom verlorenen Sohn (im nächsten Bild) berichtet.

3) Das Gleichnis vom verlorenen Sohn: Empfang des Sohnes. (ca 1982)

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Der Verlorene Sohn Vorlage Der Verlorene Sohn Empfang des Vaters

Als der Vater ihn sah, lief er ihm entgegen (nach Lukas 15,20).

Die alte Version dieses Denkmals habe ich etwa 1982 aus Beton und Kunststoff (Schmelzgranulat) hergestellt. Die Aussparung hat die Form eines Fisches.
Oktober 2012 wurde verwitterungsbedingt eine Version aus Stein bei Klaus Schneider Bidhauermeister 97440 Werneck/Schleerieth in Auftrag gegeben.

 
Der Vater kommt dem Sohn mit offenen Armen entgegen. Der Sohn ist niedergedrückt, seine Hoffnung angenommen zu werden ist noch klein, aber er geht weiter. Er hat ja das Vaterhaus verlassen, sein Erbe verprasst und ist gescheitert, da denkt er wieder an seinen Vater.
Andere Väter verwerfen ihren Sohn nach solch einer Enttäuschung. Schuld einfach vergessen, das geht nicht, denn es ist etwas passiert, das bereinigt werden muss.
Zwischen dem Verlorenen Sohn und Gott (dem Vater) steht Jesus (in der Form des Fisches), der die Schuld abträgt. Das Verhältnis ist tiefgründig geheilt. Dieser Heilungsvorgang wird auch in dem um den Fisch angeordneten Bibeltext treffend wiedergegeben.

Wer des Herrn Namen anrufen wird, soll erhöht werden (Apostelgeschichte 2,21).

4) Das Gleichnis vom verlorenen Sohn: Neid des Bruders (ca 1982)

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Der Verlorene Sohn Feier und Zorn des Bruder Vorlage Der Verlorene Sohn Feier und Zorn des Bruders

Da wurde er zornig und wollte nicht hinein. (Lukas 15,28).

 
Versöhnung bringt Erleichterung, weil eine Last weggenommen, eine zerrüttete Beziehung  geheilt ist. Vater und Sohn sind sich nahe gekommen, sie haben eine Zeit der Freude, es wird gefeiert. Dies erleben Menschen, die sich nach einer Zeit der vergeblichen Suche nach wahrem Leben, auf die Suche nach Gott gemacht haben und den Zugang zu ihm durch Jesus gefunden haben.

Der andere Sohn, der sich nie vom Vater entfernt hat, hat andere Probleme. Probleme, die er nicht erkannte, bevor sein Bruder zurück kam. Er hat treu seine Arbeit getan und war der Meinung, das ist alles, das ist der Sinn des Lebens. Er hat keine Wünsche an seinen Vater gestellt. Nach der Arbeit, wollte er seine Ruhe haben und auf seine Weise das Leben geniessen. Den Vater kannte er nur als Respektperson, die etwas verlangt. So hat er ein Leben in Distanz zu seinem Vater gelebt. In dieser Distanz hat er sich um sich selbst gekümmert und ist nicht auf den Vater zugegangen, um ihm seine Probleme und geheimen Wünsche mitzuteilen. Aber darauf hat der Vater gewartet. Als erwachsener Sohn werde ich nicht rundum versorgt ohne meine Bedürfnisse zu äußern. Der erwachsene Sohn wird als selbständig geachtet. Diese Würde gibt ihm der Vater, damit er aus dem Reichtum des Vaters, das erbitten kann, was ihm weiterhilft und Freude macht.

Das ändert sich, wie er erlebt, dass sein verlorener und zurückgekehrter Bruder, mit Freude empfangen wird und neu ausstaffiert wird. Er wird zornig, weil er sich ungerecht behandelt fühlt. Aber der Vater geht auch auf ihn zu: Mein Reichtum ist auch dein Erbe, das dir schon vorher und auch künftig zusteht. Er steht jetzt vor der Entscheidung: Beharre ich in meinem Zorn oder nehme ich jetzt die Liebe des Vaters und seinen Reichtum an.

