Stand: 01.12.2022 |
Photovoltaik ab 2018
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Ergebnisse aktuell 2019 ->
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Warum ??
Bei Netzausfall: gehen morgens die Rollos nicht hoch.
Bei Netzausfall: kein Radio für wichtige
Durchsagen.
Bei längerem Netzausfall: Gefriertruhe taut
auf, keine Heizung,
kein Kochen, kein Licht.
Zukunft: Abhängigkeit von steigenden
Strompreisen reduziert:
Zukunft: Beteiligung bei Klimaschutz und Energiewende.
Erste Erfahrungen nach einem Jahr Betriebszeit
Anfang März 2019:
Ich habe noch keinen Netzausfall feststellen
können.
Ich habe dafür einen ca 3 tägigen
Stromausfall gehabt.
Auslöser war eine defekte Tauchpumpe, die den FI-Schalter
augelöst hat,
während wir noch in Urlaub waren. Die Folge, Kühlschrank
und Gefrierschrank waren aufgetaut. Die Tauchpumpe soll auch im Urlaub
bei einem Unwetter mit steigenden Grundwasserpegel die Kellerräume
trocken halten. Ein versuchsweise zwischengeschalteter FI-Schalter
- nur für die Tauchpumpe - war zu langsam, um rechtzeitig
auszulösen. Inzwischen gibt es für den Stromkreis mit der
Tauchpumpe einen sepearten FI-Schalter im Schaltschrank.
Da ich mich schon nach einem Monat Betrieb
über die hohe vom Monitoring angegebene Last gewundert habe,
war dies Anlass, mich intensiver mit der Anlage zu beschäftigen und
meine Erfahrungen hier zu veröffentlichen.
Aktuelle Werte sind unter Punkt 8 zu finden.
---- Themenübersicht. ----
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1) Konzept der Photovoltaikanlage
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Da die Einspeisevergütung sehr stark gesunken ist
(0,122 €/kWh) war das Ziel mit einem hohen Eigenverbrauchsanteil des
erzeugten Stroms einen möglichst hohen Autarkiegrad zu erreichen. Das wird
erreicht, wenn man eine Photvoltaikanlage mit Speicher einbaut. Da die
Sonneneinstrahlung übers Jahr sehr stark variiert, ist ein Kompromiss
sinnvoll, bei dem man
- in den Sommer Monaten nur Strom ins Netz abgibt, aber
keinen bezieht,
- in den Wintermonaten aber weniger oder keinen Strom abgibt sondern
eine deutlich reduzierte Menge bezieht. Um auch im Winter einen hohen
Autarkiegrad zu erreichen, wäre eine deutlich höhere
Investition erforderlich, die insgesamt weniger wirtschaftlich ist.
Die Anlage soll auch bei Ausfall des Stromnetzes den
selbst erzeugten Strom ins Hausnetz liefern. Die Anlage muss dann als
Inselanlage arbeiten, bei der Frequenz und Phase nicht ans Netz
angepasst werden muss, sondern selbst geregelt werden.
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2) Beschreibung der Photovoltaikanlage
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Bild 2.1) 8 Elemente Ostseite
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Bild 2.2) 12 Elemente Westseite
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Da das Haus kein Dach zur Südseite hat, werden
die 20 Sonnenkollektoren auf 2 Dachseiten verteilt.
Verwendete Module: Winaico WST 275 Watt
20 Module = 5,5 KW/p
Maße: 1,666 * 999 * 35 mm
Wirkungsgrad Modul: 15,65 - Starkes Schwachlichtverhalten
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Bild 2.3) Schrank mit Baugruppen.
Bild 2.4) Anschlüsse auf der Schrankrückseite.
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Storion ECO ES5 Hybrid Speicher
1 Stk LiFePo Akkumodule
Bruttokapazität 5,4 kWh Netto 4,84 kWh
Zyklen >6000 bis 4600 W Entladeleistung
2 MPP Tracker. Bis 6,6 KW/P DC Keistung möglich
DC Leistung( 70% Regelung dynamisch möglich)
Maße (des Schrankes) 600*600*1100 mm
In dem Schrank sind die elektronischen Baugruppen im oberen Bereich.
Nur die backup-box ist im Zählerschrank.
Darunter ist ein Speicher, es ist noch Platz für 2 weitere
Speicher,was bei mir keinen Sinn macht.
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Bild 2.5) Zählerschrank
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Im Zählerschrank wurde der ursprünglich (Einrichtungs-)
Zähler durch einen Zweirichtungszähler ersetzt. Der Zähler zeigt
den ins Netz gelieferten Strom und den aus dem Netz bezogenen
Strom an.
1. Problem)
o Der Zweirichtungs- zähler erfasst nicht den durch
die Verbraucher im Hausnetz verbrauchten Strom, es fehlt ein
separater Zähler.
Um den in das Hausnetz geleiteten Strom genau zu erfassen,
soll noch ein separater Zähler installiert werden.
Inzwischen wurde ein separater Zwischenzähler für das Hausnetz
installiert.
(Links neben dem Zähler wurde ein
Sicherungsautomat mit integriertem FI-Schalter für die Tauchpumpe
im Revisionsschacht im Keller eingebaut: Bei Pumpendefekten soll nicht
der Strom im ganzen Haus
ausfallen.)
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Bild 2.6) Backup-Box
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Backup-Box für STORION Speichersysteme
Die Backup-Box ist in einem separaten kleinen Schrank
oberhalb des Zählerschranks angeordnet.
Die Backup-Box soll bei Ausfall des Stromnetzes automatisch
das Hausnetz mit der Voltaikanlage auf allen 3 Phasen verbinden.
Die Strommenge wird durch den aktuellen Speicherstand und die
aktuelle Stromerzeugung begrenzt.
Im Display werden abwechselnd für die drei Phasen
Spannung [V] und der Strom [A] angezeigt.
Leider bekam ich keine Beschrei- bung
der Backup-Box und die beiden Schalter darüber sind nicht mit
ihrer Funktion beschriftet.
2. Problem)
o Die Netzeinspei- sung war ca 3 Wochen unterbro-
chen, während der rechte Schalter oberhalb der Backup-Box
aus ungeklärtem
Grund offen war.
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3) Der Energiekreislauf der Photovoltaikanlage
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Das Monitoringprogramm zeigt auf der ersten
Seite den Energiekreislauf der Anlage. Standardmäßig erfolgt die
Anzeige der einzelnen Werte für den laufenden Tag. Man kann sich
aber auch die Werte für mehrere Tage oder Monate anzeigen lassen.
Für das Bild unten habe ich die Werte für Februar 2019 gewählt.
Bild 3.1) Energiekreislauf Mit Werten für Februar 2019
Aufteilung der Energieflüsse:
-
Der erzeugte Strom (277.9 kWh) geht zum Teil
ins öffentliche Stromnetz (74.3) kWh.
-
Der Rest des erzeugten Stroms (277,9 - 74,3 = 203,6 kWh)
geht über den Speicher (110,2 kWh) oder direkt (93,4 kWh) in den Verbrauch (Glühlampe)
-
Das öffentliche Netz liefert Strom zum geringen Teil
(2,2 kWh) über den Speicher und zum größten Teil (42,6 kWh) in den Verbrauch
insgesamt (44,8 kWh)
-
In den Verbrauch gehen also 203,6 + 44,8 = 248,4 kWh.
Auffällig ist, der ganze erzeugte und aus dem
Netz bezogene Strom wird dem Verbrauch zugerechnet. Also alles was vom
Verbrauch nicht zu den Verbrauchern des Hausnetzes geht sind Verluste.
3. Problem) o
Wenn man einen typischen Strom von 160 kWh für das Hausnetz im Februar
2019 annimt, beträgt bei dem Gesamtverbrauch von 248,4 kWh
der Verlust 88,4 kWh !!
Gesamtwirkungsgrad für Februar 2019 aus
erzeugten und genutzten Strom.