Wenn ich gläubig erzogen bin und mir immer Mühe gegeben habe Gott wohlgefällig zu leben, kann ich leicht in diese Situation kommen, wenn ich sehe, wie neu zum Glauben gekommene Menschen, Erfahrungen der Liebe und der Gaben Gottes machen, die ich so nicht kennen gelernt habe. Vielleicht erscheinen sie mir schwärmerisch oder sonst wie verdächtig. Schade, wenn es so ist, denn Gott hat mehr, auch für die, die ihn schon länger kennen.

Im Bild steht wieder Jesus im Symbol des Fisches zwischen dem zornigen Sohn und Gott (dem Vater) mit dem zurückgekommenen Sohn. Jesus ist der Mittler, er will auch solche Beziehungen heilen.

Die Freude, an der beide Söhne teilhaben sollen, wird auch hier in dem um den Fisch angeordneten Bibeltext treffend wiedergegeben.

Fröhlich lass sein in dir, die deinen Namen lieben (Psalm 5,12).

5) Der Versuch des Petrus auf dem Wasser zu gehen - Mosaik (ca 1970)

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Petrus auf dem Wasser Mosaik

Das Bild wurde aus kleinen Mosaiksteinen in verschiedenen Farben gestaltet. Mehrere Gestaltungsebenen sind überlagert:  

  1. Der Fisch, zusammengesetzt aus 5 Einzelelementen, die jeweils ein Szene aus der biblischen Erzählung in Matthäus 14, 13 -31 darstellen.
       I. Jesus predigt dem Volk und heilt die Kranken.
       IIa. Jesus geht auf den Berg um zum Vater um zu beten.
       IIb. Die Jünger fahren über den See Genezareth
       III. Jesus geht über das Wasser zu den Jüngern. Petrus geht ihm entgegen.
       IV. Petrus bekommt Angst und ruft um Hilfe. Jesus rettet ihn.

  2. Großflächige Aufteilung des Bildes in Wasser, Land mit Hügel und Himmel.

  3. Die kleinen Flächenelemente setzen sich zu Strahlen zusammen mit Jesus, der betet, als Zentrum.

Jesus ist gekommen, um das Verhältnis zwischen Menschen und Gott umfassend zu heilen, diese Erzählung zeigt, wie er sich dabei um die Menschen bemüht. 

Matthäus 14,14 Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn und er heilte ihre Kranken.

Dieser Vers zeigt, wie Jesus die Menschen praktisch liebt. Sein Jammer geht sicher über das Mitgfühl mit den Kranken hinaus, er sieht auch ihre seelischen Nöte und ihre Schuld. Aber hier handelt er aus seiner Liebe heraus. Gottes Liebe steht am Anfang, wenn wir dies erkannt haben, können wir auch seine Vergebung empfangen, aber dazu musste Jesus sterben und auferstehen,das ist hier noch nicht geschehen.

Matthäus 14,22 Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe. 23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.

Der Dienst am Volk kostet Jesus viel Kraft, darum braucht er Zeiten der Ruhe, in denen er die Verbindung und Einheit mit dem Vater neu stärkt.

Matthäus 14,25 Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See. 26 Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst!, und schrien vor Furcht. 27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht! 28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser. 29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. 30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir! 31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? 32 Und sie traten in das Boot und der Wind legte sich.

Diese Verse zeigen, wir dürfen im Vertrauen auf Jesus auch neue ungewohnte Schritte gehen. Wenn wir dabei ins Zweifeln kommen, dürfen wir auf ihn schauen und er hilft weiter. Aber es ist entscheident, dass wir nicht bei unseren Zweifeln bleiben.

6) Der Versuch des Petrus auf dem Wasser zugehen - Grafik (ca 1980)

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Petrus auf dem Wasser Grafik

Ein Grafikprogramm bietet bessere Gestaltungs- möglichkeiten wie die Mosaiktechnik. Das Bild wird in einer Briefkopfvorlage verwendet. Die Abgrenzung von Himmel, Land und Wasser ist klarer. Insbesondere sind die Lichtstrahlen, die von Jesus ausgehen, der den Vater mit erhobenen Händen anbetet, bildbestimmend zu erkennen. Dementsprechend ist als Botschaft des Bildes auch das Wort gewählt:

"Ich bin das Licht der Welt" und
"Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr im Dunkeln wandeln".