-
Der von der Solaranlage erzeugte Strom
wird mit 277,9 kWh anggegben
-
Der genutzte Strom setzt sich aus 2
Komponenten zusammen:
-
ins öffentliche Netz
eingespeister Strom 74,3 kWh
-
Eigenverbrauch (im Hausnetz verbrauchter
Solarstrom. Dies ist der im Hausnetz verbrauchte Strom 160 kWh
abzüglich des aus dem Netz bezogenen Stroms
(2,2 + 42,6) 44,8 kWh.
Eigenverbrauch = 115,2 kWh.
Der genutzte Stron ergibt sich damit zu
189,5 kWh
Für Februar 2019 ergibt sich aus
erzeugtem und genutztem Strom ein Gesamtwirkungsgrad von nur 68,2 %.
Da nur der Leistungsfluss gezeigt wird, wird auch nicht
angezeigt, wie die unterschiedlichen Gleichspannungen der beiden Strings
angeglichen werden und wo der Gleichstrom in Wechselstrom transformiert
wird und umgekehrt der Wechselstrom aus dem Netz in Gleichstrom für
den Speicher. Dabei sind alle Prozesse mit Verlusten behaftet.
Die Funktion des Hybridspeichers zeigt sich darin,
dass er über das Gleichspannungsnetz der Voltaik, aber auch über das
öffentliche Wechselstromnetz gespeichert werden kann. Dies sollte einen
guten Wirkungsgrad bewirken, wenn es elektrisch gut umgesetzt wird. Es gibt
Grund, letzteres in Frage zu stellen.
Monat | PV Generation | Grid Feed-in | Loads
| Grid Consumption | ECharge | EDischarge
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Jan | 133,3 | 1,89 | 254,03
| 122,62 | 62,4 | 42
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Feb | 277,9 | 74,32 | 248,39
| 44,81 (=2,2+42,6) | 110,2
| 82,3
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Bild 3.2) Monitoring Tabelle mit Werten für Januar, Februar 2019
Die Februar Werte der Tabelle finden sich auch in dem
Energiekreislauf oben für Februar wieder.
Zusätzlich wird der Energiefluss des Speichers angegeben.
- ECharge: Ladestrom des Speichers 110,2 kWh
- EDischarge: Entladestrom des Speichers 82,3 kWh
Der Verlust ist damit 27,9 kWh und der Wirkungsgrad 74,7 %.
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4) Das Monitoring und seine Anzeigen
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Die 2. Seite des Momitoringprogramms wird als Anlagenüberwachung
bezeichnet. Überwachung, weil alle im Diagramm gezeigten Verläufe alle 5
Minuten automtisch ergänzt werden, wenn das Programm aktiv ist.
o In den Kreisen stehen die aktuellen Werte in Kw bzw. %,
o darunter die Verbräuche in kWh.
Bild 4.1) Monitoring Anzeige 6.05.2018
Der 5. Mai 2018 war ein Tag mit immer scheinender Sonne,
daher läßt sich die Stromerzeugung in Abhängigkeit von
Zeit und damit dem Sonnenstand erkennen:
5:00 Uhr: Es beginnt hell zu werden.
6:30 Uhr: Auf die Ostseite fallen die
ersten Sonnestrahlen.
9:00 Uhr: Der Speicher ist voll (100%),
die Netzeinspeisung beginnt.
10:15 Uhr: Auf die Westseite fallen jetzt die
ersten Sonnenstrahlen.
14:30 Uhr: Die maximale gesamte
Sonneneinstrahlung ist erreicht.
16:00 Uhr: Die Ostseite bekommt keine
Sonneneinstrahlung mehr.
20:00 Uhr: Auch für die Westseite ist
Sonnenuntergang.
21.15 Uhr: Die Dämmerung ist soweit
fortgeschritten, dass kein Stom mehr erzeugt wird. Die Versorgung des
Hausnetzes durch den Speicher hat schon seit 20 Uhr begonnen.
Maximale Leistung der Stromerzeugung 3,7 kW.
Bild 4.2) Monitoring Anzeige 13.02.2019
Der Speicher ist am Anfang des Tages (Mitternacht)
auf dem tiefsten Niveau. Wie oft in den Wintermonaten war am Vortag
wenig oder keine Sonne und der Speicher war deshalb am Tagesende leer.
Aber der 13. Februar war ein durchgehend sonniger
Tag mit etwa 8 Stunden intensivem Sonnenschein. Darum konnte der
Speicher bis ca. 13 Uhr gefüllt werden.
In den frühen Morgenstunden, wurde Strom aus
dem Netz bezogen, dafür aber am Nachmittag Strom eingespeist.
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Bild 4.3) Verlaufsdaten Februar 2019
- Darstellung der Tabellendaten
Die Stromerzeugung (PV Generation) hat im Laufe des
Februars deutlich zugenommen. Die meisten Tage wurde etwas Strom aus
dem Netz bezogen. In der zweiten Monatshälfte war die
Sonneneinstahlung hoch genug um Strom ins Netz abzugeben.
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5) Eigene Auswertungen
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Bild 5.1) Leistungsverlauf vom 13.02.2019
LOAD_______ = Last durch Verbraucher einschließlich Verlusten
PV__________ = Stromerzeugung
FEED-In______ = Einspeisung ins Netz
GRID-CHARGE = Bezug aus dem Netz
Bild 5.2) Berechneter Verbrauch 13.02.2019
Werte von Bild 5.2 umgerechnet in
Verbrauch über den Tag.
Die grünen Werte BaTSu.. sind abgeschätzte Werte zum Aufladen bzw.
der Stromentnahme aus dem Speicher und eine 3. Kurve ist die Summe aus
beiden.
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Für die eigene Auswertung wird monatlich eine Exel-Arbeitsmappe
erstellt,
die maximal 31 Tagesblätter für die tägliche Auswertungen hat
und ein Monatsblatt für eine zusammen-fassende Auswertung.
Das Monitoring Programm stellt die Daten für
die Tagesaus-wertung in einer Tabelle mit Werten in Watt
für die Leistungen und in Prozentpunkten
für den Ladezustand des Speichers zur Verfügung.
Diese Werte werden im Abstand von 5 Minuten für alle Werte
des aktuellen Tages oder eines beliebig gewählten Zeitraums
von Tagen in eine Tabelle geschrie-ben, die im Exel-Format
runter geladen werden kann.
Das Bild 5.1 zeigt eigentlich keine Auswertung sondern nur
eine Darstellung der Tabellenwerte in einem Exeldiagramm. Wobei für
den Ladezustand des Speichers die sekundäre rechte Skala gilt.
Bild 5.2 zeigt die über den Tag steigenden Verbräuche.
Zur Berechnung der Verbräuche wird angenommen, dass die einzelnen
Tabellenwerte Mittelwerte über 5 Minuten sind. Dann weden die 248 einzelnen
Tageswerte summiert und in kWh umgerechnet.
Der Endwert jeder Kurve ist dann ein Tagesverbrauch.
Für die grünen gestrichelten oder punktierten
Kurven gilt die sekundäre rechte Skala.
BatSuAuf (punktiert) Strom zum Aufladen des Speichers.
BatSuAbg (strichpunktiert)(negativ) Dem Speicher
entnommener Strom.
BatSuAuAb (gestrichelt) Auflade- + Entnahme- Strom.
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Bild 5.3) Stromerzeugung in den Monaten 2018
Bild 5.4) Stromeinspeisung ins Netz in den Monaten 2018
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Hinweis zu den Kurvenbezeichnungen in den Legenden:
Wenn die Kurvenbezeichnung mit einer Ziffer beginnt, steht
1 für erzeugten Strom, 2 ins Netz eingespeister Strom. ..
- "T" nach der Ziffer: Kurve mit Werten aus der Monitoring Tabelle.
- "S" nach der Ziffer: Kurve durch Auf Summieren der Leistungswerte
alle 5 Minuten über den Tag.
- "Z" Werte abgelesen vom Zweirichtungs Zähler.