"Ich bin das Licht der Welt" (Johannes 8,12), das ist eine Grundwahrheit, sichtbar in der unsichtbaren Welt und erfahrbar in dieser Welt als innere Gewissheit. Und für den, der es im Glauben annimmt, wird es erlebte Realität entsprechend dem Wort, "Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr im Dunkeln wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben" (Johannes 8,12).

Licht der Welt, das bedeutet, Jesus offenbart sich den Seinen als Sohn Gottes, der gekommen ist, uns die Dunkelheit unseres sündigen Wesens erkennen zu lassen und uns daraus zu befreien. Dann erkennen wir, dass bei ihm Licht und Wahrheit ist und er führt uns auf den Weg in dies Licht. Wir erahnen es jetzt, aber wir werden es erst in der Ewigkeit erreichen.

7) Angst der Jünger bei der Bootsfahrt im Sturm. (ca 1971)

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Jünger auf dem See im Sturm Kupferblech

Das Bild wurde aus Kupfer ausgeschnitten, gehämmert und auf Holzleisten befestigt. Es hängt an einer Wohnzimmerwand.
Der vordere Teil eines Schiffes ist durch Kupferstreifen angedeutet. Wellen schlagen teilweise in das Schiff. Zwei Jünger schöpfen Wasser aus dem Schiff. Ein Jünger hält sich verzweifelt, die Hände vor das Gesicht. Jesus liegt schlafend vorne im Boot.

Matthäus 8,23 Und er stieg in das Boot und seine Jünger folgten ihm. 24 Und siehe, da erhob sich ein gewaltiger Sturm auf dem See, sodass auch das Boot von Wellen zugedeckt wurde. Er aber schlief. 25 Und sie traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir kommen um! 26 Da sagt er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam? Und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer. Da wurde es ganz stille.

Der Sturm war eine Gefahr, die Jesus nicht beunruhigte, der Vater beschützte ihn, darum durfte er weiter schlafen. Die Jünger wussten sich nicht so beschützt, darum bekamen sie Angst und als sie sich nicht mehr zu helfen wussten, weckten sie Jesus vorwurfsvoll auf. Er hatte vom Vater die Macht, dem Sturm zu gebieten.

Diese Erzählung zeigt:
- Es gibt Gefahren, in denen wir bewahrt werden, ohne uns sorgen zu müssen. Sorgen ist hier Unglaube.
- Es gibt aber auch viele andere Gefahren, in denen wir herausgefordert werden. Prüfungen in denen der Glaube gefordert wird und durch Bewährung gestärkt wird und wachsen kann.

8) Die Ehe: Einheit der Partner - in der Welt, aber getragen von Gott. (ca 1971)

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Darstellung christliche Ehe Kupferblech

Zwei Teile aus Kupferblech ausgeschnitten, gehämmert und zusammengesetzt.
Mann und Frau bilden eine Einheit, sie sind aber offen (oben weiterer freier Durchmesser) für gemeinsame Aufgaben. Der Bildfuss besteht aus zwei Elementen:
- Alpha und Omega - für getragen von Gott.
- gewölbte Scheibe - für die Welt in der sie leben.
 

Das Bild von Mann und Frau hat sich in der Bibel von der Schöpfung bis zum neuen Testament gewandelt. Es ist auch ein Symbol für den Heilsplan Gottes mit uns Menschen. 
Die Bibel bezeugt, dass der Mensch nach Gottes Abbild geschaffen ist. Das bedeutet, das Verhältnis von Mann und Frau soll ein Gleichnis oder eine göttliche Ordnung darstellen, die in der Ewigkeit ihre Verwirklichung findet. Dies wird in der Offenbarung wunderbar dargestellt. Die Gemeinde, das sind die Menschen, die ihr Leben Jesus wirklich hingegeben haben, wird als Braut bezeichnet, die Jesus als Bräutigam zum Hochzeitsmahl begleitet. Dies ist ein wunderbares Bild, aber eben nur ein Bild für das, was nach unserem diesseitigen Leben Gott für die Ewigkeit vorbereitet. Aus diesem Bild bekommt das Verhältnis von Mann und Frau eine tiefe geistliche Bedeutung, die Segen bringt, wenn wir diese Absicht Gottes nicht mißachten.
Im folgenden einige Bibelstellen, die dies Thema umreißen.