Die beiden Diagramme zeigen Werte der Monate in 2018 seit der
Inbetriebnahme im März.
Die ockerfarbenen Balken zeigen die Werte aus
der Monitoringtabelle.
Die rotfarbigen Diagramme zeigen die aus dem Leistungsverlauf
berechneten Werte.
o Das obere Diagramm gibt die monatliche Stromerzeugung
wieder. In den Sommermonaten werden über 800 kWh erzielt.
o Das untere Programm zeigt den davon ins Netz
eingespeisten Strom. In den Sommermonaten sind das etwa 550 kWh (Pro Monat)
Der Monat 10 (Oktober) fällt aus dem Rahmen, weil durch
eine bei der Backup-Box geöffnete Sicherung vom 1. bis 22. Oktober
kein Strom ins Netz eingespeist werden konnte.
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Bild 5.5) Strombezug aus dem Netz in den Monaten 2018
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Das Diagramm zeigt den aus dem Netz entnommenen Strom.
In den Wintermonaten ist der Strombedarf höher, während im
Sommer fast kein Strom aus dem Netz bezogen wird.
Die berechneten Werte sind gegenüber den Werten
aus der Monitoringtabelle deutlich niedriger. Wobei letztere
wahrscheinlich stimmen, da sie mit den Werten des Zweirichtungszählers
übereinstimmen. Die Abweichung liegt nicht in der Rechnung, sondern die
vom Monitoring gelieferten Tageswerte der Leistung in Watt sind die
Berechnungsgrundlage und führen aus unbekanntem Grund zu diesen
abweichenden Werten.
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Bild 5.6) monatliche Lastwerte aus Monitoringtabelle und eigener
Berechnung
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Das Monitoring liefert in der Tabelle hohe Werte für
die Last.
Es ist nicht genau definiert, was in diesen Strom einbezogen wird.
Aber die Prüfung aller Angaben des Monitoring zeigt, dass die Last
nicht nur den Verbrauch des Hausnetzes beinhaltet, sondern Verluste
durch zu niedrige Wirkungsgrade bei den Spannungsumwandlungen und
dem Laden und Entladen des Speichers.
- Balken hellblau "4T Loads"
Die selbst aus dem Lastverlauf in Watt berechneten Werte
liegen wesentlich niedriger
- dunkelblaue Balken 4S Last.
Die ersten beiden Monate im Diagramm zeigen nur den
Stromverbrauch des Hausnetzes, da die Photovoltaik noch nicht in Betrieb war.
- violette Balken 4Tb Last
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Aus langjährigen Ergebnissen des Stromverbrauchs
im Hausnetz ist bekannt dass der monatliche Verbrauch bei
etwas über 165 kWh pro Monat liegt.
Die von der Monitoringtabelle angegebenen Werte liegen etwa
110 bis 130 kWh höher. Diese Werte müssen als Verlust des
Photovoltaik-System betrachtet werden.
Dieser Wert erscheint ziemlich hoch.
Wenn 3 40 Watt Glühbirnen mit insgesamt 120 W den ganzen Monat
brennen werden 86,4 kWh verbraucht,
bei 4 Glühbirnen also 120 W werden 115,2 kWh verbraucht.
Die Anlage gibt spürbar Wärme ab und hat deshalb einen
Lüfter, der temperaturgesteuert einschaltet. Um das dadurch entstehende lästige
Geräusch zu dämpfen habe ich für die Anlage einen kleinen aber mit
Luftschlitzen versehenen Raum mit leichten geräuschdämmenden Platten
abgetrennt. Innerhalb diese Raumes wird die Temperatur 1,5 bis 3 grad
höher als außerhalb. Beim Laden des Speichers habe ich die höheren Werte
beobachtet. Zum Test habe ich innerhalb des Raumes nochmal
3 40 Watt Glühbirnen mit insgesamt 120 W eingeschaltet. Dadurch wurde
die Temperaturdifferenz nochmal um ca 2 grad erhöht.
- näheres Abschnitt 6.2 -
Damit wird bestätigt, dass die vom Monitoring
angegebene Last etwa 100 bis 120 kWh Verluste, die in Wärme umgewandelt
werden, beinhaltet.
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Bild 4.4) Speicher Lade- und Entlade- Strom.
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Der Lade- und Entlade- Strom des Speichers wird in der
Monitoring Grafik nicht angezeigt, aber er wird offensichtlich
nach einem Programmupdate auf dem Server in der Tabelle angezeigt,
die man vom Server laden kann.
Im Berechnungsprogramm werden für die Berechnung
des Lade- und Entlade- Stroms Annahmen über die Verluste bei beiden
Vorgängen getroffen:
-
Speicher laden: 105 kWh Strom müssen
aufgebracht werden um 100 kWh zu speichern (5 kWh Verlust).
Speicher entladen: 90 kWh Strom werden in ein
Netz geliefert, wenn dem Speicher 100 kWh entnommen werden
(10 kWh Verlust).
Das nebenstehende Diagramm zeigt
Vergleichswerte für Januar und Februar 2019.
Die gefüllten Balken zeigen die vom Programm berechneten Werte.
Die schraffierten Werte geben die Werte aus
der Monitoring Tabelle wieder.
o Die dunkleren Balken zeigen den Ladestrom,
o die helleren Balken zeigen den jeweils niedrigeren Entladestrom.
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Der Vergleich der Werte aus Berechnung und Monitoring
zeigt für den Entladestrom eine gute Übereinstimmung, die 10% Verlust
sind also realistisch;
beim Ladestrom gibt es bei den Monitoringwerten einen größeren
Unterschied, für die Berechnung des Ladestroms sind also 10% Verlust
realistischer als die eingesetzten 5 %.
Für den Gesamtverlust durch den Speicher muss die
Differenz zwischen Lade- und Entlade- Strom gebildet werden.
Für die Monitoringwerte ergeben sich folgende Verluste:
o Januar: 62,0 - 42,0 = 20,0 kWh = 67,7% Wirkungsgrad
o Februar: 110,2 - 82,3 = 27,9 kWh = 74,7% Wirkungsgrad
In den Sommermonaten werden die Verluste noch höher
steigen, wenn der volle Lade- und Entladezyklus täglich ausgenutzt wird.
5. Problem)
Beim Betrieb des Speichers treten Verlusten von 20 bis über 30 kWh
im Monat auf.
Leider zeigen die vom Monitoring gelieferten Werte,
dass die Gesamtverluste der Anlage noch wesentlich höher sind.
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6) Systemschwäche
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Ich bin es gewohnt, technische Geräte im Haus zu beobachten,
dazu gehören verschiedene Verbräuche. Darum sind für mich die
vom Monitoring Programm der Photovoltaik Anlage dargestellten Werte und
Kurvenverläufe ein wichtiges Hilfsmittel zur Beobachtung der Fumktion
der Anlage mit Effektivität und Wirkungsgrad.
Schon nach einem Monat Betriebszeit fiel mir der sehr
hohe Wert für (die Last) den Verbrauch in einem Monat auf, der unseren
relativ konstanten monatlichen Stromverbrauch gravierend überschreitet.
Die Firma energypoint, die die Anlage liefern und montieren ließ
konnte meine Fragen nicht beantworten.
7. Problem)
Ein Grund für das Unwissen über die Eigenschaften der PV-Anlage
ist, dass die Bestellung und der Vertrag mit energypoint abgeschlossen
wurde, aber die elektrische Anlage von ALPHA-ess mit Wechselrichter und
Speicher mit der weiteren Elektronik im Auftrag von energypoint von
der Firma GWI elektro GmbH aus 97789 Oberleichtersbach eingerichtet und
in Betrieb genommen wurde.
Das war eine unerwartete
Enttäuschung. So habe ich mich intensiv mit den vom Monitoring
gelieferten Daten auseinandergesetzt.
Meine anfängliche Befürchtung, daß
viele Daten falsch sind hat sich so nicht bestätigt, sondern für mich
unerwartet, zeigt sich ein schlechter Wirkungsgrad, auf den ich vor der
Bestellung nicht hingewiesen wurde. Ich sehe mich von der Firma energypoint
und den Unterlagen des Herstellers Alpha-ESS getäuscht. Einige meiner
Kritikpunkte werden besonders in diesem Abschnitt dargestellt.
Bild 6.1) Monitoring Darstellung 31.05.2018 ohne Netzverbrauch
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Bild 6.2) Leistungsverlauf 31.05.2018 ohne Netzverbrauch
Bild 6.3) Tageverbräuche 31.05.2018 ohne Netzverbrauch
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Störung: Hausnetz durch FI-Schalter getrennt
Während unseres Urlaubs ist am 28.05.2018
ist durch eine defekte Tauchpumpe der FI-Schalter auf gegangen, im
Hausnetz gab es auch für den Router keinen Strom mehr. Die
anfallenden Werte der Anlage wurden gespeichert und nach Behebung der
Störung auf den Server geschickt, sodaß die Daten der
nebenstehenden Diagramme vorhanden sind.
Das obere Bild zeigt, der Speicher ist solange
die Anlage Strom liefert voll und wird außerhalb dieser Zeit
gringfügig belastet, obwohl das Hausnetz keinen Strom abnehmen kann??
Es ist ein sonniger Tag mit maximal 3600 W
Stromerzeugung. Obwohl das Hausnetz keinen Strom entnimmt werden
bis zu 400 W weniger Strom ins Netz eingespeist. Die blaue Kurve
für die Last (LOAD) zeigt nur geringe Werte, die aber nicht
der Differenz zwischen erzeugten und eingespeisten Strom entsprechen.
Die über den Tag ansteigenden Verbrauchskurven im unteren
Diagramm zeigen den Unterschied noch deutlicher.
Tag Mai 2018
PV Generation
Grid Feed-in
Loads
Grid Consumption
|
31
30,10
20,44
9,69
0,03
|
| |
Die obige Tabelle zeigt die in der Monitoring-Tabelle
überlieferten Werte. Alle Tabellenwerte weichen von den im Diagramm
erreichten Werte merklich ab.
Der Wert für die Last (Loads) in der Tabelle bträgt
9,69 kWh obwohl das Hausnetz getrennt ist. Die Tabellenwerte sind
in sich stimmig. Das zeigt die Berechnung der Last aus den anderen
3 Werten. Wenn die Werte der Monitoringtabelle stimmen, gehen von
den 30,1 kWh erzeugten Strom 9,69 kWh als Verlust verloren!!
Loads = |
PV Generation |
+ Grid Consumption |
- Grid Feed-in |
= Loads |
.. |
30,10 |
+ 0,03 |
- 20,44 |
= 9,69 |
6. Problem)
Die Kurvenverläufe in Bild 6.2 zeigen
immer wieder starke und dann abfallende Ausschläge. Da dies
nicht der Sonneneinstrahlung entsprechen kann, zeigt dies ein Problem,
das der Regelungskreislauf mit dieser ungewöhnlichen Situation
eines getrennten Hausnetzes hat.
Das Regelungssystem ist nicht ausgereift, so eine
naheliegende Annahme!!
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Bild 6.4) Leistungsverlauf 22.10.2018 ohne Einspeisung
Bild 6.5) Tageverbräuche 22.10.2018 ohne Einspeisung
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Störung: Keine Netzeinspeisung
Eine kleine Ursache stoppte vom 1. bis 22. Oktober
die Netzein- speisung. Nach der Störungs- meldung bei energypoint sah sich
dort niemand verantwortlich, die Störung vor Ort zu begut- achten.
Anscheinend kennt sich niemand gut genug bei den Produkten,die sie
verkaufen und einbauen lassen, aus.
Schließlich wurde veranlasst, dass ein Serviceteam
von ALPHA-ESS vorbeikam. Als simple Ursache stellte sich heraus, dass
ein Schalter vor der backub-box offen war. Warum - etwa eine Störung
ist unklar.
Den Schalter hätte ich selbst schließen können, wenn - ja wenn man
mir eine Bedienungs- anleitung gegeben hätte.
Sobald die Stromerzeugung (gelbe Linie) den Speicher
gefüllt hat, geht sie auf einen niedrigen Wert zurück, da ja ins Netz
keine Einspeisung möglich ist.
Auffällig sind die folgenden kurzen Spannungspitzen
auch ohne Last,
die Regelung scheint auf diesen Störfall nicht gut abgestimmt zu sein.
Bei einzelnen Lastspitzen kommt die Regelung
des Voltaikstroms nicht mit, so dass Strom aus dem Netz
(schwarze Linie gestrichelt) angezeigt wird.
Der Laststrom wird zum großen Teil aus dem Netz geholt; ein
starkes Versagen der Regelung, aber keine Warnung für den Betreiber!!
Werte der Monitoring Tabelle.
PV Generation
Grid Feed-in Loads Grid Consumption
| 3,6 0 11,12 7,52
|
Also: |
PV |
+ Netzbezug |
= Last |
|
3,6 |
7,52 |
11,12 |
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Bild 6.4) Ertragswerte über das 1. Jahr, dargestellt
im Leistungsdiagramm des Monitoring
|
-Spalte 1- PV Erzeugung
PV in Speicher
PV in Netz
Netz in Speicher
Netz in Last
Last
| -Spalte 2- 5.382,8
2.606,1
2.776,7
34,8
644,8
3.285,7
| -Spalte 3- 0
2.606,1
0
34,8
644,8
0
| -Spalte 4- 0
2.606,1
2.776,7
0
0
0
| -Spalte 5- 0
0
2.776,7
-34,8
-644,8
0
| Summe
Ergebnis
| ..
..
| 3.285,7
Last
| 5.382,8
Erzeugung
| 2.097,1
Summe Netz
|
Bild 6.5) Tabelle mit Werten aus dem Energiekreislauf
Spalte 1 und 2 geben die Einzelwerte aus dem
Energiekreislauf wieder.
Spalte 3 zeigt die Komponenten der Last
Spalte 4 zeigt auf welche Komponenten sich
die PV Erzeugung vertelt.
Spalte 5 zeigt die Komponenten die den
insgesamt ins Netz gelieferten Strom ergeben. Es ist also der
Jahresüberschuss vom ins Netz gelieferten und aus dem Netz bezogenen
Strom.
Die Last beziehungsweise der Verbrauch für das
ganze erste Jahr beträgt 3285,7 kWh
Im Vergleich dazu der Jahresverbrauch den unser
Stromanbieter für die letzten Jahre ermittelt hat:
Monitoring Jahreslast kWh
angenommener Jahresnetzverbrauch kWh
Jahresverlust Monitoring kWh
Erzeugung kWh
Verlust kWh
Verlust %
|
3.285,7
1.985,7
1.300
5.383
1.300
24,15
| |
Autarkiegrad [%] =
eigenverbrauchter Solarstrom / Gesamtstromverbrauch
|
Gesamt strom =
angenommener Jahresnetzverbrauch
Verbrauch aus Netz
eigenverbrauchter Solarstrom
Autarkiegrad
|
1,985,7
688,0
1.298,0
65,35%
|
Da die Jahreslast von 3.285,7 kWh bei der eher kleinen Anlage
sehr hoch erscheint und die Firmen energypoint und ALPHA.ESS dafür keine
Erklärung gegeben haben, bleibt die Suche nach den Ursachen offen.
Für eine Bewertung der ersten Jahresbilanz nehme ich die
vom Monitoring gegebenen Daten. Als Heimnetzverbrauch wähle ich einen Wert
ähnlích wie er in den letzten Jahren von meinem Stromanbieter ÜZ Lülsfeld
ermittelt wurde.
Für den erzeugten Strom ergibt sich ein Verlust von 24,15 %.
Der Autarkiegrad mit dem Gesamtstromverbrauch erreicht nur 56,35 %.