1.Mose 1.27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

1.Mose 2.7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
1.Mose 2.18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.
[A]
( A) Wörtlich: ich will ihm eine Hilfe schaffen als sein Gegenüber (d.h. die zu ihm passt).
19 Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. 20 Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre. 21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch. 22 Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.

Offenbarung 19,7Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. 8 Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. 9 Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes.

Im Schöpfungsbericht werden bei der Erschaffung des Menschen zwei Punkte hervorgehoben.

  1. Der Mensch wird als Ebenbild Gottes geschaffen.

  2. Die Frau wird als Hilfe, Gegenüber des Mannes geschaffen.

Mancher mag dies im Zeitalter der Gleichberechtigung als ungerecht, nicht mehr zeitgemäß betrachten. Aber Gott geht es nicht um Menschen mit unterschiedlichen Werten, sondern um Menschen die berufen sind, sich zu ergänzen und eine Einheit zu bilden. Wenn jemand aber versucht, nicht in seine Berufung hineinzuwachsen, sondern Gaben die er hat zum Nachteil der anderen einzusetzt und mißbraucht, ensteht ein Ungleichgewicht und eine Störung der von Gott gewollten Beziehung. Wenn man versucht die gestörte Beziehung dadurch auszugleichen, dass man sich selbst stark macht und kämpft, mag man Erfolg haben, aber die Beziehung ist nicht geheilt. Um die Beziehung zu heilen, muss Umkehr geschehen, wo ein Missbrauch von Gaben sich eingeschlichen hat.

Die enge Beziehung von Mann und Frau wird noch durch die Aussage unterstrichen, dass die Frau aus einer Rippe, des Mannes geschaffen wurde. Ich sehe die Bedeutung dieser Aussage mehr im übertragenen geistlichen Sinn.

In Offenbarung 19,7 ist von der Hochzeit des Lammes und der Braut die Rede. Wenn man versteht, dass Jesus das Lamm ist und dass seine Braut die Gemeinschaft aller gerechten und damit Gott wohlgefälligen Menschen ist, kann man die Ehe als prophetisches Bild für das sehen, was mit der Hochzeit des Lammes beginnt, das ewige Leben in der Gemeinschaft mit Jesus dem Messias.

Wie die Frau nach der biblischen Erzählung, durch die Rippe ihr Leben vom Mann hat, so haben die Menschen, die durch ihre Hingabe an Jesus zur Braut gehören, ihr Leben und ihren Geist von Gott. Denn Gott hat uns nicht nur physisch geschaffen, sondern uns durch das Einhauchen des Lebens auch seinen Geist gegeben.
- Also: Frau und Mann sind von gleichem Fleisch.
- Und: Braut (Gemeinde) und Bräutigam (Jesus) sind vom gleichen Geist.
Durch diese gleichnishafte, prophetische Bedeutung liegt auch ein besonderer Segen auf einer Ehe, die in der von Gott gegebenen Berufung geführt wird.

Im alten Testament war dies Bild von der Hochzeit des Lammes noch nicht von Gott offenbart worden. Zeichen dafür ist, dass Glaubensväter wie Jakob oder die Könige Saul und David mehrere bis viele Frauen hatten.

Nachdem Jesus auf der Erde war, konnte Gott das Bild von der Hochzeit des Lammes offenbaren. Und auch die Ehe als prophetisches Bild bekam eine gehobene Bedeutung, was sich in der Einehe zeigt. Dass die Würde der Ehe in unserer Zeit wieder zerfällt ist ein Zeichen der Endzeit, in der Gutes zum Schlechten und Schlechtes zum Guten verdreht wird.

9) Das Abendmahl - Nachbildung in Guss des Originals von Leonardo da Vinci

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Darstellung des Abendmahls Grauguss geschwärzt

Das Abendmahl aus Grauguss gegossen.

geerbt von meinem Vater, der als Gießereiingenieur tätig war.

Das Bild ist dem Original Wandgemälde "Das Abendmahl" von Leonardo da Vinci nachgebildet.
Das Original misst 422 mal 904 cm und zeigt Jesus mit den zwölf Aposteln in dem Augenblick unmittelbar nachdem dieser ihnen erklärt hat: „Einer von euch wird mich verraten“ (aus Wikipedia)

Das große Abendmahl ist in einer Zusammenstellung der Sammlung Horn aus der Eisenhütte im Harz aufgeführt. Diese große Reliefbildtafel 54,3 x 84 cm war für den Eisenguss von Leonhard Posch für die Berliner und Gleiwitzer Eisenhütte 1822-23 modelliert worden.