Ein erstes Gespräch mit einem unabhängigem Fachbetrieb
kommt zu der Empfehlung, die Anschlüsse und Einstellungen der Anlage
zu überprüfen, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Die als Frage formulierte Überschrift:
oder Systemschwäche??
kann ich trotz intensiever Bemühungen noch nicht beantworten.
Das ist auch ein Anlass für dies Veröffentlichung!!
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6.1)Systemschwäche - Wo bleibt die Energie? 1. Betriebsjahr 1300 kWh Verlust.
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Bild 6.5) Jahresvergleich: Tabellenwerte und gerechnete Werte)
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Die Betriebsdaten der ersten 12 Monate Betriebseinsatz
werden in dem Diagramm mit der Tabelle darunter gezeigt.
blaue Balken: Vom Monitoringprogramm in einer Tabelle
angegebenen Werte.
hellbraune Balken: Aus den Leistungswerten über den Tag
integrierte Verbrauchswerte.
graue Balken vom Zweirichtungszähler gemessene Werte.
blaue und hellbraune Balken haben bei der
Stromerzeugung und bei der Netzeinspeisung nur geringe Abweichungen.
Netzeinspeisung und Netzentnahme sind für die Werte aus der Tabelle und
vom Zähler beinahe identisch.
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Da im Energiekreislauf an keiner Stelle Verluste
berücksichtigt werden, gehören alle Verluste zu der in den Tabellen
aufgeführten Last. Die über den Tag angegebene Leistungskurve für die Last
beinhaltet offensichtlich keine Leistungsverluste. Die Integration ergibt
daher einen wesentlich geringeren Wert für die reine Last ohne Verluste.
Dieser Lastwert von 1,529 kWh liegt etwa 400 kWh unter den langjährigen
Verbrauchswerten.
Der Unterschied zwischen den beiden Werten für die Last
kann als Verlustenergie betrachtet werden. Wenn die Werte etwa stimmen,
ist die Verlustenergie etwa 1700 kWh.
Die angegebene Jahres Last einschließlich der Verluste
beträgt 3291 kWh. Wenn der Verbrauch im Hausnetz mit
realistischen 1991 kWh angenommen wird, beträgt der Jahresverlust
1300 kWh bei einem erzeugten Strom von 5383 kWh.
4. Problem)
o Der sehr hohe Energieverlust über das Jahr gemittelt
beträgt 24%.
|
|
Zusammenstellung der Leistungsdaten bis 13. März 2019
| Werte aus Monitoringtabelle
|
| Zählerwerte
|
|
Monat
|
PV Gene-ration
|
Grid Feed-in
|
Loads
|
Grid Con-sump-tion
|
E- Charge
|
EDis-charge
|
|
Netzein-speisung
|
Netz-ent-nahme
|
2018 |
|
| 3
| 338
| 89
| 280
| 32
| 126
| 0
|
| 0
| 0
|
| 4
| 667
| 384
| 289
| 6
| 117
| 0
|
| 0
| 0
|
5
| 812
| 545
| 269
| 3
| 89
| 0
|
| 0
| 0
|
| 6
| 762
| 488
| 283
| 4
| 100
| 0
|
| 0
| 0
|
| 7
| 846
| 568
| 281
| 3
| 2.948.687
| 0
|
| 0
| 0
|
| 8
| 678
| 393
| 289
| 4
| 117
| 0
|
| 0
| 0
|
| 9
| 482
| 223
| 285
| 26
| 124
| 0
|
| 0
| 0
|
| 10
| 128
| 1
| 273
| 146
| 71
| 0
|
| 0
| 0
|
| 11
| 159
| 8
| 259
| 108
| 68
| 25
|
| 0
| 0
|
| 12
| 101
| 2
| 280
| 181
| 39
| 26
|
| 0
| 0
|
2019 |
|
| 1
| 133,3
| 1,89
| 254,03
| 122,62
| 62,4
| 42
|
| 1,00
| 122,00
|
| 2
| 277,9
| 74,32
| 248,39
| 44,81
| 110,2
| 82,3
|
| 65,00
| 45,00
|
| 3 bis 13.3
| 123,3
| 24,01
| 109,2
| 9,91
| 53
| 39,3
|
| 32,00
| 10,00
|
| Summen ab 01.03.2018
|
| Summe 2018
| 4972
| 2700
| 2788,34
| 512
| 2949539
| 51
|
| 0
| 0
|
|
28.02.2019= 1. Betriebsjahr
| 5.383
| 2.777
| 3.291
| 680
| 2.949.712
| 175
|
| 2.751
| 675
|
| bis 13.03.2019
| 5.506
| 2.801
| 3.400
| 690
| 2.949.765
| 214
|
| 2.783
| 685
|
Tabelle mit den Ergebniswerten der Photovoltaik Anlage
seit der Inbetriebnahme.
Es kann eine gute Übereinstimmung der Werte des
Zweirichtungszählers mit den entsprechenden Werten aus
der Monitoringtabelle festgestellt werden.
| Pv Erzeugung
| - Netz Ein speisung
| + Netzbezug
| = Hausnetz + Verluste
| - Hausnetz
| = Verluste kWh
| = Verluste %
|
| 5.383
| - 2.751
| + 675
| = 3.307
| - 1967
| = 1.340
| 24,89%
|
In die Tabelle wurden die Wete des Betriebsjahres
übernommen und damit übersichtlich die Verluste des erzeugten
Vlotaik Stroms berechnet.
|
|
6.2) Systemschwäche - Energieverlust durch Wärmeabgabe - Kurzzeitmessung.
|
|
Bild 6.6) Die Verkleidung der Photovoltaik
|
Bild 6.7) Verkleidung vorn entfernt
|
Zur Schalldämpfung ist die Anlage mit lechten
Platten eingeschlossen. Ein Innen- Außen Thermometer zeigt zur
Kontrolle die Temperaturerhöhung durch die Wärmeabgabe der Anlage. Eine
zuschaltbare Wärmequelle soll Rückschlüsse auf die als
Wärme abgegebene Verlustenergie der Anlage ermöglichen.
|
Bild 6.8) Glühbirnen zum Aufheizen
|
Bild 6.9) Thermofühler neben der Photovoltaik
|
o linkes Bild 6.8: Hinter dem Photovoltaik Schrank ist ein
Zwischenraum, in den eine Lampe mit 3 40 W Glühbirnen zur Aufheizung
mit insgesamt 120 W gestellt wurde.
o rechtes Bild 6,9: Ein Temperaturfühler zurMessung
der Temperatur innerhalb der Box hängt vor dem Photovoltaik Schrank.
Ob dies für die Temperaturmessung der optimale Platz ist, wurde nicht
untersucht. Da der Gebläseaustritt und die Lampe hinten sind, ist an
dieser Meßstelle die Temperaturdifferenz etwas niedriger.
Daher ist der weiter unten geschätzte monatliche Heizwert
vielleicht etwas höher.
|
Bild 6.10) Temperaturverläufe in und außerhalb
der Verkleidung
|
Mit dem Versuchsaufbau, Tempe- raturmesstellen
und Aufheiz- möglichkeit mit insgesamt 120 W Glühbirnen
wurden einen Tag die Temperaturen ohne Einschaltung der Glühbirnen und einen
Tag mit von 17:00 bis 21:00 eingeschal- teten Glühbirnen gemessen.
Das Diagramm zeigt mit blauen Linien die Grundmessung ohne Glüh- birnen und
mit roten Linien die Temperaturen mit eingeschal- teten Glühbirnen.
Die oberen Kurven zeigen mit der linken Skala die Temperaturen
innerhalb und außerhalb der Verkleidung.
Die unteren Kurven zeigen mit der rechten Skala die Temperatur- differenzen.
- ohne Glühlampen ist die mittlere Temperaturdifferenz 1,98 grad.
- Im Bereich der eingeschalteten Glühbirnen steigt die
Temperatur- differenz von 1,7 auf 4,2 grad, die 120 Watt Glühbirnen bewirken
eine zusätzliche Temperatur- differenz von 2,5 grad.
|
|
|
Mit der Aufheizenergie der Glühlampen und den
verschiedenen Temperaturdifferenzen kann eine Schätzrechnung zur
Bestimmung der von der Photovoltaikanlage in einem Monat abgegebenen
Energie durchgeführt werden:
|
L.H = Heizleistung der Glübirnen Watt
T.H = Temperaturdif durch Heizleistung
Fak = L.H / T.H
T.oH = mittlere Temperaturdifferenz ohne Heizleistung
V.Pv = Fak * T.Oh = mittlere Verlustleistung Photovoltaik
Monatsstunden
geschätzter monatlicher Verlust (Heizwert)
geschätzter jährlicher Verlust
|
120 W
2,5 grd
48 W / grd
2 grd
96 W
720 h
69,12 kWh
841,0 kWh
|
...
|
|
6.3) Systemschwäche - Energieverlust durch Wärmeabgabe
- Datenloggermessung.
|
|
|
Bei der obigen ersten Temperaturmessung wurden nur wenige
Messpunkte erfasst. Da die Messreihe auch so schon aussagefähig
erscheint wurde eine zweite genauere Messreihe mit zwei
Datenloggern durchgeführt. Dabei wurden die Temperaturen außerhalb
und innerhalb je alle 5 Minuten festgehalten, also im gleichen
Erfassungsabstand wie die Werte der PV Anlage.
Die Messung erfolgte über 2 ganze Tage, wobei am zweiten Tag
5 Stunden lang von 17:30 bis 22:30 Uhr innerhalb der Box mit
120 Watt geheizt wurde. Das Diagramm zeigt die Temperaturen,
Temperaturdifferenzen und die Werte der PV-Anlage.
Die Temperatur außerhalb der Box
ändert sich kaum.
Die Temperatur innerhalb der Box steigt
deutlich bei Stromerzeugung.
Die Temperatur innerhalb der Box steigt
bei der zus&aum;tzlichen Wärmezufuhr am 2. Tag von 17:30 bis 22:30 Uhr.
Während dieser Zeit liefert die PV Anlage kaum Strom.
Das untere Tabellendiagramm zeigt die Auswertung.
8. Problem)
Die Zusatzheizung bewirkt einen Temperaturanstieg
von 3,3 °C. Ohne Zusatzheizung ist auch bei geringer Belastung der
PV-Anlage die Temperatur innerhalb der Box 3,3 °C
höher als außerhalb.
Diese Werte zeigen für die PV-Anlage
einen mittleren Wärmeverlust von 163 Watt.
Das entspricht im Jahr 1430 kWh Verlustleistung.
Der Temperaturanstieg innerhalb der Box ist
gemittelt über den ganzen Tag 3,7 °C statt 3,3 °C innerhalb des
Zeitfensters. Damit werden die Verlustwerte noch 10 % höher:
Ein mittleren Wärmeverlust von 179 Watt
Das entspricht im Jahr 1570 kWh Verlustleistung.
Die berechneten Verlustwerte können nicht
exakt sein, da der Einfluss des Versuchs- und Mess- aufbaus nicht
berücksichtigt werden kann. Aber die Verluste der PV-Anlage
durch Wärmeabgabe sind unerwartet sehr hoch und erklären,
warum die Angaben des Monitoring für die Last soviel
höher angegeben werden, als es dem jahrelangen Stromverbrauchs
des Hausnetzes entspricht.
...
|
|
6.4)Systemschwäche -
Sehr schlechter Wirkungsgrad bei geringer Speicherbelastung?
|
|
Bild 6.11) Leistung von 0 bis 5 (10) Uhr
|
Das Diagramm zeigt, in den ersten Stunden des Tages
gibt es nur durch kleine Verbraucher nur einen geringen
Leistungsbedarf. Trotzdem reduziert sich der Ladezustand des Speichers
deutlich. Dies weist auf einen schlechten Wirkungsgrad hin,
der weiter untersucht werden soll. Dazu Zeigt dies und das nächste
Diagramm nur einen vergrößerten kleinen Aussschnitt.
|
Bild 6.12) Verbräuche von 0 bis 5 (10) Uhr
|
Das nebenstehende Diagramm zeigt eine Auswertung der
im oberen Diagramm gezeigten Daten.
- blaue Kurve: Die aus dem Verbrauch in Watt berechnete Last in kWh.
- grüne negative Kurve: Die Last wird aus dem Speicher bezogen,
dadurch erniedrigt sich der Ladezustand um die angezeigten
Werte in kWh.
|
Bild 6.13) Wirkungsgrad Speicher von 0 bis 5 Uhr
|
Zwischen 0 und 5 Uhr fällt der Speicherstand
um ca 16 %, das entspricht 0,75 kWh,
wenn 100 % 4,6 kWh Entnahmekapazität entsprechen
Wenn das Netz eine mittlere Leistung von 60 W
entnimmt führt das in 5 Stunden zu einem Verbrauch von 0,3 kWh.
Damit führen die Werte vom 7 März bei geringer Verbrauchslast
zu einem Wirkungsgrad von nur 39,9%
Dies zeigt sich bei nicht zu tief entladenem Speicher in allen
Morgenstunden.
| |
Einen höheren Entnahmewirkungsgrad hat der
Speicher nur bei hohen Belastungen. Aber geschätzt 50 % der
Leistungsentnahme des Speichers finden bei niedriger Belastung statt.
Auch beim Laden des Speichers entstehen Verluste,
die ich aber mit den vorhandenen Zahlen nur zu ungenau abschätzen
kann.
|
|
7) persönliche Zusammenfassung
|
|
|
Die Inbetriebnahme hat länger gedauert als von der Firma
energypoint in Aussicht gestellt. Trotz einiger Fragen und Probleme bereue ich die
Beschaffung der Anlage nicht. Das Hybrid Konzept halte ich zumindest
vom Konzept für gut. Leider scheint mir die Umsetzung noch schlecht oder
unausgereift zu sein. Vielleicht gelingt es ja meinen Vertragspartnern, mich vom
Gegenteil zu überzeugen, wenn es gelingt den Gesamtwirkungsgrad
durch ein der gelegentlich durchgeführten Programmupdates zu verbessern.
Wie schlecht die Werte der Anlage im Vergleich zu anderen
Herstellern sind, kann ich mangels Vergleichen leider nicht beurteilen.
Zusammenfassung der Ergebnisse im 1. Betriebsjahr
vom 1.03.2018 bis 28.02.2019
Werte aus dem Monitoring Programm für das 1. Betriebsjahr:
5.382,8 kWh Stromerzeugung aus Photovoltaik
2.776,7 kWh Stromeinspeisung ins öffentliche Netz
679,6 kWh Strombezug aus öffentlichem Netz
3.285,7 kWh Last. Dieser Wert beinhaltet
auch alle Verluste der Anlage mit Speicher und Wandlern.
Um den wirklichen Verbrauch des Hausnetzes
zu erfassen, wurde am 24.04.2019 ein separater Zwischenzähler
von der Firma "elektro BÜHLER GMBH" Schweinfurt eingebaut.
Messungen über einen ausreichenden Zeitraum werden im
Kapitel 8 dargestellt und aktualisiert.
1.985,7 kWh realistisch angenommener
Verbrauch des Hausnetzes.
-
1.300,0 kWh damit realistisch
angenommener Verlust der PV-Anlage.
Dieser Verlust wird innerhalb der PV-Anlage mit Speicher in
Wärme umgesetzt und an die Luft abgegeben.
Dieser Wärmeverlust wurde durch Temperaturmessungen
bestätigt und liegt in dem angegebenen Bereich.
1.306,1 kWh eigenverbrauchter Solarstrom
= Verbrauch Hausnetz - Strom aus öffentlichem Netz.
65,35 % Autarkiegrad
über das Betriebsjahr.
Schönere Werte ergeben sich wenn der eigenverbrauchte
Solarstrom mit der Last 3.285,7 kWh zu 2606,1 kWh berechnet wird.
Unter dieser Annahme ist der Autarkiegrad 79,32 %
Die wichtigsten bisher März 2019 aufgetretenen Probleme
1. Problem) o
Die Netzeinspeisung war ca 3 Wochen unterbrochen, während
die rechte Sicherung oberhalb der Backup-Box aus ungeklärtem
Grund offen war.
Leider gab es vorher keinen Hinweis auf die Existenz dieser und
einer zweiten Sicherung und ihrer Funktion. Weder durch die Abnahme,
noch durch eine nichtvorhandene Beschreibung der Backup-Box
wurde ich auf die Möglichkeit derartiger Störungen hingewiesen
2. Problem) o
Der Zweirichtungszähler erfasst nicht den durch
die Verbraucher im Hausnetz verbrauchten Strom, es fehlt ein
separater Zähler.
ein separater Zähler für den Hausstrom ist
zwischenzeitlich eingebaut
-
3. Problem) o
Wenn man einen typischen Strom von 160 kWh für das Hausnetz im Februar
2019 annimt, beträgt bei dem Gesamtverbrauch von 248,4 kWh
der Verlust 88,4 kWh !! ;
4. Problem) o
Der sehr hohe Energieverlust über das Jahr gemittelt
beträgt 24%.
-
5. Problem)
Beim Betrieb des Speichers treten Verlusten von 20 bis über 30 kWh
im Monat auf.
-
6. Problem)
Die Kurvenverläufe bei getrenntem Hausnetz zeigen
immer wieder starke und dann abfallende Ausschläge. Da dies
nicht der Sonneneinstrahlung entsprechen kann, zeigt dies ein Problem,
das der Regelungskreislauf mit dieser ungewöhnlichen Situation
hat. Das Regelungssystem ist nicht ausgereift, so meine
naheliegende Annahme!!
7. Problem)
Ein Grund für das Unwissen über die Eigenschaften der PV-Anlage
ist, dass die Bestellung und der Vertrag mit energypoint abgeschlossen
wurde, aber die Ausführung durch Fremdfirmen erfolgte:
Die erste Fremdfirma war mit der Montage der Solarmodule auf dem Dach
beauftragt, hier gab es keine Beanstandungen.
Die zweite Fremdfirma
GWI elektro GmbH aus 97789 Oberleichtersbach hat die
elektrische Anlage von ALPHA-ess mit Wechselrichter, Speicher und der
weiteren Elektronik eingerichtet und in Betrieb genommen. Probleme gab es
erst bei der unter "Problem 1" beschriebenen Störung, da die Firma
nicht zur Verfügung stand oder von energypoint nicht benachrichtigt wurde.
8. Problem)
Wärmeabgabe durch die Anlage.
Die Anlage mit Batterie, Wandler und Elektronik ist in einem
Schaltschrank untergebracht. Da Wärme abgegeben werden muss, wird ein
Kühlgebläse nach Bedarf eingeschaltet. Da die Anlage unten im
Treppenhaus steht, wurde das Gebläsegeräusch mit einer leichten
schallisolierenden Box gedämpft. Die Temperatur innerhalb der Box ist
deutlich höher als außerhalb. Der Temperaturanstieg innerhalb der
Box entspricht dem Verlust der Anlage. Dies konnte tendentiell durch
den zusätzlichen Temperaturanstieg durch 120 W Verbraucher
bestätigt werden.
In der Planungsphase hat mich mein Ansprechpartner
bei enrgypoint auch mit kompetenten Vorschlägen überzeugt.
Die Montage- und Einrichtungszeit hat mich ungeduldig
werden lassen, da sich die angegebene Inbetriebnahme um 2 Monate
verschoben hat.
Die Montage der Dachelemente und der Anschluss der
Photvoltaik Anlage wurden jeweils an mir unbekannte Fremdfirmen vergeben.
Elektronik im Auftrag von energypoint von der Firma
GWI elektro GmbH aus 97789 Oberleichtersbach
Die Fremdfirmen haben offensichtlich eigene Projekte
zeitlich bevorzugt, so daß es unbestimmt lange Wartezeiten gab.
Da die Arbeiten an Fremdfirmen vergeben wurden, habe ich
bei den hier aufgezeigten Problemen keinen kompetenten Mitarbeiter
von energypoint gesehen. Emails wurden oft nicht beantwortet,
weil es anscheinend keine befriedigenden Antworten gibt.
Die festgestellten Mängel gehören
anscheinend zum Entwicklugssatand des System.
Ein Mitarbeiter der deutschen Vertretung von
Alpha-ESS war zur Fehlerbehebung da.
Das Versprechen offene Fragen und Probleme zeitnah zu beantworten wurde
nicht eingehalten.
Meine Interpretation: Es gibt noch Probleme, über die Kunden
nicht informiert werden sollen.
Offensichtlich wird an dem Software Programm gearbeitet, was das
bringen soll ist mir unbekannt.
Schade, denn die Oberfläche und die Optionen des Monitoring
Programms machen einen guten Eindruck. Nur gibt es leider keine
Beschreibung, was Daten wie die Last beinhalten. Bei der Last nicht das,
was ich ursprünglich erwartet hatte.
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|
8) Überblick ab März 2018
|
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Jahressüberblick ab 2018
|
Da die Anlage erst ab März 2018 im Betrieb war sind erst
das Jahr 2019 und die folgenden miteinander vergleichbar.
Das Diagramm zeigt
-o- Werte des Monitoringprogramms auf dem Alpha Server
(längstgestreifte Balken),
-o- Werte der hausinternen Zähler (gefüllte Balken)
-o- und berechnete Werte (schräg schraffierte Balken).
Die Stromerzeugung PV liegt in den Jahren 2019
und 2020 etwas über 5300 kWh.
-o- Das Jahr 2019 zeigt bei Stromeinspeisung ins Netz
und beim Stromverbrauch Werte eines Zweipersonen Haushalts.
-o- Das Jahr 2020 zeigt bei Stromeinspeisung ins Netz
und beim Stromverbrauch Werte eines Einpersonen Haushalts. Die
Stromeinspeisung ist etwas höher, der Verbrauch dagegen niedriger.
Der Netzbezug in den Jahren ist mit unter 450 kWh
sehr niedrig und die Werte des Zählers stimmen mit den Werten des
Monitorings fast überein.
Beim Stromverbrauch gibt es zwischen Monitoring-
und Zähler - Werten deutliche Unterschiede.
-o- Der Zähler erfasst nur alle Verbraucher im Haus.
-o- Das Monitoring fügt diesen Werten noch alle Verluste des
Photovoltaik Systems wie Wandler- und Speicher- Verluste hinzu.
Berechnet wird der Eigenverbrauch als der Anteil
des vom Hausstrom selbst erzeugten Stroms.
Berechnet wird auch der Anlagenverlust etwa 1200
kWh im Jahr oder 100 kWh im Monat.
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8.6 Monatsüberblick 2024
|
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Im Januar 2024 wird nur wenig Energie erzeugt.
Die erzeugte Energie reicht bis März nicht mehr aus, um die Batterie
ganz zu füllen und es wird Strom aus dem Netz bezogen.
Ab April 2024 wird soviel Strom erzeugt,
daß der Eigenbedarf aus erzeugtem und aus der Batterie
zurückgewonnenem Strom gedeckt werden kann.
|
8.5 Monatsüberblick 2023
|
|
Im Januar 2023 wird nur wenig Energie erzeugt.
Die erzeugte Energie reicht bis März nicht mehr aus, um die Batterie
ganz zu füllen und es wird Strom aus dem Netz bezogen.
Ab April 2023 wird soviel Strom erzeugt,
daß der Eigenbedarf aus erzeugtem und aus der Batterie
zurückgewonnenem Strom gedeckt werden kann.
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8.4 Monatsüberblick 2022
|
|
Im Januar 2022 wird nur wenig Energie erzeugt.
Die erzeugte Energie reicht nicht mehr aus, um die Batterie ganz
zu füllen, daher wird sie auch noch im Februar abgeschaltet. Dadurch
wird der Energieverlust vermieden, der sonst beim Betrieb der Batterie
auch bei geringem Laden und Entladen auftritt.
Ohne Batteriebetrieb wird mehr Strom ins
Netz gespeist, aber auch ein kleinerer Teil mehr aus dem Netz bezogen.
Im März ist der Batteriebetrieb bei
höherer PV Erzeugung wieder eingeschaltet.
Der gemessene im Haus verbrauchte Strom (3z Last Haus) bleibt auf
dem monatlichen Niveau.
Der vom Monitoring angegebene Verbrauch (3m Last Monitor) liegt um
86 kWh höher, eine deutlich höhere Differenz als in den beiden
Vormonaten.
Im Januar war die Differenz (ohne Batteriebetrieb) nur bei
33 kWh. Die Differenzen sind Verluste, die bei der Stromumwandlung
und beim Be- und Endladen der Batterie auftreten.
Im März, April ist die Stromerzeugung
wieder so hoch, dass kaum Strom aus dem Netz bezeogen wird. Eine Folge
ist, dass die Batterie mehr be- und ent- laden wird und dadurch die
Verluste steigen.
Monat
| 1 Erzeugung
| 2 Verbrauch Monitor
| 3 Verbrauch Haus
| 2-3 Verlust kWh
| Verlust % bezogen auf 2
|
Jan | 89 |
194 | 161 |
33 |
17
|
Feb | 206 |
192 | 141 |
51 | 29
|
Mrz | 467 |
236 | 150 |
86 | 36
|
Apr | 536 |
239 | 146 |
93 | 39
|
|
8.3 Monatsüberblick 2021
|
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Im Januar 2021 wird nur wenig Energie erzeugt, die
Folge ist, dass fast alle verbrauchte Energie aus dem Netz bezogen
wird.
Im März wird dann nur sehr wenig Strom aus dem Netz bezogen
und schon 190 kWh ins Netz eingespeist.
Im April Mai wird kaum Strom aus dem Netz bezogen, es gibt mehr
Stunden mit Sonnenstrahlen. Aber die sonnigen Stunden sind gegenüber
dem Vorjahr deutlich reduziert, daher wird auch weniger Energie ins
Netz eingespeist.
Der Juni war sonniger als im Vorjahr 2020, dafür gab es im Juli
mehr Regen und deutlich weniger Sonne.
In den Wintermonaten ist die erzeugte Strommenge
so gering, dass ein hoher Anteil des verbrauchten Stroms nicht mehr
aus dem Stromspeicher sondern aus dem Netz bezogen werden muss. Die Wirkung
des Stromspeichers ist gering, aber die Verluste durch den Betrieb
des Speichers mit Laden und Entladen bleibt hoch. Darum wurde fast den
ganzen Dezember der Stromspeicher abgeschaltet. Das Ergebnis:
_ 1) Der monatliche Gesamtverlust (dunkel blaue Balken)
sinkt von fast 100 kWh auf 45 kWh
_ 2) Es wird etwas mehr ins Netz eingespeist.
_ 3) Der anteilige Verbrauch aus selbsterzeugter Energie sinkt
|
8.2 Monatsüberblick 2020
|
|
Das Jahr 2020 beginnt mit ähnlichen Verbrauchswerten
"LastHaus" wie in der 2. Jahreshäfte 2019
(siehe unten) mit nur einem Verbraucher
ab August 2019.
Der Februar 2020 war durch viel Regen und
wenig Sonne gekennzeichnet, das zeigt sich bei PV Erzeugung und
Einspeisung ins Netz.
Der März war sehr sonnig, sonniger als 2019.
PV Erzeugung und Netzeinspeisung waren hoch, dagegen der Netzbezug
sehr gering.
Juli bis September waren Nonate mit viel
PV Erzeugung
Im September war der Stromverbrauch gering, da
da in der Urlaubssaison 2 Wochen nur die Grundverbraucher in Betrieb waren.
Der Oktober war regnerisch mit sehr wenig Sonne.
Im November und besonders im Dezember war es
wolkig oder bei viel Hochnebel wurde immer weniger Strom erzeugt.
Im Dezember wurde sogar kein Strom ins Netz eingespeist, im Gegenteil
der aus dem Netz bezogene Strom war geringfügig höher als der
vom Haus verbrauchte Strom. Möglicherweise wäre
eine Abschaltung des Speichers in der Bilanz sogar günstiger.
Aber der Stromverlust wird in Wärme umgewandelt und das bewirkt
im Winter einen geringfügig niedrigeren Verbrauch beim Heizöl.
Besonders der Dezember war im Jahr 2020 schlechter als im Jahr 2019.
| |
8.1 Monatsüberblick 2019
|
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Bei dem 1. Stromsaufall im Okrober 2019 hat sich die
Funktionsfähigkeit der Notfallversorgung durch den Speicher gezeigt.
Dies geschah bei Dunkelheit. Bis die Anlage Strom lieferte dauerte es ca.
1/2 Minute. Der Blick nach draußen zeigte, alle Häuser im Blickfeld
und auch die Straßenlaternen waren dunkel. Der Strom kam kurz wieder,
bei einem folgenden zweiten Stromaufall reagierte die Anlage etwas schneller.
Insgesamt war der Strom etwa 20 Minuten ausgefallen.
| |
Die beiden Diagramme zeigen die Werte bis einschließch
Dezember 2019 (Werte bei 14 sind die
Jahresmittelwerte pro Monat)
Ab April gibt es einen separaten Zähler für den Hausstrom
(unteres Diagramm).
Für Januar bis März wurden Erfahrungswerte eingesetzt.
Erläuterungen zu den Balken /Linien
-
(Diagramm oben) (gelbe Balken - PV Generation)
Stromerzeugung der PV-Anlage - Maximum Jahresmitte.
-
(rote Balken - ins Netz) ins Netz
abgegebener Strom - Maximum Jahresmitte.
-
(dunkel graue Linie - Last Haus) Der von allen
Geräten im Haus verbrauchte Hausstrom.
Der Hausstrom setzt sich aus einem Anteil des selbst erzeugten
Stroms und dem aus dem Netz bezogenen Strom zusammen.
-
(rot braune Linie - aus Netz) aus dem Netz
bezogener Strom - hauptsächlich im Winter wird aus dem Netz Strom
bezogen, sehr wenig im Sommer.
-
(blaue Linie - PV Eigen) Der ins Hausnetz
eingespeiste selbst erzeugte Strom.
-
(Diagramm unten) (dunkel graue Linie - Last Haus)
Der von allen Geräten im Haus verbrauchte Hausstrom.
(auch Diagramm oben)
-
( hell graue Linie - Last Monitor Monat)
vom Monitorprogramm ausgegebene Last. Diese Last ist wesentlich houml;her
als die im Haus wirklich verbrauchte Last.
Diese Last beinhaltet alle in der PV-Anlage anfallenden Verluste von
Batterie und Wechselrichter.
Der Wert für März ergibt sich aus einer Störung am 18.03,
die sich durch eine Angabe der Last von 233 kWh (nur ein Tag) zeigt.
-
(rot braune Linie Verlust) Der Verlust ist der
Strom, der von dem selbst erzeugten Strom weder im Haus verbraucht wird,
noch ins Netz geliefert wird. Der mittlere monatliche Verlust beträgt
etwa 100 kWh. Das entspricht
einer jährlichen Verlustleistung von etwa 1200 kWh.
oder einem permanent eingeschalteten 137 Watt Verbraucher.
Im November ist der Verlust mit 89 kWh etwas niedriger, da auch
die Stromerzeugung nur 138 kWh erreicht.
Zweidrittel der Stromerzeugung werden
im November von der Anlage
als Verlust verbraucht.
An einzelnen dunklen Tagen ist die
Stromerzeugung nicht höher als die Verluste.
Da erscheint es sinnvoll
den Speicher von abends 15.00 Uhr bis morgens 9.00 Uhr auszuschalten.
(Wurde noch nicht getestet)
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