Lukas 26 20 Und am Abend setzte er sich zu Tisch mit den Zwölfen. 21 Und als sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. 22 Und sie wurden sehr betrübt und fingen an, jeder einzeln, ihn zu fragen: Herr, bin ich's? 23 Er antwortete und sprach: Der die Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich verraten. 24 Der Menschensohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre. Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich's, Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es.
26 Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; 28 das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.

Nach den Ordnungen des alten Testamentes mussten zur Sühnung von Schuld Tieropfer gebracht werden. Tiere sind zwar unschuldig, aber Tierblut kann nicht die Schuld von Menschen auslöschen. Jesus war der einzige unschuldige Mensch (wahrer Mensch und wahrer Gott), dessen Opfer Gott zur Tilgung aller Schuld annehmen konnte. Damit wurde Jesus durch seinen Tod am Kreuz das wahre Passalamm.
Bei diesem Passamahl wurden die Jünger in diese Wahrheit eingeführt. Bei der Ankündigung, dass es einen Verräter gibt, sind alle betroffen. Es ist sich niemand absolut sicher, dass er nicht zum Verräter werden kann. Dies ändert sich mit Pfingsten durch die Ausgießung des heiligen Geistes, der als Helfer auftritt und die Gaben gibt, die zur Treue und zum Dienst dem natürlichen Menschen fehlen. Aber wer diese Hilfen nicht in Anspruch nimmt, kann verführt werden und dann auch zum Verräter werden.

Wir feiern immer wieder das Abendmahl, das geschieht zur Festigung der Gemeinschaft mit Jesus und seiner weltweiten Gemeinde. Aber das Abendmahl ist zugleich Ausblick in das ewige Leben nach der Hochzeit des Lammes, wenn Jesus seine Braut zu sich geholt hat. 

 

10) Jerusalem - Photovorhang - Blick auf die Stadtmauer

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bibl_bilder_jerusalem

Das Bild zeigt den Weg entlang der Stadtmauer Jerusalems zum Jaffator. Der Vorhang verdeckt den Fernseher, wenn er nicht eingeschaltet ist und nur eine unschöne schwarze Fläche zeigt. Wir werden daran erinnert, dass wir Gläubigen aus den Nationen für den Frieden Jerusalems beten sollen.

Jesaja 62.6 Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine Ruhe.

11) Der Nil - Photovorhang - bei einer Kreuzfahrt

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bibl_bilder_der_nil (72K)

Das Bild auf dem Vorhang ist auf einer Nil-Kreuzfahrt entstanden. Der Vorhang ergänzt auf der Terasse den Sonnenschutz bei niedrigem Sonnenstand.

2. Mose 2.5 Und die Tochter des Pharao ging hinab, um am Nil zu baden, während ihre Dienerinnen am Ufer des Nil hin und her gingen. Und sie sah das Kästchen mitten im Schilf und sandte ihre Magd hin und ließ es holen.

Jakob ist mit seinen 12 Söhnen nicht in dem verhießenen Land Kanaan geblieben sondern wegen einer Hungersnot nach Ägypten umgesiedelt. Dort wurde aus dieser Familie dann ein Volk. Aus der großzügigen Aufnahme zur Zeit Josephs wurde eine Sklaverei zur Zeit Moses. Und Mose bekam von Gott den Auftrag, das Volk Israel aus der Sklaverei in das verhießene Land zu führen.

Ägypten wird in der Bibel über 500 mal genannt und es hat auch in den letzten Tagen eine wichtige Bedeutung:

  • Jesaja 19.23 An jenem Tag wird es eine Straße von Ägypten nach Assur geben. Assur wird nach Ägypten und die Ägypter nach Assur kommen, und die Ägypter werden mit Assur [dem HERRN] dienen.
    19.24 An jenem Tag wird Israel der Dritte sein mit Ägypten und mit Assur, ein Segen inmitten der Erde.
    19.25 Denn der HERR der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assur, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil!